Gruppe von Menschen - Symbolfoto

Schleichen bald dunkle Gestalten durch Hamburgs Strassen und verhauen Kiffer auf Anweisung der CDU?

Auch im Bereich Cannabis NEWS geht’s bekanntlich oft noch ein Stück absurder und wir berichten heute mal aus Hamburg, wo sich die CDU mit Kampfsport, Willkür und Bürgerwehren gegen Cannabis richten will. Wirklich: Kiffern droht Prügel und sogar das Festhalten durch private Anti-Hanf Aktivisten – man stelle sich vor, in Chemnitz würde auch nur ein Flüchtling in dieser Hinsicht gegängelt. Außerdem schauen wir auf die gigantischen Zahlen bei den Rezepten für Haschisch und Marihuana, zumal gerade auch die deutschen Apotheken mal wieder ihren Senf zu einer möglichen Legalisierung von Cannabis abgegeben haben.

Hamburg: CDU will Bürgerwehr gegen Cannabis!

Der Fall Maaßen hat auch uns Kiffern deutlich gezeigt, dass die CDU in Deutschland völlig ignoriert, worum es der Bevölkerung wirklich geht – und das zeigt sich ein weiteres Mal gerade auch beim Cannabis. Während die Deutschen einer Legalisierung in Umfragen durchaus etwas abgewinnen können beim Hanf und die Verschreibungen der Cannabismedizin zu hunderttausenden Rezepten führt, denken die Christsozialen in Hamburg lieber über eine Bürgerwehr gegen Kiffer und Dealer nach! Während also in Chemnitz ohne Beweise von Hetzjagden gefaselt wurde um den Osten Deutschlands möglichst passgenau als rechte Ecke und so weiter zu titulieren, dürfen in Hamburg also bald Kampfsportler gegen Patienten mit Medizinalhanf losprügeln?

Kampfsportler gegen Kiffer im Einsatz

Was absurd klingt ist wirklich dem Hirn eines CDU-Politikers in der Hansestadt entsprungen: Gegen Cannabis im Schanzenpark sollten Freiwillige aktiv werden und dort Verdächtige festhalten, bis die Polizei kommt! Das müssen wir erstmal setzen lassen: Unzählige kriminelle Schein-Flüchtlinge durchstreifen das Land ohne Ausweis, aber mit Sozialgeld in der Tasche – die werden aber weder belangt noch abgeschoben, doch beim Hanf soll direkt geprügelt und willkürlich festgehalten werden. Ausgerechnet die CDU versucht mit den Gespinsten von einer Bürgerwehr Flagge zu zeigen gegen Cannabis, macht sich damit aber so richtig zur Feile.

Private Sicherheitsdienste statt Recht und Ordnung durch gesetzliche Organe, Kameras zwischen den Bäumen, Verfolgungsjagden – die Fantasie ist bei Haschisch und Marihuana grenzenlos! Warum solchen Aufwand nicht mal treiben, um straffällige Flüchtlinge abzuschieben? Die Hamburger Aktion leitet übrigen ein Anwalt namens Abel, wie treffend, aber ob der den Kain wirklich findet und erledigen kann mit seinen mehr als 30 Mitstreitern? Übrigens soll diese Truppe vollständig aus Ausländern bestehen, was dem Ganzen noch zusätzlich Brisanz verleiht.

Widerstand wird zur Pflicht im Merkel-Land!

Und zwar nicht nur in Chemnitz: Kiffer und Hanf-Patienten haben ein Recht auf Widerstand gegen solche Figuren und die CDU mit ihrem Proporz gehört mindestens abgewählt. Zwar mag es stimmen, dass die deutsche Polizei viele Plätze und sogar ganze Viertel auch in Hamburg kaum noch schützt, aber wieso sind hier ausgerechnet Cannabis User im Fokus? Was ist mit den arabischen Clans? Und wieso kann ein Anwalt sowas einfach in den Raum stellen, während in Sachsen Leute für lächerliche Vergehen gleich mal ein paar Monate Knast bekommen?

Schanzenpark hin oder her – das Beispiel zeigt das Ungleichgewicht im Lande und es braucht noch mehr Demonstrationen und Widerstand. Mit Wahlen allein lässt sich die Charade an der Macht nicht beseitigen und wer sich für Haschisch und Marihuana einsetzen möchte, aus guten Gründen, der sollte speziell die CDU und deren Politiker in den Fokus nehmen: Nehmt an Gesprächsrunden teil und setzt diese Leute unter Druck, öffentlich, das schmeckt den korrupten Fake-Christen bekanntlich am wenigsten. Wer wirklich für Verbesserungen sorgen will, der sollte Cannabis legalisieren und so den Schwarzmarkt in Hamburg und anderswo austrocknen, alles andere ist Schwachsinn und gefährlich.

Berlin: Cannabis-Rezepte mit Verdopplung!

