Medizinalhanf in DeutschlandDie Linken im Bundestag haben neulich eine kleine Anfrage gestellt zur Situation rund um medizinisches Cannabis in Deutschland. Bekanntlich muss bei solchen Eingaben auch die Bundesregierung klar und offen antworten und wir haben uns die Lage mal genauer angeschaut. Oft genug wird zum Beispiel vom Gesundheitsminister Jens Spahn oder auch von der Bundesdrogenbeauftragten Marlene Mortler fleißig versucht, den Bürger für dumm zu verkaufen, nur weil sich diese Figuren aus CDU/CSU der Pharmalobby andienen wollen. Bei einer Anfrage im Parlament geht das nicht so einfach, aber die Situation beim Hanf als Medizin in Deutschland fällt auch ohne Schwindeleien ziemlich negativ aus.

Cannabis-Importe mit massivem Anstieg

Es ist ja bekannt, dass die idiotische Planung vor rund einem Jahr völlig an der Realität vorbei ging: Die Adepten der Bundesregierung rechneten mit ein paar hundert Hanf-Rezepten, doch seit der Freigabe von Cannabis sind bereits zehntausende Anträge auf Kostenübernahme bei den Krankenkassen eingegangen! Wir schaffen das gilt also in seiner ganzen Verlogenheit und Heuchelei auch beim Projekt Medizinalhanf und das allein ist bereits ein echter Politskandal. Im letzten halben Jahr wurden mehr als zwei Tonnen Haschisch und Marihuana importiert – das ist mehr als diese Fake-Regierung an Bedarf ab 2021 geplant hatte! Können sich Politiker noch mehr blamieren?

Schon gibt es einen Bedarf heute, in 2018, von mehr als 10 Tonnen und das steigt weiter massiv an. Hanfmedizin ist nun mal wirksam und hilfreich bei allen möglichen Leiden und anstatt das zu respektieren zu fördern haben die erwähnten Figuren im Bund viel lieber noch zusätzliche Fallstricke zur Gängelung der Bürger ausgelegt.

Patienten, Krankheiten und die deutsche Hanf-Politik

Auch geklagt wird fleißig in Deutschland und zwar von Unternehmen, die sich beim aktuellen Vergabeplan für Cannabisproduzenten hintergangen fühlen. Das ist ihr gutes Recht, aber der gleichfalls stupide Zeitplan der Regierung zum eigenen Anbau von Medizinalhanf gerät dadurch massiv in Verzug! Wann hier ein Zuschlag und vor allem an wen erteilt wird, steht in den Sternen. Die Regierung Merkel, das zeigt die Kleine Anfrage der Kommunisten ganz deutlich, schert sich wenig um das Wohl der Bürger und hat für eine verlässliche Versorgung keinerlei echten, durchstrukturierten Zeitplan. Vielleicht sollten Jens Spahn und Konsorten mal nach Kanada schauen, dort wird die Legalisierung von Cannabis gerade bis ins Detail genaustens vorbereitet.

Das gilt ebenfalls für die Statistik zur Verschreibungspraxis bei Medizinalhanf. Gut 400 Datensätze stehen gerade mal zur Verfügung und der THC.Guide kann daraus nur herauslesen, dass Cannabis in Deutschland offenbar ohne große Umstände verschrieben wird bei:

  • Schmerzen
  • Appetitlosigkeit
  • Spastiken
  • Übelkeit mit Erbrechen
  • weiteren Belastungen wie Schlaflosigkeit, ADHS und Darmerkrankungen.

Gesetzliche Krankenkassen geben ihren Senf dazu. Schon im Herbst lagen mehr als 12.000 Anträge auf Cannabismedizin vor, davon wurde knapp die Hälfte auch bezahlt. Ihr solltet also bei Bedarf entweder dem Arzt von wirklich schwerwiegenden Problemen berichten, bei denen Cannabis euch schon nachweislich gut geholfen hat – oder einfach nach einem grünen Rezept fragen! Das kostet zwar mehr, weil das nichts zu tun hat mit der Krankenkasse, aber in der Regel sind die Mediziner da schneller bereit zur Ausstellung einer entsprechenden Genehmigung zum Konsum von Medizinalhanf.

Hier gibt es die PDF zum Nachlesen.