Cannabis Gestank Kiffen

Der Gestank beim Kiffen und damit der Geruch von Cannabis lässt sich durch einige simple Maßnahmen und Utensilien gut verstecken (Bild von DaModernDaVinci auf Pixabay).

Kiffern und Kifferinnen auch ist das Problem bekannt. Man zieht gerade in Ruhe einen Joint durch, es riecht nach Gras – und plötzlich klingelt es ungewöhnlich aggressiv an der Tür! Mit Sicherheit ist das dann nicht der Telefonmann wie bei Helge Schneider, sondern ein vom Geruch und Mief genervter Nachbar oder im schlimmsten Fall die Polizei. Die kommt bei Cannabis Gestank und Kiffen immer sofort und haftet weg was geht, schließlich sollen wir in Deutschland Bier trinken und Schnaps oder halt Zigaretten rauchen. Deren Note ist zwar manchmal auch Bestandteil von Nachbarschaftsklagen, aber bei THC urteilen Gerichte meistens wie befohlen und bestrafen erwachsene Bürger für den Konsum einer Pflanze. Wie könnt Ihr den Cannabis Geruch effizient überdecken oder vermeiden und braucht es dazu jenseits vom Duftbaum und dem Raumspray eigentlich besonderes Hanf Zubehör?

  1. Duftkerzen und Räucherstäbchen sind unauffällig und effizient gegen Geruchsnoten von Cannabis

Natürlich werdet Ihr das letzte Quentchen Aroma vom THC nie ganz verstecken können etwa vor der Nase vom deutschen Schäferhund von der Polizei, aber darum geht’s auch gar nicht. Erzeugt werden sollte zum Beispiel ein recht bekannter, aber nicht auffälliger Geruch. Bewährt haben sich vor allem stark riechende Duftkerzen und die Räucherstäbchen, die wir übrigens auch in jedem Cannabis Headshop kaufen können. Ihr findet alle erdenklichen Varianten von Zitrus-Frische bis Lavendel und einige Hersteller für Hanfprodukte behaupten zudem, die hauseigenen Stäbchen und Kerzen würden den Gestank von Marihuana komplett ausschalten.

Relativ sinnlos weil nur ganz kurz wirksam und zudem ziemlich offensichtlich im Versuch etwas überdecken zu wollen in der Luft sind Parfüm und sonstige Duft-Sprays für die Körperpflege. Wer sprüht schon ständig Chanel oder eben eine Billigmarke durch die Wohnung? Die Cops sind nicht ganz blöd und dank der jahrzehntelangen Gängeleien auch recht erfahren im Ausspionieren von verdächtigen Hanf Wohnungen. 

  1. Bei offenem Fenster kiffen oder häufig Lüften, auch im Winter

Kennen wir ja schon von der Pandemie und den weisen Ansagen der Politiker, ein Virus lasse sich durch regelmäßiges Lüften auch in den Klassenzimmern der Grundschulen und Kindergärten kontrollieren. Natürlich wird in solchen Einrichtungen kein Gras geraucht, aber wenn Ihr nicht gerade gegenüber einer Polizeiwache wohnt oder über einem besorgten Bürger mit Schnüffel-Nase wie beim erwähnten Schäferhund, sollte die Stoßlüftung gegen Cannabis Geruch ausreichen. „Frieren für die Freiheit“ ist ja ohnehin gefordert und auch wenn Cannabiskonsumenten mit staatlichen Anordnungen vorsichtig sein sollten, kann diese Maßnahme wenigstens den Gestank von Haschisch sicher entfernen.

Ventilatoren sind besser als Klimanlagen! Empfehlenswert kann auch ein Luftreiniger sein, der Gerüche filtert und selbst bei starken Rauchern Berichten zufolge für gutes Raumklima sorgen kann. Ob das so zuverlässig funktioniert lässt sich nicht sagen, aber auch in den Hanf Shops in modernen Ländern wie Kanada und USA sind meistens solche Geräte installiert und es riecht dort keineswegs wie in einer üblichen Kifferbude. 

