NRW-Innenminister Cannabis Legalisierung

Der NRW-Innenminister Reul hetzt gegen die Legalisierung von Cannabis und macht sich dabei mit absurden Fake News lächerlich (Bild von taxicologne auf Pixabay).

Aus Nordrhein-Westfalen kam der vielleicht schlechteste CDU Kanzlerkandidat aller Zeiten und auch der mega-kompetente, volksnahe Jens Spahn als Bundesgesundheitsminister stammt aus diesem Bundesland. Wie also sollen wir es werten, wenn sich nun der NRW-Innenminister Herbert Reul hinstellt und auf übelste Weise versucht die Legalisierung von Cannabis für erwachsene Bürger, Wähler und Steuerzahler zu verunglimpfen? Wenn plötzlich ominöse „Drogenbarone“ als Gefahr herbeizitiert werden sollen, während sich zwischen Köln und Essen fiese Araber-Clans längst heimisch eingerichtet haben? Offenbar hat der Mann von der Union nichts Besseres zu tun als gegen die Konsumenten von Gras zu hetzen und wir können gut sehen, wohin diese endlich abgewählte und sichtbar abgewirtschaftete Partei in näherer Zukunft steuert.

Ist die Hanf Freigabe ein „fataler Fehler“ oder schlicht überfällig?

So nennt Reul das wichtigste Projekt der neuen Ampel Regierung im Bund für Freiheit und Gesundheitsfürsorge und wahrscheinlich möchte der Mann damit vergessen machen, welches Elend die groteske Drogenpolitik der CDU/CSU zu verantworten hat. Kinder und Jugendliche greifen mittlerweile immer häufiger zum Joint, werden von Dealer mit vergifteten Legal Highs gefährdet und die besonders in NRA aktiven Banden aus dem Nahen Osten verdienen prima auf dem Schwarzmarkt.

Diese Zustände hat auch der Herbert Reul direkt mit befördert und wir fragen uns, ob er mit den „weitreichenden Folgen“ einer Legalisierung von Cannabis vielleicht den besseren Jugendschutz meint, der zahllose Studien aufzeigen oder auch den Respekt gegenüber Erwachsenen, die schlicht keine Lust haben auf Bier trinken und Pillen einwerfen wie von der Union eigentlich vorgesehen. Warum schweigt der Innenminister von Nordrhein-Westfalen, wenn sich sein Kollege Jens Spahn die Taschen mit Deals rund um (minderwertige) Masken vollstopft und dadurch zig Menschen vielleicht mit dem Coronavirus infiziert wurden?

Die üblichen Fake News als Armutszeugnis des Herbert Reul

Im Bericht der willfährigen Medien folgen dann Aspekte, die wir seit Jahrzehnten anhören müssen bis die Ohren bluten – allesamt widerlegt durch seriöse Wissenschaft und Forschung, von der Reul und seine Genossen in NRW wie üblich keine Ahnung haben. Obwohl es absurd ist und keinerlei belastbare Grundlage hat außerhalb der CDU Schwindeleien zählen wir es noch mal auf um zu zeigen, was für eine unfassbare Charge im Bund über viele Jahre regieren durfte:

  • die Gesundheit der Menschen sei gefährdet,
  • die „Machenschaften“ der Organisisierten Kriminalität würden befördert und
  • es gäbe Gefahren im Straßenverkehr.

Dazu verliert sich der Mann in Schreckensszenarien über die vorgeblichen „Drogenbarone“ in seinem Bundesland und anderswo. Würde er nur einmal in die aktuelle Forschung schauen und Studien lesen, dann wüsste auch der ewiggestrige Herbert Reul von keineswegs mehr Unfällen nach einer Cannabis Legalisierung und auch, wie dann stetig der unkontrollierte Schwarzmarkt austrocknet. Tut er aber mit Absicht nicht und versucht es mit der Methode Merkel des Nichtstuns im Gespann mit grotesken Drohungen – wer kann das im Jahre 2021 noch glauben?

Kriminelle würden nach einer Freigabe garantiert, das weiß er als Hellseher ohne Kenntniss von auch nur einer Studie ganz genau, Gras mit viel THC züchten und verkaufen. Auch würde Kiffen beim Auto fahren die Reaktionszeit verkürzen, zu Fahruntüchtigkeit führen und in der Summe gäbe es mehr Unfälle. Beides ist umfassend untersucht und widerlegt worden, aber egal – Reul will Prävention weiter mit dem Schlagstock und Aufklärung mit der Moralkeule, was aber beides – siehe die Daten – krachend gescheitert ist. Und eigentlich ist solcher Nonsens schon gar keine Meldung mehr wert, aber wir haben die News trotzdem noch mal am Start um zeigen, wie krass und verbohrt die Stimmen aus der politischen Gruft versuchen noch irgendwie Gehör zu erlangen.