DEA Cannabis Forschung

Hanf Wissenschaftler in den USA wollen keine Cannabis Forschung durch die DEA – die Anti-Drogenbehörde gilt als wenig kompetent und ideologisch (Bild von tommy pixel auf Pixabay).

Die DEA ist beim Cannabis über lange Jahre nicht durch Forschung, sondern durch Razzien und brutale Polizeiaktionen gegen Kiffer und Hanfpatienten aufgefallen – geriert sich aber seit einiger Zeit als vorgeblicher Hot Spot zur Untersuchung der Graspflanze. Zunächst wurden freilich die Hanfbauern und Lieferdienste für das zu analysierende Cannabis nicht bezahlt, vertröstet, in deren Nachfragen ignoriert und nun reicht es hier den seriösen Wissenschaftlern. Sie fordern, dass sich die Drug Enforcement Agency komplett raushält aus der Forschung, das könnten Ärzte und Pharmakologen weit besser und die wären auch nicht ideologisch aufgestellt, also parteiisch in ihren Messungen und Analysen wie die Regierungsbehörde.

Qualifizierte Forschung an Hanf medizinisch geboten

Eine betreffende Vereinigung brachte die Forderung aufs Tableau und kann ihre Ansicht contra DEA beim Cannabis auch gut begründen. So wäre es sinnvoller, hilfreicher und fairer den Bürgern gegenüber, wenn sich nur eine der zahlreichen Staatsbehörden in den USA im Bereich Gesundheit mit Fragen rund um den Hanf beschäftigt und dabei einen klaren, qualifizierten Background vorweisen kann. Hier könnten dann zum Beispiel

  • Lizenzen für Cannabisbauern und
  • Lizenzen für den Verkauf von Haschisch und Marihuana ausgegeben werden.

Wohlgemerkt geht’s um Bundesbehörden, da bis dato nur die sogenannten Legal States das Gras für Erwachsene frei im Angebot haben. Es ist wichtig, so die Forscher- und Wirtschaftsorganisation, dass es einen belastbaren und klar strukturierten Rahmen gibt zu den Regularien für Cannabis und das kann die DEA mit ihren Jahrzehnten der Kifferjagd wirklich nicht leisten.

 Seriöse Wissenschaft oder bayrische Biertrinker-Ideologie?

Das ist die Frage, schließlich gibt’s in Deutschland gleich überhaupt keine Cannabis Forschung und die Politiker dürfen alles Mögliche gegen den Hanf erzählen, ungeprüft und zur Not mit dem Schlagstock ins Hirn geprügelt. Die DEA in den USA gab jüngst bekannt, man behalte die Rechte am Gras, dass die Bauern für die Forschung anliefern und natürlich kann das weder im Sinne der Konsumenten noch der Produzenten sein. Es geht bei Haschisch und Marihuana um zertifiziertes Erbgut, um einzigartige Profile von Terpenen und Cannabinoiden und wenn hier allein eine Regierungsbehörde über Untersuchungen bestimmt, dann klingt das fast wie die Staatswirtschaft in der DDR.

Verzögerungen stoppen: Außerdem ist bekannt, wie langsam und sogar absichtlich verzögernd solche Behörden tätig sind, die richten sich gerne mal nach politischen Weisungen und weniger am Dienst der Cannabis Wissenschaft aus. Immerhin geht es hier um Medizin, hochwirksam und beliebt und die Patienten können nicht warten, bis sich eine auf Erschießungen spezialisierte Behörde wie ausgerechnet die DEA hier um intensive Forschung bemüht! In den USA unterstützen gut 90% der Leute den Hanf als Medizin und auf Rezept, in Deutschland wächst die Zustimmung seit Jahren massiv. Wenn nun Ärzte und Spezialisten aus Biologie, Chemie und Pharmazie hier tätig sind und Studien durchführen, dann klingt das besser als wenn irgendein Bürokrat beschließt: „Heute checken wir Cannabis mal auf seine Wirksamkeit bei Übelkeit“ – und dann keine Lust hat oder schlechte Laune und das Projekt vielleicht um ein Jahr verschiebt oder um zwei, je nach Befindlichkeit.