  1. Chemische Geruchsbeseitiger und das Raumspray gegen den Mief vom Hanfkonsum

Kann funktionieren und wird auch so in der Werbung versprochen – ist aber beileibe nicht jedermanns Sache! In einer Chemie Wolke aus Propylenglykol zu sitzen mag den Liebhaber von E-Zigaretten bekannt vorkommen, aber Kiffer mögen das häufig nicht und es gibt Studien, nach denen diese Aromen und Duftnebel Haut wie Schleimhäute schädigen können. Eventuell schaut Ihr mal nach einem trockenen Aerosol, das gegen Rückstände auf Kleidung und den Oberflächen Eurer Wohnung wirkt, das ist Erfahrungsberichten zufolge gut wirksam.

Zu viel Hoffnung solltet Ihr auf keinen Fall in die handelsüblichen Sprays legen. Vergesst den Duftbaum! Auch zehn Stück werden keine echte Entlastung vom Cannabis Geruch bringen und die Aromen vermischen sich nur, was in der Summe eklig riecht und zugleich weiterhin auffällig durch die Gegend wabert. Einige Raumsprays sollen angeblich selbst nach einem Wohnungsbrand für klare Luft sorgen – vielleicht ist das ja eine Option? 

  1. Baut Euch einen „Sploof“ als aromatischen Schalldämpfer gegen schlechte Luft beim Kiffen

Es handelt sich beim Sploof um ein Utensil, das Ihr leicht selber bauen könnt zum Filtern der Cannabis Gerüche. Viele Konsumenten nennen das auch „Sploofy“ und einige Headshops verkaufen die beliebten Überzieher und geruchsdämpfenden Schalldämpfer für wabernde Cannabinoide fertig zum Verwenden. Wir halten die Effekte aber eher für überschaubar und Ihr solltet das Ganze höchstens zusammen mit einer der anderen hier genannten Anti-Geruchs-Maßnahmen beim Kiffen probieren.

Einen Sploof bauen braucht nicht viel. Ihr besorgt Euch ein Weichspüler-Blatt, das mit einem simplen Band aus Gummi an einer übrig gebliebenen Rolle vom Klopapier befestigt wird. Zusätzlich packt man Papier rein in die Rolle, gerne auch weiter aromatisiert oder befeuchtet – fertig. Beim Rauchen und Verdampfen von Cannabis atmet Ihr durch den Sploof aus und habt dadurch eine gewisse Filterung der Gerüche, zumindest behaupten das recht viele Konsumenten. Wir vom THC.Guide finden die Methode nicht sonderlich wirkungsvoll, aber gerade auf dem Balkon im Mehrfamilienhaus kann das möglicherweise ausreichen. 

  1. Setzt auf andere Konsummethoden als Rauchen wie etwa Cannabis essen und trinken

Klar, das klingt nach Klugscheisserei, aber vor allem in äußerst riskantem Umfeld zu kiffen ist in Deutschland auch für volljährige Menschen gefährlich. Manchmal solltet Ihr daher auch auf Öl setzen, auf Cannabis Getränke und andere Hanf Produkte zum Essen und trinken, die es zunehmend in den Online Shops zu kaufen gibt. Mag sein, dass dabei vieles stark nach Hanf schmeckt und nach den enthaltenen Terpenen – riechen wird das niemand und auch in der Öffentlichkeit ist der Verzehr von THC Lebensmitteln viel unauffälliger als das Inhalieren von Rauch oder Dampf.

Cannabis kochen und backen und die vielen Rezepte rund um Haschisch und Marihuana probieren geht immer und wird Euch zuverlässig vor jeder neugierigen Nase in diesem Land beschützen. Achtet aber auf die Dosierung und informiert die Leute vom Gras in den Haschkeksen – es haben schon lustige Kifferrunden nur Gebäck verzehrt in der Hoffnung nicht aufzufallen und sind dann doch aufgeflogen, weil einige Teilnehmer an der Session zu viel vom Kuchen und Hanftee verzehrt haben!