Cannabis Bremen CDU

Nach der Bekanntgabe in Bremen, die Regierung werde die Geringe Menge beim Cannabis anheben, wütet die CDU wie zu erwarten besonders lächerlich (Bild von Wolfgang van de Rydt auf Pixabay).

Da hat doch die Bremer Regierungskoalition gerade eine für Deutschland beinahe revolutionäre Entscheidung zum Cannabis in der Drogenpolitik getroffen – und schon kriecht die CDU/CSU wie die uralte Morla aus dem Sumpf und unkt von großen Gefahren. Wir wissen ja, darüber klären die Konservativen seit Jahren auf, dass Kiffer und auch Hanfpatienten im Prinzip Schwerverbrecher sind, die eingesperrt werden müssen auch für den kleinsten Joint. Wenn nun bei den Bremern bis zu zehn Gramm Gras straffrei bleiben als Eigenbedarf, dann ist die Partei der völlig festgekleisterten Angela Merkel überrascht, wütend, traurig – und wie gerade bei Pressemeldungen der CDU in Bremen zum Cannabis zu sehen, alles außer fortschrittlich, fair und am Wohl der Bürger orientiert.

Von einer „Scheindebatte“ und was „falsche Signale“ sind

Jedes Jahr kiffen mehr Kinder und Jugendliche, werden von Dealern mit Legal Highs im Gras vergiftet, verlieren den sozialen Halt. All das ist Ergebnis der Drogenpolitik unter CDU/CSU, die ganz unverblümt mit dem Leben selbst Minderjähriger spielt, um die hauseigenen Bierbrauer vor Cannabis als Medizin und Genussmittel in Deutschland zu beschützen. Deshalb sind die aktuellen Äußerungen dieser Partei in Bremen nicht nur lächerlich und völlig inkompetent, sondern auch gefährlich. So wird behauptet, beim Hanf würde eine „Scheindebatte“ geführt, weil es ja fehlende Kindergärtenplätze gäbe, zu wenig Lehrer und vieles mehr. Was genau das nun alles zu tun hat mit den dringend erforderlichen Änderungen rund um Cannabis, das erklärt die CDU/CSU nicht, aber Lügen und dreiste Drohungen sind unter Merkel Staatsräson geworden, wir kennen das zur Genüge.

Falsche Signale an freie Bürger: Auch diese Gefahr sehen die Konservativen, da erwachsene Menschen in Deutschland wegen der Entscheidung zum Eigenbedarf in Bremen nun denken könnten, es gäbe doch noch faire Drogenpolitik und es würde den Bürger selbst überlassen, ob sie nun Bier und Schnaps trinken oder eben etwas Hanf konsumieren möchten. Natürlich darf das nicht der Fall sein, deshalb auch vor Monaten die Ernennung der vollkommen überforderten Maßbierfanatikerin Daniela Ludwig zur Bundesdrogenbeauftragten und besonders sauer ist die CDU nun, weil man es doch eigentlich gut meint mit dem Oktoberfest, dem Saufen, dem erhobenen Zeigefinger gegenüber erwachsenen Menschen, Steuerzahlern, Wählern im Lande. Wie können die das nur anders sehen? 

Die Schwindler von der CDU/CSU und Cannabis für Kinder und Jugendliche

Absurd und ein deutlicher Ausweis von Idiotie und Inkompetenz bei der Merkel Partei sind dann die wie immer erwartbaren Anschläge auf Kinder und Jugendliche. Diese wären bei Cannabis legal massiv gefährdet, mögliche Gefahren durch Hanf würden unterschlagen. Zwar hat noch nie jemand die Freigabe für Heranwachsense selbst auf der dunklen Seite des Mondes gefordert, aber die CDU/CSU bemüht dieses Szenario trotzdem wieder und wieder, macht sich damit nun schon seit Jahren zur Feile ohne Sinn und Sachverstand. Demgegenüber kiffen junge Menschen in der BRD immer mehr, weil Cannabis verboten ist, als eine solche Frucht bekanntlich besonders leckt schmeckt, es dazu überall völlig unreguliert von allerlei Dealern im Park zusammen mit harten Drogen angeboten wird. Die sogenannten Christdemokraten sind direkt Schuld, wenn Minderjährige an gepanschtem Cannabis sterben oder krank werden und um das zu verschleiern in Bayern, werden illustre Lügen über Hanf als Medizin wie Genussmittel und über Kiffer wie Patienten verbreitet, leider zunehmend ohne Erfolg und ohne Gehör zu finden.

Sucht, Prävention, Kriminalität – die CDU/CSU kann auch in Bremen nicht einmal eine faire Sprache verwenden bei Haschisch und Marihuana und wir sollten keine Unterstützung erwarten von dieser Partei in puncto einer modernen, an den Bedürfnissen der Bevölkerung ausgerichteten Drogenpolitik. Im hohen Norden dürfte man weiter hetzen und von Gefahren schwadronieren und auch wenn die linken Koalitionen im Lande sich gerne mal verlieren in Moralismus und Verschwendung von Steuergeld, so sind sie doch beim Cannabis zumindest eine Ecke besser als jene Politiker von der Union, die überhaupt keinen Bezug mehr haben zur Realität in Deutschland 2020.