Cannabis Vaporizer Russland

In Russland wurde eine US-amerikanische Basketballspielerin am Flughafen von Moskau wegen einem Cannabis Vaporizer im Koffer verhaftet (Bild von Paul Brennan auf Pixabay).

Derzeit herrschen wieder Krieg und Frieden zwischen der Russischen Föderation und dem Westen und ganz folgerichtig wird auf allen Kanälen selbst rund um Hanf gelogen, gedroht und vor allem schikaniert. Erfahren musste das gerade eine Profisportlerin, die am Flughafen Moskau verhaftet wurde – im Gepäck von Brittney Griner entdeckten die gefürchteten Omon-Cops Bauteile vom Verdampfer für das Erhitzen von Haschisch und Marihuana! Die Basketballspielerin stammt aus den USA und soll laut der Behörden in Russland solche Cannabis Kartuschen versucht haben einzuführen. Drohen der Dame nun auch 15 Jahre Gefängnis wie das allen Leuten im Reich des Wladimir Putin bevorsteht, die das Wort „Krieg“ in den Mund nehmen zur Beschreibung der Kampfaktionen in der Ukraine? Wird Miss Griner ein Opfer des neuen kalten Krieges und Gras mal wieder als Sündenbock konstruiert?

Cannabisöl und Vaping-Kartuschen zum Nachfüllen für den Vaporizer

Diese Extras für den praktischen Verdampfer sollen also das Corpus Delicti sein und besagte Basketballspielerin ist ziemlich bekannt, hat Verbindungen in die Profiliga WNBA in den USA. Dort spielte Griner für Phoenix Mercury und ging wie so viele andere Sportler auch ein paar Jahre nach Russland um noch mal gut Geld zu verdienen. Immerhin siebenmal stand sie im All-Star Team der WNBA und gewann mit der amerikanischen Mannschaft Gold bei der Olympiade in Rio Janeiro.

Recht viele Sportlerinnen gerade aus dem Basketball verdienen sich ein Zubrot etwa während der Spielpausen in Übersee und Berichten zufolge blätterte der Russe gleich mal 1 Million Dollar hin für die Verpflichtung des Stars. Doch der Krieg in der Ukraine lässt alte Schikanen wieder aufleben und während alle anderen Spielerinnen das Land wohl schon verlassen haben kam Miss Griner offenbar zu spät wie damals auch der bemitleidenswerte Otto Warmbier in Nordkorea. Zwar dürfte die Dame nicht halb zu Tode gefoltert werden, aber es könnten wohl bis zu zehn Jahre Knast warten hinter dem Polarkreis.

Hanf als Vorwand für politische Auseinandersetzungen

Kennen wir alles bestens, denn auch in Deutschland möchte die CDU/CSU dem Cannabis am liebsten alles in die Schuhe schieben und ohnehin sind Hanfpatienten immer leichte Beute. Griner war beim Basketballteam von Jekaterinburg tätig und kurierte wohl verschiedene Verletzungen mit dem Gras wie das in modernen Ländern und bei fortschrittlichen Sportverbänden selbst in den USA mittlerweile erlaubt und akzeptiert als Alternative zur häufig süchtigmachenden chemischen Keule etwa in Form von Opiaten.

Muskelkater, Entzündungen, Probleme beim Einschlafen oder Angststörungen vor dem Wettkampf – im Profisport wie bei den Amateuren sind Haschisch und Marihuana immer häufiger in Verwendung. Wer dabei auf THC verzichten muss wegen häufiger Drogentests greift zum nicht berauschenden CBD-Öl und als natürliche Medizin ist Cannabis beim Sport gar nicht mehr wegzudenken. 

Der Vaporizer ist zudem eine sehr praktische Methode für den Konsum von Hanf. Cannabinoide als hochwertige Inhaltsstoffe aus der Hanfpflanze lassen sich damit bei passgenauen Temperaturen erhitzen und werden eben nicht verbrannt wie beim klassischen Kiffen, was allgemein eine bessere Bioverfügbarkeit und Effizienz mit sich bringt. Im Prinzip also ein ganz klar therapeutisches Gerät und man muss schon sehr böse Absichten haben wie eben in Russland, um internationale Top-Stars wegen ihrer selbstgewählten Arznei in den Bau stecken zu wollen! Hoffen wir auf ein mildes Urteil oder Verhandlungen, damit die Hanf-Botschafterin auf ihren Reisen nicht bestraft wird als handle es sich um die Klitschko Brüder mit dem ukrainischen Sturmgewehr in der Hand.