Cannabis Sport Hanfkonsum

Amateure wie Profis bis hin zu Superstars der Olympischen Spiele verwenden Cannabis beim Sport und der Hanfkonsum ist eine Art neue Normalität (Bild von Roshan Rajopadhyaya auf Pixabay).

Die Story vom Gras als Rauschmittel, das träge macht, dick und dumm ist wissenschaftlich nicht mehr zu halten. Es reicht ein Blick auf den Sport, wo Cannabis und Hanfkonsum mittlerweile sowohl bei den Amateuren wie auch Profis eine wichtige Rolle spielen. Eingenommen werden die Cannabinoide selbst von Goldmedaillengewinnern bei Olympischen Spielen, von Weltrekordlern und international gefeierten Superstars. Zugleich gibt sich die Gegenseite aber noch nicht geschlagen und versucht mit Fake News, Drohungen und wie jüngst in Russland beim Fall der WNBA Allstar Spielerin Brittney Griner sogar Verhaftungen die alten Geschichten über das Marihuana aufrechtzuerhalten. Doch kiffende Athleten sind keine Ausnahme mehr, sondern die neue Normalität – ob das endlich auch bundesdeutsche Sportverbände mit den üblichen Kalkriesen in der Chefetage verstehen?

Hanfprodukte beim Marathon, Basketball und American Football

Wir könnten viele weitere sportliche Disziplinen aufzählen bei der Verbreitung von Cannabis, doch wie üblich sind es auch bei diesem Trend erstmal die modernen Länder in Nordamerika, die auf eine faire Behandlung der Athleten umschwenken. Sperren etwa bei der Nachweisbarkeit von THC sind dort mittlerweile eine echte Ausnahme und Experten wie auch die Sportler setzen schätzen die Präsenz der Cannabinoide bei den Profis auf mindestens 80 %!

Profitiert wird von der passgenauen Wirkungsweise und der Interaktion von Hanf mit körpereigenen Systemene. Für Gesundheit und Wohlbefinden entscheidende Faktoren wie einen erholsamen Schlaf, die Linderung von Schmerzen und Entzündungen oder eben von Stress und Ängsten kann Cannabis viele positive Effekte bieten. Während in Deutschland der Sportdoktor weiter zu süchtigmachenden Opiaten und deren fataler Wirkung auf das Magen-Darm-System raten muss kuriert man sich in Übersee ganz natürlich.

Nachhaltiges Regenerieren durch Cannabis

Es geht schließlich nicht immer nur um die Linderung vom Muskelkater, sondern um ganzheitliche Gesundheit auf dem Platz, Rasen oder eben in der Halle und Arena. Gerade das nicht psychoaktive CBD ist hier ein echter Klassiker geworden durch die eigene, äußerst robuste Wirksamkeit gegen Entzündungen unter denen Profis wie Amateure beim Sport gleichermaßen zu leiden haben. Krämpfe werden seltener dank Hanf und eine schnellere wie tiefgreifende Erholung respektive Regeneration durch natürliche Mittel ist möglich.

Das alte und nur noch in zurückgebliebenen Staaten wie Deutschland kultivierte Stigma vom Cannabis als „Droge“ lässt sich bei Berücksichtigung der neusten Forschung nicht mehr halten. Die Vorteile der Cannabinoide liegen auf der Hand und für die körperliche Betätigung spielt es wirklich kaum eine Rolle, ob wir nun auf der Bob-Bahn aktiv sind, beim Yoga oder auf dem Fahrrad und Golfplatz.

Neue Sportpolitik beim Hanf: Keine Sperre mehr wegen THC!

Verbände wie die WADA in den USA oder auch NFL, UFC und NBA haben die hauseigene Cannabis Politik längst auf Legalisierung umgestellt und verhängen keine Sperren mehr. Hanf ist weder leistungssteigernd wie das übliche Doping noch macht diese uralte Heilpflanze abhängig und auch Schäden für die Sportler und Sportlerinnen sind nicht zu erwarten. Wer hier weiter auf Verbote besteht wie etwa der korrupte DFB in Deutschland, dafür jedoch gerne Verträge mit Bierkonzernen schmiedet und Nationalspieler zur Werbung für Alkoholismus verpflichtet, handelt wider die Wissenschaft und jede Vernunft, aber das ist uns ja auch aus anderen Bereichen gut bekannt bei den sogenannten Eliten in der Bundesrepublik.

Rund um Cannabis bei Sport jedenfalls finden wir berühmte Namen wie Michael Phelps, Tim Linecum, Nick Diaz und natürlich die voriges Jahr wegen THC vom käuflichen China-Kumpel IOC gesperrte, weltbeste Sprinterin Sha´Carri Richardson. Das sind Weltmeister, Rekordhalter und Gewinner von Goldmedaillen bei Olympia! Man muss also schon sehr zurückgeblieben sein oder ignorant oder eben beides um das zu übersehen. Es bleibt zu hoffen, dass auch deutsche Aktive endlich mehr Freiheiten bekommen bei der Wahl der für sie am besten geeigneten Sportmedizin.