Studie Cannabiskonsum

Eine neue Studie zum Cannabiskonsum nach der Legalisierung flattert gerade herein und dabei drehen sich die Analysen vor allem um kiffende Collegestudenten (Bild von StockSnap auf Pixabay).

Wie ändern sich die Raten beim Kiffen und wie verhält es sich mit dem Hanfkonsum nach der Legalisierung von Cannabis konkret? Wir kennen ja schon Untersuchungen vor allem aus den USA, da Deutschland leider keine Forschung betreibt, wo beispielsweise viel weniger Kinder und Jugendliche zum Joint greifen, wenn der respektive das darin enthaltene Gras nicht mehr verboten ist. Nun gibt’s hier frische Analysen und zwar zum Hanf bei Collegestudenten. Die kiffen aus ganz unterschiedlichen Gründen immer schon und aktuell haben die Forscher hier mal die Zahlen vor und nach der Legalisierung verglichen. Was zeigt uns die Studie zum Cannabiskonsum und wie verhält sich die Einnahme von Haschisch und Marihuana legal eigentlich zu anderen Drogen auf dem (Schwarz)Markt?

In den USA forschen die Universitäten zum Cannabis…

…wie gerade bestens zu studieren in den neuen Untersuchungen zum Hanfkonsum, während in Deutschland allein die ideologische Politik vor allem von CDU/CSU das Cannabis erklären will. Da kommt natürlich nur Stumpfsinn raus wie etwa beim Geschwätz der inkompetenten Bundesdrogenbeauftragten Ludwig, aber leider wehrt sich bisher noch niemand gegen die Unrechtsregierung – wir müssen innovative Wissenschaft und eine Weiterentwicklung der Drogenpolitik erstmal noch mit dem Fernglas in Übersee betrachten. In den USA jedenfalls hat sich die Staatsuniversität von Oregon dem Cannabiskonsum angenommen.

Parameter im Überblick: Gleich zwei Analysen wurden nun präsentiert und dabei lasen die Forscher die Daten von mehr als 850.000 Collegestudenten aus! Diese hatte sich wenigstens zweimal im Jahr an einer Umfrage zum Drogenkonsum beteiligt, gaben also bereitwillig Auskunft über die Einnahme von Haschisch und Marihuana. Die Teilnehmer waren allesamt mindestens 18 und höchstens 26 Jahre alt, es handelt sich damit also um junge Erwachsene und weder um Kinder noch Jugendliche in der Pubertät, für die Cannabis bekanntlich allzu früh ein Risiko darstellen kann. Auch untersuchten die Wissenschaftler nur Daten aus Bundesstaaten, die den Hanf als Genussmittel legalisiert haben und befragten in Auswahl einige hundert Studenten zusätzlich. In der Summe also ausreichend empirisches Material.

Studienergebnisse zeigen mehr kiffende Studenten

Das als Summa Summarum, aber wir schauen genauer hin. Wenig überraschend kauften sich etwa 18% der Studenten häufiger ein bisschen Gras als vor der Legalisierung, dazu ist in den Hanf Legal States das Cannabis für immer mehr Leute in diesem Alter eher normal. Über immerhin ein ganzes Jahrzehnt wurden die Konsumraten untersucht und man kann gut sehen, wie sich die Studenten wegbewegen vom Alkohol und anderen Drogen hin zum nun legalen Cannabis. Das ist übrigens ein wichtiger Grund für die CDU/CSU in Deutschland, sich gegen Hanf zu stellen – es geht allein um das Wohl der Bierbrauer, nicht um die Gesundheit der Bevölkerung! In den Jahren nach einer Legalisierung in den USA neigen Studenten zu 46% mehr zum Hanf als in den Bundesstaaten, wo nach die Steinzeitgesetze gelten wie in der hiesigen Bundesrepublik. Besonders viel kiffen demnach Studierende über 21 Jahre, weiblicher Couleur und all jene, die nicht auf dem Unicampus wohnen.

Der Effekt von Cannabis legal auf andere Drogen

Hier ging es um das Saufen, Rauchen, Koksen sowie um die üblichen Pillen zum Einschlafen oder Aufwachen, je nach Bedarf. Cannabis als legales Genussmittel sorgte hier für einen Rückgang beim Konsum, vor allem das gefährliche und in Bayern auf dem Oktoberfest vom Ministerpräsidenten Söder als Kulturgut gepriesene Komasaufen geht dank Hanf schnell zurück in den USA. Regierungen weltweit und auch der beim Cannabis untätige US-Präsident Trump können sich die Untersuchungen zu Gemüte führen und lernen, was eine Freigabe bringt beziehungsweise wie diese nach allen Seiten hin fair auszugestalten ist. In den Legal States kiffen mehr Leute, trinken dafür aber weit weniger – es ist also einfach zu verstehen, warum die deutsche Politik frei verkäuflichen oder gar zu Hause angebauten Hanf mit allen Mitteln verhindern will.