Cannabis US-Wahl Waffen

Cannabis und Waffen sind vor der US-Wahl besonders gefragt – decken sich die Wähler ein für den möglichen Bürgerkrieg? (Bild von MasterTux auf Pixabay).

Die Stimmzettel werden noch ausgezählt, Donald Trump sieht sich als Gewinner und deutsche Medien haben mal wieder alles falsch interpretiert – die Wahlen in den USA haben jenseits aller Verwerfungen immerhin beim Cannabis dicke Erfolge gebracht! In gleich mehreren Bundesstaaten, die über Hanf legal mit abstimmen ließen, bekamen die Leute das Gras für alle durch, zum Teil sogar in regelrecht historischem Voting quer durch alle sonstigen Etappen. Doch auch ganz allgemein sind rund um die US-Wahl interessanterweise Cannabis und Waffen sehr gefragt bei den Amerikanern. Deckt sich da jemand ein für den Bürgerkrieg oder wie passt das zusammen? Beim genaueren Hinsehen auf diese Trends wird aber schnell klar, dass vor allem das lästige Coronavirus das Kaufverhalten der freien Bürger in Gods own country befeuert, schließlich ist Kiffen in der Pandemie oder gar Isolation und dann eben eine Waffe unter dem Kopfkissen vielfach unverzichtbar. Das sich vielleicht schon jetzt abzeichnende Chaos um die Auszählung der restlichen Stimmen lässt sich mit einem Joint Marihuana und der bereitliegenden Pistole möglicherweise leichter ertragen, aber was ist eigentlich mit Cannabis Aktien?

Neue Hanf Legal States gehen an den Start

Die Bürger und Wähler an die Urnen bitten, die Hanf Abstimmung ernst nehmen und eine neue, faire Drogenpolitik ins Werk setzen – so läuft das in den USA, während bei uns nicht mal über den Euro abgestimmt wurde. Sowohl im Grenzstaat Arizona wie auch im quirligen New Jersey fiel das Voting pro Cannabis als Genussmittel aus und dann kam noch völlig überraschend South Dakota dazu. Dort waren die Umfragen beim Gras sehr unentschieden und es gab eine Wahl, ob der Hanf sofort frei wird für alle ohne die üblichen Etappen. Dem haben die Bürger vor Ort zugestimmt und nun warten wir noch auf Ergebnisse aus Montana und aus Mississippi, wo es um Cannabismedizin ging beim Voting. Kiffer und Patienten dürfen sich also freuen und die hohe Zustimmung zeigt, wie beliebt Haschisch und Marihuana sind, wenn es den Menschen überlassen bleibt, wie und mit welchen Substanzen sie sich entspannen oder auch kurieren möchten.

 Warum kaufen die Amerikaner Knarren und Gras?

Einmal ist es sicher die Furcht vor Unruhen und weil wie abzusehen im Moment die Wahl nicht entschieden ist um das Weiße Haus, haben schon im Vorfeld viele Leute ein Gewehr gekauft. Vielleicht drehen die Demokraten als künftige Anführer ja am Waffenrecht in den USA und zugleich gab es vom Team Biden hoffnungsvolle Signale in Richtung Cannabis Legalisierung auf Bundesebene. Also checken schon mal viele Amis, wie das ist mit dem Kiffen und gerade die Pandemie mit dem Virus ist mit Hanf noch am besten auszuhalten. Die Verkäufe gehen hier schon länger hoch, während die Waffenverkäufe ziemlich regelmäßig vor Wahlen steigen dank der Sorge, ein blauer Präsident im Oval Office würde den Leuten die Knarren wegnehmen. Natürlich passiert das nie bis dato und schon bald sinken die Absätze mit Patronen und Maschinenpistolen schnell – Cannabis aber dürfte eher noch viel mehr zulegen dank der eingangs erwähnten, neuen Hanf Legal States.

Die Börse erhofft sich beim Hanf Joe Biden: Im August und September gab es für pfiffige Anleger in Cannabis Aktien sehr ordentliche Zuwächse, auch wenn die oft an schlechten Tagen wieder teilweise abverkauft werden und die Investoren wünschen sich eine Freigabe für alle Bundesstaaten, was mit der demokratischen Partei besser zu machen wäre als mit Donald Trump. Hier schauen die Leute auch auf den gesetzgebenden Senat und die dortige Mehrheit und es bleibt weiter spannend auch rund um Haschisch und Marihuana. Sollte Trump wiedergewählt werden, kann auch mal vier Jahre beim Gras nichts passieren wie schon in letzter Zeit – der Geschäftsmann im Weißen Haus setzt vor allem auf Taktieren, das ihm selbst nützen soll in irgendeiner Form und da sind klare, umfassende Konzepte für eine Legalisierung kaum zu erwarten.