Schweiz Cannabis Drogenpolitik

Die Schweiz muss beim Cannabis in der Drogenpolitik dringend umsteuern und Verbraucher endlich besser vor verunreinigten Substanzen schützen (Bild von WikiImages auf Pixabay).

Nicht nur in Deutschland und Österreich leiden Patienten wie Hanfkonsumenten an einer völlig überholten Gesetzgebung beim Cannabis, werden durch Behörden schikaniert und von Kriminellen beim Gras kaufen wahlweise betrogen oder sogar gesundheitlich gefährdet. Bei uns wird dieses schändliche Handeln durch Figuren wie die Bundesdrogenbeauftragte Ludwig von der CSU befördert, die ohne mit der Wimper zu zucken jedes Jahr tausende Existenzen zerstört nur damit bayrische Bierkonzerne keinen Cent einbüßen beim politisch befohlenen Abfüllen der Bevölkerung. Doch auch die eigentlich liberale Schweiz hat ein großes Problem mit der abgewirtschafteten Cannabis Drogenpolitik, was sich durch neue Berichte über den Konsum zum Beispiel im schönen Zürich zeigt.

Synthetisches Cannabis auf Privatpartys

Wegen der ausgerufenen Pandemie und dem Wegsperren der Menschen feierten diese nicht mehr im Club, sondern zu Hause mit der Familie und Freunden und obwohl das Abendland nicht unterging wie angekündigt, haben sich einige Leute trotzdem gesundheitlich gefährdet durch das noch bestehende Verbot von Cannabis auch bei den Eidgenossen. Dealer nämlich verkaufen dort gerne mal Chemie Gras, strecken klassisches Marihuana mit dem meistens aus China importierten Gift und in Deutschland gelangen solche Substanzen mittlerweile sogar in den Händen von Kindern und Jugendlichen.

Synthetische Cannabinoide sind Nachbauten von natürlichem Hanf, der als Gras geraucht, in Speisen und Getränken verzehrt oder als Salbe auf die Haut geschmiert werden kann. Das Problem ist die Aufmachung in irgendeiner Giftküche in Fernost, wo Moleküle hinzugefügt werden, wo die Potenz dieser Substanzen dann absurd hohe und gefährliche Werte erreicht. 

Eigentlich ist es daher auch falsch das Chemie Gras mit Cannabis zu vergleichen. Dieses ist ein Genussmittel und eine Medizin, jenes hingegen eine Züchtung und Kreuzung irgendwelcher Formeln, was dann auch am körpereigenen Endocannabinoid-System andockt, aufgrund der synthetischen Aufmachung dieses jedoch total überfordert und eben nicht wie normales Gras wohltuend stimuliert. Politiker wie die erwähnte Daniela Ludwig kennen den Unterschied zwischen Chemie Hanf und echtem Cannabis gar nicht oder wollen es nicht wissen um weiterhin Fake News über Kiffer und Patienten verbreiten zu können.

Cannabis Drug Checking bei den Schweizern sehr beliebt

Verständlich, denn in Zürich ist dieser Check der erste überhaupt weltweit und in den ersten Monaten gingen hunderte Proben ein zur Überprüfung. Jede dritte Probe enthielt synthetische Cannabinoide, was auf einen hohen Grad der Verunreinigung und Gefährdung hinweist – helfen könnte angesichts der kriminellen Energie nur die sofortige Freigabe von Cannabis, das dann überwacht und reguliert in Fachgeschäften ausschließlich an Erwachsene verkauft wird. Immerhin ist die Schweiz durch die gerade startenden Modellprojekte schon mal auf einem guten Weg, während in Deutschland die massiven Gefahren durch den Schwarzmarkt durch die Maskenpartei CDU/CSU in Regierungsverantwortung weiter ignoriert wird.

Chemie Gras kann zu Psychosen führen, übrigens im Gegensatz zu echtem Hanf wie von diversen Schwindlern in der Politik gerne behauptet, zu Erbrechen und sogar Ohnmacht bis hin zum Herzstillstand. Weil nun mal viele Junge Leute gerne Gras rauchen und nicht mehr so gerne Bier trinken wie vorgesehen geböte es die Fürsorgepflicht des Staates, das Cannabis endlich zu regulieren und freizugeben, was zumindest in der Schweiz wohl auch in nicht allzu ferner Zukunft dann auch zu erwarten ist für die immer etwas freieren Eidgenossen mit ihrer echten Demokratie und Mitbestimmung.