Bundesländer Cannabis Modellprojekte

Nach dem Verrat der Grünen in Hamburg an Kiffer und Hanfpatienten sind immerhin noch zwei Bundesländer aktiv für Cannabis Modellprojekte (Bild von SeaweedJeezus auf Pixabay).

Die Partei der Grünen wird nun auch Vereinigung der Heuchler genannt, da jüngst in Hamburg erneut deutlich wurde, wie die selbsterklärten Ökomoralisten Kiffer und Hanfpatienten nach der Wahl schlicht betrügen – großen Ankündigungen zu Cannabis legal in der Hansestadt wurde kurz und trocken dann eine Absage erteilt, ohne Angabe von Gründen und ohne Kampf um das Gras wie man das den Wählern immer wieder vermittelt hatte. Allerdings sind Cannabis Modellprojekte damit nicht vom Tisch, denn zwei Bundesländer bleiben dran. Wir schauen heute mal dazu auf Thüringen und Bremen, wo die Grünen zwar auch mitregieren, es allerdings beim Hanf recht aktive Ministerpräsidenten gibt, die vielleicht mehr bewegen können und wollen als die eingangs beschriebenen Heuchler von der Sirene Annalena Baerbock bis hin zum mit heißer Luft aufgeblasenen Robert Habeck.

Entschließungsantrag zu Cannabis im Bundesrat

So einen Antrag haben die beiden Bundesländer dann auch eingebracht und fordern darin die Cannabis Modellprojekte. Wohlgemerkt geht es um die Abgabe von Hanf als Genussmittel an Erwachsene, wofür das Betäubungsmittelrecht dank CDU/CSU und eben der Grünen bisher schwerste Strafen für mündige Bürger vorsieht. Dieser unhaltbare Zustand wird von der Bundesdrogenbeauftragten Ludwig verbissen verteidigt, da möglichst viele Kinder und Jugendliche durch giftiges, unkontrolliertes Gras vom Dealer öffentlichkeitswirksam krank werden sollen – der moralische Zeigefinger gilt politisch Verantwortlichen als das höchste aller Güter in der Drogenpolitik und selbst das seit Jahren massive Versagen mit endlos steigenden Konsumraten bei Minderjährigen wird einfach ignoriert.

Länderkammer als Chance für Parteien: Im Bund regieren ja CDU/CSU und SPD seit Ewigkeiten ohne Schneid und Verständnis für die Bürger, so dass Parteien wie die Grünen, die linke PDS oder auch die FDP den Bundesrat für Hanf Initiativen nutzen könnten. Wie nun zu beobachten geschieht das zwar, aber viel zu selten und die eingangs beschriebene grüne Partei verzichtet besonders deutlich auf jegliche Deals für Kiffer und Hanfpatienten, dient sich der Merkeltruppe schon mal für eine künftige schwarzgrüne Koalition an. Bürger sollten die Grünen wegen Cannabis auf keinen Fall auch nicht auf kommunaler Ebene wählen, das ist eine zu einhundert Prozent verschenkte Stimme wie bei unzähligen Aktionen wie jüngst in Hamburg klar zu beobachten. 

Breite Unterstützung für neue Hanfpolitik

Auch das ist gemeinhin bekannt und Konsens, schließlich ist auch die deutsche Gesellschaft nicht die bayrische Provinz, was uns die erwähnte Ludwig und ihr politischer Gottvater Markus Söder ständig weismachen wollen. Die von Bremen und Thüringen geforderte Änderung der Cannabis Politik will mittels empirischer Daten wissenschaftlich fundiert zeigen, wie die Abgabe von Haschisch und Marihuana bestens funktioniert – in den USA und Kanada lässt sich das schon seit Jahren beobachten und ganz folgerichtig schließlich sich in Deutschland dem Antrag zum Beispiel an:

  • die Neue Richtervereinigung,
  • der Bund Deutscher Kriminalbeamter,
  • die Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin und
  • die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen.

Kriminologisch tätige Beamte, Juristen, Ärzte – all diese Fachleute ignoriert die Politik beflissentlich und genauso hartnäckig wie die Bürger selbst, doch unter Merkel ist das leider Methode. Wir sind gespannt, ob sich der Bundesrat irgendwie fruchtbar beschäftigt zum Cannabis, glauben es aber nicht, dafür ist die Heuchelei derzeit einmal zu groß selbst bei den angeblichen Befürwortern, zum anderen aber braucht die Macht den Sündenbock Hanf zur Ablenkung unbedingt – wie sonst sollte man das eigene Versagen in der Drogenpolitik im 21. Jahrhundert noch kaschieren?