Kiffen im CasinoDie Amerikaner werden nicht müde sich über die Cannabis Legalisierung zu fetzen, aber das hat seine Vorteile: Immer mehr Studien zum Hanf drängen auf den Markt und uns bietet sich ein buntes Spektrum an Aspekten, die eben auch nur dank einer umfassenden Freigabe überhaupt erst auf der Agenda landen! So geht es diese Woche um E-Zigaretten und Cannabis. Offenbar greifen hier viele Jugendliche zu. Wie steht es darüber hinaus um Kiffen in der Schwangerschaft? Und welche Regeln gelten eigentlich in Nevada und noch konkreter in Las Vegas, wenn es um den Konsum von Cannabis an den berüchtigten Slot Machines geht?

Jugendliche: Cannabis und E-Zigaretten im Fokus

Bekanntlich wird auch in den USA Cannabis immer noch der Status einer gefährlichen Einstiegsdroge zugesprochen. So behaupten dann die Anti-Hanf Lobbyisten, das Rauchen von Joints mache wegen des enthaltenen Tabaks abhängig und all die Kampagnen gegen Teer und Co liefen wegen Marihuana ins Leere. Natürlich ist das Unsinn, aber neue Daten zeigen: Der häufigste Einstieg in eine Karriere als Raucher, nicht als Kiffer, sind für Jugendliche in Amerika derzeit die E-Zigaretten. In den High-Schools und Mittelschulen wird offenbar eine Menge gedampft, wie die mit Liquid gefüllten elektronischen Kippen das dem Nutzer offerieren.

Zugleich wird aber die E-Zigarette oft auch zusammen mit Cannabis konsumiert. Hier besteht ein messbarer Zusammenhang und es ist gut möglich, dass nun im Zuge dieser Untersuchungen sofort ein Verbot von solchen Kippen und Hanf im Verbund gefordert wird. Wäre der Zugang zu den E-Zigaretten wirklich beschränkt, reglementiert, dann kämen wohl auch weniger Jugendliche mit Marihuana in Berührung! In den USA kann man diese Glimmstängel erst ab 21 Jahren kaufen, ein Missbrauch in den Schulen ist dadurch aber kaum zu vermeiden.

Eine neue Einstiegsdroge?

Das jedenfalls steht schon der Wand, wenn es um die Anti-Cannabis Leute geht. Sind E-Zigaretten die Einstiegsdrogen wie zuvor das die klassischen Lunten aus der Schachtel angeblich übernommen haben? Das ist eine endlose Diskussion und natürlich hängt es nicht nur davon ab, ob jemand zunächst raucht um sich später Heroin spritzt! Wichtig ist in erster Linie der Jugendschutz: Aufklärung, strikte Verkaufsregeln und zugleich ein offener, ehrlicher Umgang gerade mit Haschisch und Marihuana – das sind immer noch die besten Argumente für den Schutz der Heranwachsenden. Die Jugendlichen kiffen sowieso oder rauchen und trinken Bier, aber mit echter Aufklärung und realistischen Ansätzen lässt sich mehr erreichen als mit ewigen Verboten durch eine längst als parteiisch agierend entlarvte Anti-Cannabis Lobby.

Bekanntlich wird auch in den USA Cannabis immer noch der Status einer gefährlichen Einstiegsdroge zugesprochen. So behaupten dann die Anti-Hanf Lobbyisten, das Rauchen von Joints mache wegen des enthaltenen Tabaks abhängig und all die Kampagnen gegen Teer und Co liefen wegen Marihuana ins Leere. Natürlich ist das Unsinn, aber neue Daten zeigen: Der häufigste Einstieg in eine Karriere als Raucher, nicht als Kiffer, sind für Jugendliche in Amerika derzeit die E-Zigaretten. In den High-Schools und Mittelschulen wird offenbar eine Menge gedampft, wie die mit Liquid gefüllten elektronischen Kippen das dem Nutzer offerieren.

