Cannabis bei AlterskrankheitenRentner haben bekanntlich niemals Zeit, sind aber eben auch geplagt von allerlei Zipperlein, was heute ganz folgerichtig auch eine Anwendung von Cannabis für die typischen Beschwerden der Senioren in den Fokus rückt. Die ersten Studien und Feldversuche erscheinen vielversprechend, zumal erst kürzlich Hanf als Medizin selbst von der verknöcherten deutschen Bundesregierung erlaubt wurde. Aber für welche körperliche Einschränkungen im Alter eignet sich Cannabis überhaupt und wie steht es um die Wechselwirkungen mit anderen Medikamente? Bekommen wir bald den Rentner mit dem Joint in der Hand vor dem Altersheim zu sehen?

Cannabis bei Alterskrankheiten: Die Leiden im Alter und ein neuer therapeutischer Ansatz

Es gibt wohl kaum Senioren, die keine Beschwerden haben, vom schmerzenden Knie und der Hüfte über schlechten Schlaf bis hin zu Appetitlosigkeit und Muskelkrämpfen. Oft genug wird dafür eine Menge Pillen verschrieben und nicht selten sind die Rentner dann abhängig von Valium, starken Schmerzmitteln und anderem, was vor allem der gierigen Pharmaindustrie nutzt. Mit Cannabis freilich steht nun eine Alternative zur Verfügung, die exakt jene Beschwerdebilder abdeckt, die hier genannt wurden und es ist verständlich, wenn sich viele mit Schmerzen und Leid geplagte Senioren für Haschisch und Marihuana interessieren.

Schwerkrank oder alt? Es ist nicht ganz klar, wie sich die Vergabepraxis der Ärzte in Deutschland entwickeln wird, aber schon jetzt gibt es das Cannabis Rezept recht unkompliziert und die ursprüngliche Idee, Hanf als Medizin nur bei schwersten Erkrankungen wie Krebs zu erlauben, erledigt sich dieser Tage durch die Realität von selbst. Kaum vorstellbar, dass der Hausarzt der langjährigen Patienten das Cannabis verweigert und dieser Erkenntnis müssen sich hierzulande Politik und Krankenkassen unausweichlich stellen.

Das Problem mit der Schlaflosigkeit

Lassen wir mal die vielleicht für das Herz, den Kreislauf, für den Magen und die Gelenke nötigen Medikamente beiseite, doch natürlich können zu viele Pillen ebenfalls für schlechtes Ein- und Durchschlafen sorgen. Darüber hinaus haben Senioren jedoch fast immer Probleme in der Nacht, die Schwestern im Altersheim können ein Lied singen von umherwandernden, gelangweilten Bewohnern! Leider greifen nicht wenige Rentner dann zum Alkohol, natürlich nicht im betreuten Wohnen, aber in der Summe sind verhältnismäßig viele ältere Leute wegen Schlafstörungen abhängig von Bier und Schnaps. Und das ist nun wirklich gemeinsam mit nötigen Medikamenten keine empfehlenswerte Kombination, so dass auch an dieser Stelle Cannabis als Alternative bereitsteht.

Welche Beschwerden lassen sich noch lindern und kurieren?

Berichte zeigen, wie Rentner beispielsweise Tinkturen einnehmen oder auch Gras verdampfen, das einen hohen CBD Anteil aufweist, dem nicht psychoaktiven Bestandteil der Hanfpflanze, das im Gegenteil zum THC eben keinen Rausch erzeugt und so ganz hervorragend für Altersbeschwerden geeignet ist. In den USA jedenfalls lassen sich immer mehr Senioren Cannabis verschreiben, das auch bei Arthritis und sogar für die im Alter normalerweise etwas nachlassenden Hirnleistung eine echte Hilfe sein kann. Beeindruckend sind Studien und Untersuchungen, die zeigen, wie bei einer Krebserkrankung dem dann oft ausbleibenden Appetit nebst radikaler Gewichtsabnahme mittels Cannabisgebrauch begegnet werden kann.

Wer sich für das Thema Cannabis bei Alterskrankheiten interessiert, sollte aber auf jeden Fall den Hausarzt auf mögliche Wechselwirkungen befragen, es gibt Medikamente, die sind nicht sonderlich tolerant, aber grundsätzlich sind die Hanf Präparate sehr gut verträglich.