MMA Kämpfer

Es gibt kaum einen härteren Sport als den MMA Kampfsport – hier kann CBD helfen.

Brock Lesnar, Ronda Rousay, Randy Couture – wenn Ihr euch für MMA und für die UFC interessiert, dann hat das seit einiger Zeit auch was mit Cannabis zu tun: Berichten zufolge setzen immer mehr Athleten auf den Einsatz von Hanf, vor allem von CBD, was bekanntlich sehr effizient wirkt gegen Entzündungen und bei Schmerzen. In Nevada gibt’s jetzt sogar eine eigene Marke von Cannabis-Produkten direkt für den Markt Kampfsport und dabei finden die Fighter Produkte wie Tinkturen, Gele zum Kühlen, Power-Riegel und vieles mehr – stets ordentlich gemischt mit Cannabidiol.

Vom Octagon auf den OP-Tisch – und dann zum CBD-Öl?

Die Sportler im Stahlkäfig sind mit Schmerzen zwar vertraut, aber wer sich derart windelweich prügelt und vor allem das extrem lange, intensive Training durchsteht, der kann sich nachts oft kaum im Bett drehen vor Pein. Nun kann man aber auch in der UFC nicht einfach ständig Morphium einwerfen – das sind ja harte Kerls und Mädels und es gibt Drogentests wie vergangenes Jahr, als der vom Wrestling zum MMA zurückgekehrte Brock Lesnar positiv auf Muskelpräparate getestet wurde. Demgegenüber hat nun Frank Mir, eine Ikone im Octagon, bekannt gegeben, dass ihm die konsequent dauerhafte Einnahme von CBD besseren Schlaf und geringere Schmerzen beschert hat.

Angesichts der vielen Verletzungen und Operationen, Rekonvaleszenzzeiten und Therapien ist Cannabis im Kampfsport mehr als nur eine Alternative: Leber und Nieren leiden oft unter der chemischen Keule, während das CBD aus dem Hanf schonend und natürlich gegen eine Menge Zipperlein helfen kann. Und so verzeichnet das Unternehmen mit den Marihuana-Produkten ohne THC für Fighter enorme Wachstumsraten – vielleicht gibt’s ja auch bald Cannabis-Aktien rund um den Kampfsport?

Drogentests im Kampfsport: Die UFC hat schon vor Jahren eine Kooperation mit der amerikanischen Dopingaufsicht vereinbart, schlicht um die Fairness im Käfig zu gewährleisten – und deren globaler Dachverband, die Welt Anti-Doping Agentur, hat Cannabis immer noch auf dem Index. Nick Diaz als sehr bekannter Fighter wurde noch 2015 für 5 Jahre wegen THC im Blut gesperrt – das wurde dann reduziert und heute kämpft der Kampsportler wieder! Die Dopingbehörde in den USA ist etwas flexibler und erlaubt zum Beispiel THC in den kampffreien Zeiten, so dass am Kampftag Rückstände bis zu bestimmten Limits nicht mehr zu einer Sperre führen. Natürlich kifft niemand beim MMA, das wäre kreuzgefährlich, aber als Therapie ist Cannabis mittlerweile besser akzeptiert.

Cannabis als Bestandteil von Therapien für Sportler

Klingt immer noch auf den ersten Blick etwas verwirrend, schließlich steckt der träge Kiffer mit Dreadlocks seit den Zeiten der Hippies noch in vielen Köpfen drin. Aber Hanf kann viel mehr und CBD wirkt konkret gegen entzündete Leiber, gegen Angst, hilft bei der Regeneration nach den bekanntlich harten Workouts. Oft können die Leute gar nicht mehr schlafen vor Schmerz und es ist nur zu begrüßen, wenn Cannabis hier auch an dieser Stelle für Besserung sorgt. Wird das auch in Deutschland endlich anerkannt und kommen wir fort von der öffentlichen Bewertung vom Hanf als Teufelskraut, das angeblich dumm und faul macht?

Sport und Cannabis ist auf jeden Fall eine wirksame Kombi, bei der Ihr vor allem die richtige Mischung und auf die Hanfsorte achten solltet. Mit Sicherheit ist dämpfendes Indica-Gras vor dem Workout nicht optimal, hilft dann jedoch beim Schlafen und Regenerieren. Auch ist mit neuen Sorten zu rechnen, die konkret an diese oder jene Probleme gerade von Sportlern adressieren, was im Zusammenspiel eben mit CBD als zuverlässigem Entzündungshemmer in Zukunft immer mehr selbstverständlich Bestandteil werden dürfte – in einem Bereich, den die meisten Leute vor der Legalisierung von Cannabis nicht auf dem Zettel hatten.