Während Jens Spahn und die Politiker in Deutschland tunlichst vermeiden, sich konkret über Hanf und dessen Möglichkeiten zu äußern und stattdessen lieber auf den Osten der Republik mit den üblichen Rechts-Vokabeln eindreschen, beantragen immer mehr Leute ein Rezept für Cannabis. In den ersten sechs Monaten von 2018 sind gut 80.000 Rezepte ausgestellt worden, das zweite Quartal brachte eine Verdopplung der Zahlen. Um diesen riesigen Bedarf zu decken, musste Spahn jüngst in Holland Gras ordern, ungern natürlich, aber die neuen Infos zeigen wieder mal deutlich, wieweit die deutsche Politik von den Bedürfnissen der Bevölkerung weg ist.

Das Leid der Krankenkassen

Man hatte ja in 2017 geschätzt, dass vielleicht ein paar hundert Leute bereit sind in der BRD, den Arzt um Hanf anzubetteln – Merkel und ihre Regierung denken vom deutschen Bürger wie vom deutschen Michel im 19. Jahrhundert und trauen weder eigenes Denken noch Recherche zu neuen, wirkungsvollen Therapien zu. Doch dem ist nicht so und weil ohne jede realistische Planung einfach mal so legalisiert wurde haben nun die Krankenkassen das Problem der Übernahme der Kosten. Diese sind exorbitant hoch, weil Spahn und Co eben die Apotheken machen lassen, was sie wollen und so werden den Krankenkassen Grammpreise bei Haschisch und Marihuana von weit über 20 Euro in Rechnung gestellt. Konkret jedenfalls sind ausgegeben worden:

  • rund 31.000 Rezepte für die beliebten Marihuana-Blüten, welche Apotheken übrigens gerne abschaffen würden, um noch besseren Profit zu machen,
  • gut 25.000 Rezepte für chemisch aufgemachtes Cannabis und
  • etwas mehr als 22.000 Rezepte für das bekannte Präparat Sativex.
  • Hinzu kommt noch eine Dunkelziffer bei grünen Rezepten, die bekanntlich vom Patienten selbst bezahlt werden – hier fehlen offenbar klare Statistiken und wir können leicht von weit mehr als 100.000 Verschreibungen ausgehen.

Wie viele Patienten den Hanf konsumieren, ist nicht klar – es gibt ja Folgerezepte und so weiter!

Beanstandungen und der mögliche Regress: Um sich halbwegs den Überblick zu wahren, drohen Krankenkassen mit einem Regress, wissen aber um die faktische Unmöglichkeit solcher Gängeleien. Die Kassen sind gefangen zwischen absoluter politischer Idiotie ohne Vorbereitung und Sparhinweisen sowie ideologischen Anordnungen auf der einen und den Bedürfnissen der Patienten auf der anderen Seite. So fließt deutsches Steuergeld auch beim Cannabis ins Ausland, dort verdienen sich Hanf-Unternehmen mit Fehlplanung in der BRD mehr als nur eine goldene Nase.

Deutsche Apotheken gegen Cannabis-Legalisierung

Das ist eine aktuelle Meldung, die doch ohnehin schon jeder kennen dürfte: Die deutschen Verbände der Apotheker wenden sich gegen eine Freigabe von Hanf – zu lukrativ ist einfach die aktuelle Abzocke, bei der inmitten von Wildem Westen in der Gesundheitspolitik die Pharmabranche samt ihrer Vertreter willkürliche Preise für Medizinalhanf verlangen kann. Gäbe es hier das Recht auf freien Besitz, dann könnten Headshops diesen Markt sofort übernehmen! Logisch, dass die Apotheken eine Kuh voller THC-Milch selber melken möchten.

Angebliche Gründe gegen den Hanf

„Fachlich“ lehne man die Legalisierung von Cannabis ab – was auch immer das heißen soll. Zwar gibt’s unzählige Studien über den Hanf, doch eben keine offiziellen Medikamente und da können sich die Apotheken sehr leicht hinter Wortgirlanden verstecken – in der Merkel-Republik dürfen die selbsternannten Verbände und Lobbygruppen machen, was gerade in den Kram passt. So wird gleich nachgeschoben, dass eine gesellschaftlich akzeptierte Freigabe (die es ja Umfragen zufolge schon lange gibt) unterstützt würde von den Apothekern (und Apothekerinnen) – man will also auf jeden Fall abkassieren, egal wie!

Aber warum sollten wir diesen gierigen Leuten eigentlich das Gras-Business überlassen? Haben die Ahnung von Speisen und Getränken mit THC, von Hanfsorten, Strains, Samen und Geräten für den Genuss wie der Glasbong oder dem Vaporizer? Eher nicht und man kann nur hoffen, dass eine schleunige Legalisierung von Cannabis für alle besser und fairer aufgemacht wird als die aktuelle Sauerei, die sich rund um die völlig idiotisch durchgeführte Freigabe von Hanf als Medizin ergeben hat.