Snoop Dogg Superbowl

Kiffen beim Superbowl gehört für Snoop Dogg dazu und der Rapper zeigt sich mal wieder ganz entspannt als echter Cannabis Botschafter (Bild von SeaReeds auf Pixabay).

Unzählige Prominente kiffen gerne und oft, verhalten sich aber in der Öffentlichkeit wie Heuchler und trinken gerade in Deutschland pflichtbewusst nur Alkohol wie von der Politik vorgesehen. In den USA sind die VIP´s wie auch die normalen Menschen im Land viel freier und der Konsum von Cannabis ist auf Ebene vieler Bundesstaaten für erwachsene Bürger selbstverständlich legal. Der Rapper Snoop Dogg gehört ohne Zweifel zu den besonders aktiven, nimmermüden Botschaftern pro Hanf und das zeigte sich jüngst auch beim Superbowl. American Football hat jedes Jahr bekanntlich sein großes Finale und in 2022 siegten gerade die Los Angeles Rams gegen die Cincinnati Bengals mit 23:20 im spektakulären SoFi-Stadion. Auf der Tribüne rauchte Snoop in Ruhe währenddessen ein bisschen Gras, wurde dabei natürlich fotografiert und weltweit sind Kiffer nun verständlicherweise aus dem Häuschen.

Keine Maskenpflicht im Stadion, aber Gras rauchen?

Geht in den USA, zumindest halb im Verborgenen. Als sich der Autor dieses Artikels vor Jahren mal bei einer Wrestlemania in Orlando herumtrieb roch es in der Arena ebenfalls überall verdächtig nach Cannabis! Die Amerikaner nehmen Freiheit ernst und warum sollte Snoop Dogg zum Finale vom Superbowl auf seine Leidenschaft Kiffen verzichten? Der immer für eine Meldung gute Rapper steckte sich also einen Blunt an, während auf dem Rasen die Footballer die üblichen Knochenbrüche und Gehirnerschütterungen austauschten.

Selbstredend dürfen freie Bürger selber entscheiden, ob sie im Stadion Maske tragen wollen – Snoop tat das nicht und vertraut lieber auf die Wirkung von Gras, das einigen Studien zufolge vielleicht sogar vor einer Infektion mit dem Coronavirus schützen könnte. 

In der NFL ist Cannabis übrigens als wirkungsvolle Schmerzmedizin erlaubt – bei machen hingegen selbst Fußballnationalspieler Werbung für Alkohol und Bierbrauer und ganz folgerichtig fällt bundesdeutschen Sportfunktionären beim Thema Hanf weiterhin vor Schreck das Gebiss in den von Mitgliedsbeiträgen der Verbände bezahlten Champagner. Freilich investieren schon einige Profis smart in den Megatrend Cannabinoide und zumindest inoffiziell werden THC und CBD immer öfters zur Regeneration und Vorbereitung auf Wettkämpfe verwendet.

Prominente im Einsatz für Cannabis legal

Snoop Dogg mit dem Dübel beim Superbowl ist sicher einer der aktivsten Botschafter für den Hanf und seine Selbstverständlichkeit beim Kiffen zeigt, wie wichtig solche bekannten Leute sind für eine Legalisierung der Cannabinoide. Der Rapper rauchte seine Marihuana Jolle in der einen, das Mikrofon in der anderen Hand während der Halbzeitpause gut sichtbar. In Kalifornien ist der Konsum, Besitz und Verkauf von Cannabis schon einige Jahre erlaubt und es gibt eine Reihe von Stars und Sternchen, die sich ähnlich aktiv zeigen wie etwa

  • Musiker wie Carlos Santana, Willie Nelson und Miley Cyrus,
  • Sportler wie Sha'Carri Richardson, Kareem Abdul-Jabbar und Conor Mc Gregor,
  • Wrestler wie Rob van Dam und der Iron Sheik und
  • Schauspieler von Brad Pitt bis Whoopi Goldberg.

Sie kiffen öffentlich oder wie Elon Musk auch mal in einer Podcast Show live am Mic und sicher hat dieses Engagment die in Übersee oft wie bei uns äußerst trägen Politiker gezwungen, sich endlich um eine Freigabe beim Hanf zu bemühen. Warum deutsche Celebrities jenseits von CBD diesen Mut nicht haben wissen wir nicht, aber wahrscheinlich droht dann die Nazi-Keule, ist von Rauschgiftsucht und Dealerei die Rede wie bei allen Abweichlern.

Mit Stefan Raab oder auch Samy Deluxe gibt’s immerhin ein paar Aktive Celebrities pro Cannabis in Deutschland – vielleicht bringt die neuste Aktion von Snoop Dogg auch mal ein paar wichtige Personen aus Film und Fernsehen zu einem mutigen Standpunkt gegen die wissenschaftlich vollkommen überholte Verbotspolitik beim Hanf in der Bundesrepublik?