Cannabis VergehenDie Anti Cannabis Lobby verweist gern auf längst widerlegte Mythen wie beispielsweise Marihuana als Einstiegsdroge für Heroin und Co und auch die vorgeblichen Verbrechen im Zusammenhang mit Hanf werden regelmäßig übertrieben. Es ist ja auch noch kein Kiffer bekannt geworden, der für Weed auf den Strich geht oder Leute überfällt, aber weil das in den Untiefen der Propaganda ungehört bleibt, werfen wir lieber einen Blick auf konkrete Fakten, in diesem Fall auf die aktuelle Kriminalstatistik in den Vereinigten Staaten (PDF).

Sinkende Zahlen bei den Cannabis Vergehen

Wenn wir es überhaupt mal so nennen wollen, schließlich ist allein der Vergleich von Cannabis mit den Vergehen rund um Koks, Crystal Meth und Heroin absurd, wird aber von den US Bundesbehörden beflissentlich beibehalten. Es spielt auch keine Rolle, ob Marihuana nun legal ist in verschiedenen Staaten – das Bundesrecht bricht im Zweifelsfall diese liberale Politik. Die Zahlen jedoch zeigen deutlich, dass Straftaten im Zusammenhang mit Weed das fünfte Jahr in Folge sinken, auch wenn leider immer noch mehr Kiffer eingesperrt werden als kriminelle Junkies.

Zudem haben sich die Todesfälle durch Heroin in Amerika vervierfacht! Die Opiod Schwemme ist bezeichnend für ein Land, in dem entsprechende Schmerzmittel mit hohem Suchtfaktor verschrieben werden, obwohl in vielen Fällen Cannabis als Medizin nachweislich eine vorzügliche Wirkung zu bieten hat. Demgegenüber ist übrigens kein einziger Kiffer am Konsum von Dope gestorben, das ist biologisch gar nicht möglich und wird von der Anti Hanf Lobby mit Nachdruck verschwiegen.

Cannabis hinter Kokain und Crystal Meth auf Platz 3

Solange unser Joint bundesrechtlich in den USA illegal bleibt, solange wird das Kiffen im Park genauso notiert und oft auch geahndet wie der Handel mit Kokapaste oder der Aufbau einer Methamphetamin Küche. Deshalb sind die mehr rund 3.500 Cannabis Straftäter relativ zu betrachten und auch der Umstand, dass unser Gras bei den Verurteilungen gleich nach Koks und Crystal in der Statistik auftaucht, ist ziemlich grotesk. Allerdings sorgt die Legalisierung in immer mehr Bundesstaaten hier für eine deutliche Entlastung, die erfassten und verurteilten Straftaten nehmen ab und wenn sich Donald Trump und seine chaotische Mannschaft zur Änderung der Bundesgesetze durchringen würden, dann gäbe es gar keine Hanf Straftaten mehr. Aber ob das in naher Zukunft passiert?