Nevada: Kiffer fliegen aus den Casinos

Bald ist Jubiläum für legalen Hanf in Nevada – schon seit fast einem Jahr könnt Ihr Haschisch und Marihuana in dem Casinobundesstaat rechtlich unbehelligt kaufen und konsumieren! Das mag die Kiffer freuen, doch das eigentliche Glücksspiel im Lande möchte mit Cannabis weniger zu tun haben. Offenbar hat die Branche ganz gut erkannt, dass es sich beim Hanf nicht nur um einen Booster für die eigenen Geschäfte handelt – Cannabis ist auch ein Konkurrent für die Freizeitvergnügungen, die sich Amerikaner in Nevada heute gönnen. Da passt die Meldung ganz gut, nach der ab sofort bekiffte Spieler aus den Casinos hinausgeworfen werden!

Cannabis legal, aber bitte nicht beim Glücksspiel!

Die Nevada Gaming Commission hatte jüngst die Bestimmungen verschärft, nach denen der Rauswurf aus der Spielhalle wegen des Konsums von Weed absolut in Ordnung geht. Wer auch nur bekifft aussieht rüberkommt und spielt, der fliegt raus und wir haben mal wieder die für Amerika typische Willkür, nach der niedrigste Chargen und Beamten über die Auslegung von Gesetzen entscheiden. Wenn ihr also rote Augen habt wie Rubine oder selbstvergessen auf die Walzen beim Slot Automaten starrt, am besten stundenlang und ohne jeden Einsatz, dann könnte das die lokale Security schnell auf den Plan rufen.

Eigentlich sind Experten für das Glücksspiel in Kombination mit legalem Cannabis guter Dinge: Von allem Konkurrenzdenken abgesehen ergeben sich großartige Synergieeffekte – vorausgesetzt es wird geklärt, wo die Kiffer ihren Joint durchziehen dürfen, um danach direkt an den Roulette-Tisch gehen zu können. So lange die Glitzerwirtschaft von Las Vegas hier keinen richtigen Ansatz hat, so lange bleiben Hanf und Zockerei als ökonomischer Ansatz noch ungenutzt, aber das kann sich schnell ändern. Man denke nur an kalte Buffets im Casino und an hungrige Kiffer, um nur mal ein Beispiel für das gigantische Potential solcher Geschäftsmodelle herauszunehmen.

Kiffen in der Schwangerschaft: Geringeres Gewicht bei der Geburt?

Mit fortschreitender Normalisierung rund um Cannabis in den Legal States der USA fragen sich völlig berechtigt viele Leute, wie es eigentlich um die langfristigen Implikationen des Hanfkonsums bestellt ist. Dabei geht es gerade um schwangere Frauen. Ist Kiffen in der Schwangerschaft ein Risiko für eine erhöhte Quote von Frühgeburten und vor allem für ein geringeres Geburtsgewicht? Dazu gibt’s eine neue Studie aus Colorado. Es wird gezeigt, wie der Joint in der Schwangerschaft das Risiko für ein geringes Gewicht der Babys um etwa 50% erhöht! Und dabei haben weder Tabak noch das Alter der Frauen einen Einfluss – es geht allein um den Hanf.

Ist Cannabis für schwangere Frauen und deren Kinder ein Risiko?

Mehr als 3000 Schwangere nahmen teil an der Befragung. Etwa 6% der Mütter in Colorado haben während der berühmten neun Monate gekifft, 5% konnten vom Cannabis auch in der Stillzeit nicht lassen. Bekanntlich ist dann ein zu geringes Gewicht bei der Geburt für die Kinder ein Risiko auf Lebenszeit, es drohen zum Beispiel Diabetes oder Fettleibigkeit nebst entsprechender Herzprobleme. Interessant sind dabei auch die Erkenntnisse, nach denen vor allem weiße, arme, wenig gebildete Frauen zum Dübel greifen in der Schwangerschaft! Offenbar ist in diesen Kreisen die pränatale Fürsorge nicht so ausgeprägt, ähnliches lässt sich auch in Deutschland in den betreffenden Milieus wenn auch eher dann mit Alkohol in Verbindung besichtigen.

Natürlich ist das geringere Gewicht bei der Geburt eine große Gefahr und kein Kiffer oder Hanfpatient sollte hier das Haar in der Suppe suchen. Es gibt auch gegenteilige Berichte, nach denen die Kinder solcher Mütter viel besser abschneiden bei der Reflexion und psychischer Stabilität, aber es braucht noch viel mehr Forschung, um hier wirkliche Erkenntnisse zu generieren. Es ist deshalb absolut zu empfehlen, die Finger vom Kiffen und von Cannabis während der Schwangerschaft zu lassen, alles andere wäre schlicht fahrlässig.