Cannabis anbauen 2020

Cannabis anbauen in 2020 ist noch leichter und hochwertiger möglich als in den Jahren zuvor – wir zeigen mal die wichtigsten Grundlagen für den Einstieg (Bild von Chris Jay auf Pixabay).

Kiffer und Hanfpatienten, die in Deutschland ihr Gras häufig bei wenig seriösen Dealern kaufen müssen, setzen zunehmend auf Eigenanbau. Zwar ist Cannabis anbauen auch 2020 in der BRD verboten, aber es gibt exzellente Hanfsamen legal zu kaufen und zwar online, was dann heimlich in vielen Kellern und auf Dachböden zu hervorragendem Marihuana heranwächst. Wer hier nicht nachstehen will und keine Sorge hat vor schnüffelnden Nachbarn und willfährigen Ordnungshütern, der kann die Zucht von Hanf sowohl als Outdoor Growing im Freien wie auch als Indoor Growing unterm Dach planen – wir zeigen Euch mal zum Jahresbeginn die wichtigsten Grundlagen für eine reichhaltige Cannabis Ernte.

Im Winter: Hanfsamen einstecken und Indoor Growing?

Empfehlenswert, schließlich leben wir trotz Klimawandel noch in relativ kalten Breiten und die Cannabis Seeds lassen sich kaum in den gefrorenen Boden stecken. Grundsätzlich bevorzugt die Hanfpflanze folgende Konditionen für Wachstum und Blüte im Durchschnitt:

  • 25 – 27 Grad Celsius bei der Umgebungstemperatur und eine relative Luftfeuchtigkeit von 70% für Samen und Klone.
  • 25 – 27 Grad Celsius während der Wachstumsphase, wobei die Luftfeuchtigkeit auf etwa 50% absinkt und
  • um die 21 – 22 Grad Celsius in der Blütephase mit maximal 45% Luftfeuchtigkeit.

Diese Konditionen lassen sich beim Indoor Growing von Cannabis leicht herstellen, dazu gibt es die passenden Instrumente für Kontrolle und genauste Überwachung der Zucht. Ihr solltet auf jeden Fall ein Thermometer zur Messung der Wärme und ein Hygrometer haben für den Check der Feuchtigkeit in der Luft, was sich dann entsprechend anpassen lässt mit Hilfe dieser Geräte.

Was ist noch erforderlich beim Cannabis anbauen?

Um Luft und Wärme, Feuchtigkeit und Temperatur zu kontrollieren, braucht es passende Lampen und zwar am besten mit LED-Technologie. Es gibt verschiedene Modelle und die produzieren gewünschte Hitze genauso wie das benötigte Licht für Wachstum und Ausbildung der Marihuana Buds. Weiter ist ein Check der Belüftung wichtig, damit warme wie kalte Luft exakt zugeführt werden beziehungsweise der Hanf geschützt ist vor Überhitzung und umgekehrt zu kühlem Einfluss. Viele Hanfbauern setzen auch zu Hause auf die Klimaanlage vor allem beim Trocknen von Gras oder eben auf die Heizung zur Regelung der Temperatur.

Etwas kniffeliger ist die Luftfeuchtigkeit: Hier empfehlen sich Befeuchter und Entfeuchter gleichermaßen, auch ganz einfache Wassersprühflaschen und Ventilatoren sind ratsam für erfolgreiches Cannabis anbauen. Ihr müsst ein bisschen probieren und anpassen, damit die optimalen Konditionen erreicht sind – Hanf braucht ein luftiges Klima, aber keine Zugluft. Die Plants brauchen Wärme, aber keine tropische Hitze rund um die Uhr und mit den Lampen könnt ihr den perfekten Lichtzyklus auf dem Dachboden simulieren.  

Nach der Ernte trocknen und kurieren

Sehr wichtig für die Qualität, das Aroma, die Wirkung und vieles mehr – doch leider wird in der Praxis gerade durch die am Bahnhof und im Park Cannabis verkaufenden Dealer eher selten soviel Sorgfalt verwendet. Wenn Ihr nun euer Gras selber anbaut, auch wenn das illegal ist, dann bekommt Ihr mit Trocknung und einer Kur der Blüten sowie den hier beschriebenen Konditionen wirklich das Cannabis, wie es bei den Hanfsamen beschrieben wird. Sativa, Indica und Hybride wachsen unter künstlichem Licht bestens und die Seeds könnt Ihr in Ruhe nach Euren Bedürfnissen auswählen. Hanf anbauen ist auch in Deutschland im Winter 2020 nicht schwer, erfordert aber wie jeder grüne Daumen Umsicht, Fürsorge und vor allem: Geduld. Dazu bitte nicht die Vorsicht vergessen – nicht jeder Nachbar mag sprießendes Cannabis, dafür hat die jahrzehntelange Verdummung durch die Politik ihren Anteil beigetragen.