Cannabis-Konzentrat

Sind Cannabis-Konzentrate die moderne Art THC zu konsumieren?

Wenn Ihr mal einen der vorzüglich sortierten Headshops in den Legal States der USA besucht habt, dann ist Euch sicher die vielseitige Auswahl bei den Cannabis Konzentraten aufgefallen – von der Tinktur mit THC bis zu den Haschkeksen ist alles dabei! Auch Cannabis Wachs ist zu haben, Wein mit CBD, Gummibärchen und so weiter. Laut einer neuen Studie aus Amerika zufolge werden diese Konzentrate die klassischen Marihuana-Blüten zum Rauchen und Kiffen in wenigen Jahren bei den Verkaufszahlen ablösen. Auch der Vaporizer hat seinen Siegeszug laut dieser Untersuchung gerade erst begonnen – ist das also die Legalisierung 2.0?

Neues Bewusstsein und Hanfmedizin

Schon 2022 soll es laut den Erhebungen zur Ablösung kommen, mit dann etwas mehr als 8 Milliarden Dollar Umsatz beim Hanfkonzentrat wie auch bei den Grasblüten selbst. In den darauffolgenden Jahren werden mehr Menschen zu den neuen Produkten als zum bis dato verbreiteten Marihuana greifen, so die Schätzung der Experten. Dahinter steht natürlich die Legalisierung von Hanf als Medizin – Senioren und Krebskranke werden kaum den Joint rauchen, sondern backen sich eben Kekse, verdampfen Cannabis per Vaporizer oder nehmen CBD-Öl mit der Pinzette zu sich.

Wachstumsraten von 100 Prozent und mehr für diese Produkte sind dann ganz folgerichtig auch beim Thema Cannabis-Aktien interessant. Ihr könnt schauen, ob ein Unternehmen einfach nur Gras anbaut und erntet oder schon erfolgreich verarbeitet – das könnte ein immenser Trend werden, der darüber hinaus auch ein verändertes, weit positiveres Bewusstsein gegenüber Marihuana ausdrückt. Es ist eben nicht mehr nur die Tüte, die heimlich auf der Party kreist! Cannabis ist ein Genussmittel, eine Medizin für viele Menschen und dementsprechend verändert sich auch der Konsum selbst.

Der Vaporizer als symbolische Konsumform…

…gilt als sicher, sauber, gut verträglich – in den USA sind es gerade auch die bereits befüllten Stifte und kleinen Vaporizer für den schnellen Einsatz zwischendurch, die in den Dispensaries massenhaft über die Theke wandern. Meistens ist da ein Gramm Hanf am Start oder auch ein halbes, was für diskretes Konsumieren von Cannabis ein großer Vorteil ist. Egal ob in der Öffentlichkeit oder beim Familienfest – mit einem Vaporizer für THC und CBD fühlen sich die meisten Hanfkonsumenten sehr wohl. Man nimmt die Kartusche, drückt den Knopf, inhaliert und packt das Ganze wieder weg – fertig! Kein Feuer nötig, kaum Geruch, kein Verlust von Aroma und Qualität – der Vaporizer ist für das Verdampfen von Gras in Zeiten der Legalisierung fast schon ein ähnliches Symbol wie der Joint für die Hippies zu Zeiten der 1968er Rebellionen.

Ob das Verdampfen gesundheitlich besser und vor allem unbedenklicher ist als das Abbrennen einer Tüte ist sehr gut möglich. Immerhin werden die all die Chemikalien und Karzinogene wie beim bisherigen bloßen Rauchen vermieden und die erwähnten, bereits befüllten Weed Kartuschen sind praktisch wie aller Voraussicht nach sehr gut verträglich. Allein in 2017 wurden 105% mehr Vaporizer in den USA verkauft als im Jahr zuvor!

Vorteile für Umwelt, Qualität und Cannabiskonsumenten?

Ganz folgerichtig verdient die Hanf-Industrie und verdienen die als Cannabis-Aktien gelisteten Unternehmen sehr ordentlich mit den Konzentraten. Zum einen werden Arbeitskosten eingespart – all die Marihuanablüten müssen eigentlich aufwendig beschnitten, getrocknet und behandelt werden vor dem Verkauf. Bei den beschriebenen Tinkturen und Produkten mit THC ist das nicht nötig. So kostet beispielsweise die Herstellung von einem halben Kilo Marihuana in Kalifornien um die 100 Dollar – ein Konzentrat ist weit billiger, weil dabei übrigens auch die gesamte Hanfpflanze direkt verwendet wird.

Möglicherweise profitiert auch die Umwelt: Wir wollen hier keine Fake News erzählen und es ist bekannt, dass die ökologische Bilanz beim Cannabis nicht ganz so rosig ist – Stichworte sind hier der enorme Wasser- und Energieverbrauch. Bei der Herstellung von Hanf Konzentraten freilich ist Outdoor Growing genauso erfolgreich wie der kostenintensive Indoor Anbau – da braucht es keinen Strom, weil unsere edle Sonne schon ausreichend Wärme und Licht spendet! Zugleich braucht Cannabis indoor eine Menge Nährstoffe, die wiederum belastend für die Umwelt sind. Konzentrate sind problemlos machbar mit Hanf anbauen im Freien, hier ist die Bilanz dann weit positiver. Und das ist auch nicht das Ende der Fahnenstange – die Hanfindustrie erfindet praktisch täglich neue, spannende Produkte und Ihr könnt Euch in den nächsten Jahren auf viele fetzige Angebote rund um THC, CBD und Co freuen.