Cannabis Razzia Hubschrauber

Die Polizei in Görlitz hat zur Jagd auf Kiffer und Hanfbauern wegen neun Gramm Gras gleich mal einen Hubschrauber bei der Cannabis Razzia eingesetzt (Bild von 272447 auf Pixabay).

Das Bundesinfektionsschutzgesetz erlaubt es derzeit besonders wilden Kontrollfanatikern in der Politik die Polizei zu äußerster Willkür anzuhalten und wie zu erwarten befindensich dabei im Reich der Angela Merkel mal wieder Kiffer, Hanfpatienten und Cannabisbauern im Fadenkreuz. Während also kriminelle Banden Fördergelder abzocken und gelangweilte Männer ihre Frauen verprügeln in der Isolation, befördert durch das allgemeine Alkohol-Sponsoring durch die Parteien der Bundesregierung, jagen die Cops durchs Land und verhaften jeden, der irgendwie irgendwas mit Gras zu tun hat. Über die Verhältnismäßigkeit solcher Aktionen belehrt uns die geniale Drogenpolitik etwa der Daniela Ludwig von der CSU und dieser Tage hat die Polizei in Görlitz bei einer Cannabis Razzia wegen wenigen Gramm Marihuana sogar einen Hubschrauber eingesetzt.

Die Rede von den offenen Grenzen…

…gilt natürlich nicht für Einheimische und schon gar nicht für unsere polnischen Freunde, da die vielbeschworene EU eben in ihrer Einheit eben doch nur eine Story ist zur maximalen Verblödung der Bevölkerung. Vor einigen Tagen nämlich informierte ein aufmerksamer, dressierter Bürgerspitzel die Cops, dass sich im Görlitzer Ortsteil Ludwigsdorf am Wasserkraftwerk Leute aufhalten. Geht’s noch? Die Beamten fuhren sofort los mit dem Auto und riefen einen Hubschrauber zur Hilfe, schließlich hatte man gleich Cannabis und Kiffer in Verdacht, einen Panzerwagen jedoch gerade nicht zur Verfügung. Erspäht wurden Leute, die durch die Neiße liefen und sich dann zu einem Fahrzeug begeben – das konnten also nach Einschätzung der Polizei nur mit Coronavirus infizierte Zombies sein oder, ungleich schlimmer, Kiffer auf der Suche nach Gras. Der Polizeistaat präsentierte sich deshalb sofort in Bestform.

Neun Gramm Cannabis rechtfertigen jeden Polizeieinsatz

So wurde in der beim Hanf üblichen Lügenpresse sofort berichtet und als man die vier Leute beim Auto stellte, dank flächendeckender Luftüberwachung wie in China auch hierzulande kein Problem, da meinten die Jungs, man habe nur ein Bier trinken wollen – der Verweis auf den Gerstensaft ist in Deutschland bekanntlich sogar strafmildernd, da Suff und schwerster Alkoholismus staatlich gefördert werden, etwa auf dem Oktoberfest. Und dann kam es zur umfassenden Kontrolle und Inspektion wirklich aller Körperhöhlen der Verdächtigten, wobei die Cops wohl nach Vorschrift agierten mit Maske, Gummihandschuhen und -knüppel im Anschlag.

Neun Gramm Marihuana: Ja genau, so viel wurde gefunden, das ergibt hochgerechnet ungefähr 30 Joints, die durch vier Leute zu teilen sind – selbstverständlich drohen hier nun massive Strafen. Denn nicht nur Hanf ist in Deutschland unter Merkel ein Kapitalverbrechen, sondern erschwerend kommen noch der unerlaubte Grenzübertritt zwischen angeblichen EU-Partnern sowie ein Bruch der kongenialen sächsischen Corona-Schutzverordnung dazu. Auch das für solche polizeistaatliche Aktionen grundlegende Infektionsschutzgesetz wurde gebrochen und die bösen Kiffer sollten nicht mit strafmildernden Umständen rechnen, wie wenn sie wirklich Bier getrunken hätten. Die Kosten des Einsatzes gegen Cannabis in wohlgemerkt geringer Menge, verteilt auch noch auf vier Personen, wurden selbstverständlich in der beflissentlich zustimmenden Lokalzeitung nicht genannt.