Kiffen mentale Gesundheit

Häufig kiffen und viel Cannabis konsumieren muss nicht schlecht sein und doch lohnen sich ein paar Tipps und Übungen für die mentale Gesundheit (Bild von Total Shape auf Pixabay).

Ob jemand Cannabis raucht oder Bier trinkt sollte eigentlich Privatsache sein und doch werden die Konsumenten der Hanfpflanze immer noch wie Kriminelle verfolgt. Aus einer wissenschaftlich gesehen völlig grotesken Strafverfolgung heraus entstehen eine Menge Probleme und einige Leute landen in der Abhängigkeit vom Gras nur weil es illegal ist und auf dem Schwarzmarkt gekauft werden muss. Dieser Zustand wird durch eine Legalisierung von Weed hoffentlich bald endgültig beseitigt. Was aber könnt Ihr eigentlich tun, um klar zu bleiben im Kopf und auch beim Genuss von viel THC weiter den Alltag auf die Reihe kriegt? Kiffen per se ist keineswegs so gefährlich wie durch Bierpolitiker medial gerne verzerrt und doch wollen wir uns mal ein paar Tipps für die mentale Gesundheit zu Gemüte führen. Vom Cannabis Konsum in jungen Jahren ist ohnehin abzuraten da unser Gehirn noch wächst – welche Übungen und was für ein Ausgleich sind demgegenüber für kiffende Erwachsene empfehlenswert?

Emotionales Wohlbefinden, geistige Klarheit und der Konsum von Cannabis

Historisch und auch kulturell betrachtet, therapeutisch und nicht zuletzt ökonomisch ist Hanf eine wertvolle und überall auf der Welt verbreitete Nutzpflanze. Diese wird seit Jahrtausenden gerade bei Stress verwendet, gegen Schlafstörungen und Schmerzen und heute verstehen wir die damit einhergehenden Effekte und Mechanismen immer besser. Für Wellness, Tiefenentspannung und Wohlbefinden im Kopf ist Gras ein Klassiker, doch natürlich empfehlen sich wie bei allen Dingen auch beim Kiffen weiterhin die weisen Worte des Solon von Athen:

„Nichts zu sehr.“ 

Umsicht für alle Heilmittel und Genussmittel ist wichtig bei deren Anwendung und nicht alle Krisen und Probleme im Alltag sollten wir ausschließlich nach einem Zug am Joint beurteilen. „Wahnsinnig“ wie von der CDU behauptet, wird aber eher niemand durch Cannabinoide allein und um die Komplexität der Hormone wie Chemikalien von Kopf bis Fuß durch den Organismus einordnen zu können, empfehlen sich ein paar simple Maßnahmen. Niemand muss dafür seinen Lifestyle ändern oder gar zum seligen Säufer werden wie von Markus Söder gewünscht – ein bisschen Sorgfalt beim Kiffen reicht völlig aus.

Vier Empfehlungen für den mentalen Ausgleich beim Kiffen

Jeder hat seine eigene Strategien und natürlich kann es sich immer lohnen, mal eine Pause vom Kiffen einzulegen. Da wirken später auch die Cannabinoide wieder stärker und intensiver und doch können zum Beispiel Hanfpatienten mit Cannabis auf Rezept kaum die Therapie einfach mal so unterbrechen.

Wir empfehlen für die geistige Klarheit auch bei einem häufigen und starken Cannabis Konsum vor allem:

  • Sonnenlicht und Vitamin D: Banal und natürlich, aber im Gegensatz zur Schutzwirkung beim Coronavirus ein garantierter Booster für das Immunsystem! Legt Euch mal auf eine Bank im Park oder setzt Euch eine Viertelstunde in den Garten. Das Licht der Sonne bietet die wichtigen Vitamine ganz ohne irgendwelche Pillen und die Verwendung von Cannabis ist dann für den Körper noch weniger belastend als ohnehin schon,
  • Pause vom Internet: Soziale Medien und unzählige Apps fressen nicht nur unsere Zeit, sondern zerren nachweislich an den Nerven und wer ständig rund um die Uhr online ist und zugleich auch noch die ganze Zeit Gras raucht hat gute Chancen auf eine mentale Überforderung. Nehmt Euch immer wieder Auszeiten – das Internet wird nicht verschwinden, doch unsere geistige Kraft wollen wir bitte auch mit THC im Organismus langfristig erhalten,
  • Arbeit mit den Händen: Bekifft etwas bauern und zimmern kann zwar mal zu einem platten Daumen führen wenn der Hammer nicht richtig sitzt in der Hand, aber grundsätzlich ist das Werkeln zwischen Keller und Dachboden und immer auch im Garten ein optimaler Ausgleich für unsere mentalen Bedürfnisse. Hanf kann da inspirierend wirken und gilt bei vielen Künstlern als Genussmittel Nummer 1,
  • Übermäßigen THC Konsum reduzieren: Natürlich nicht als Patient, aber in der Freizeit gilt das sehr wohl und wenn Ihr ständig nur auf dem Sofa liegt und stumpfsinnige Serien bei Netflix schaut kann das schon ein Hinweis sein auf eine gewisse geistige Ermattung! Cannabis kann therapeutisch viel Gutes tun, bleibt aber immer eine in Teilen berauschende Substanz und wir sollten kritisch sein bei der Einnahme ohne gleich in Furcht und Fake News zu verfallen.

 

Die berühmte goldene Mitte des Aristoteles ist beim Kiffen die beste Wahl

Und weil Zitate so schön sind und nicht umsonst bemüht werden haben wir zum Abschluss auch noch mal Dynamite Deluxe und deren Song von der Grünen Brille am Start. Dort warnt der Rapper am Ende noch mal vor dem Cannabis Konsum durch Minderjährige und dem schließen wir uns selbstverständlich noch einmal ausdrücklich an:

„Und an den Nachwuchs: Raucht nicht so viel wenn Ihr noch der Entwicklung seid! Denn viele Kiffer kommen später schizo rüber wie Jekyll und Hyde! Merkt Euch das – Peace!“ 

Vielleicht der beste Song über ausgiebigen Cannabis Konsum?