Cannabis Dealer Symbolfoto

Dealer oder Headshop – wo kaufe ich besser Cannabis? (Für alle Social Warrior – dies ist ein Symbolfoto – ja, auch weisse, alte Männer können Dealer sein, wir haben nur leider kein solches Foto gefunden…. :P )

Auch wenn diese Frage derzeit vor allem für Legal States in den USA, für Kanada oder auch für Holland und Uruguay gelten mag – Cannabis kaufen im Fachgeschäft, in der Dispensarie, das ist natürlich eine runde Sache. Aber sind Haschisch und Marihuana aus dem Headshop immer auch wirklich besser als das Gras vom Dealer im Görlitzer Park? Klar, dort Hanf kaufen ist illegal, gefährlich und oftmals wissen wir auch nicht, ob das Cannabis nun gestreckt ist oder ob beim Anbau irgendwelche Pestizide eingesetzt werden. Und die Hanfbauer im Verborgenen etwa in der Tschechischen Republik sind nicht unprofessionell – es gibt vorzügliches Marihuana auf dem Schwarzmarkt und wir wollen uns diesen Vergleich mal genauer anschauen.

Die Vorteile von Cannabis Fachgeschäften

Klar sind das Binsenweisheiten, denn legal Hanf kaufen ist immer besser als sich illegal in Parks und in den Wohnungen abgewrackter Dealer herumzudrücken. Wer in den USA lebt und dort in einem Cannabis Legal State beziehungsweise wenn Ihr dort mal in den Urlaub fahrt, dann braucht es in den Staaten nur den Gang zum Fachgeschäft und die volle Auswahl Haschisch und Marihuana liegt im Schaukasten für Euch bereit. Es gibt sowas, das gilt übrigens auch für die Coffee Shops in den Niederlanden, wie eine Art Speisekarte, dort sind nicht nur die Grassorten, sondern auch Haschkekse, THC-Gummibären, Drinks mit CBD und vieles mehr aufgeführt. Natürlich rockt das, Ihr könnt in Ruhe wählen und immer wieder neue Hanfsorten ausprobieren.

Zugleich profitieren vom Cannabis Fachgeschäft auch die Hanfpatienten. Während in Deutschland gierige Apotheker einfach nur Marihuana mit möglichst hohen Profitabsichten in das Plastikröhrchen dröseln, sind bei den Amis in den Dispensaries unzählige Cannabissorten vorrätig, so dass jeder Patient sich die passende Wirkung, Dosis, Anwendungsspezifika zusammenstellen kann. Oft ist auch der THC-Gehalt schon auf der „Speisekarte“ zu den einzelnen Hanfsorten angegeben – Ihr findet also im Nu das Gras mit der höchsten Potenz.

Warum dann noch beim Dealer auf der Straße kaufen?

Ganz einfach: Weil es zum einen nicht anders geht – und weil zugleich viele Leute seit Jahren ein gutes Verhältnis pflegen! Ein anständig arbeitender Grasverkäufer hegt und pflegt den Hanf mindestens genauso gut wie ein für Cannabis-Aktien geeignetes Unternehmen – Qualitätsverluste sind eher zu erwarten, wenn es sich um kriminelle Banden vom Balkan oder – in den USA – aus Mexiko handelt, die einzig und allein Profit erzielen möchten. Und genau diese Gefahr besteht immer auch in den Dispensaries mit oftmals patentierten Sorten – da wird auf Gewinn und Umsatz mit Macht produziert und nicht immer ist dabei auch das Wohl der User im Fokus. Der Preis ist auf dem Schwarzmarkt auch niedriger, ein Argument, das in den USA bei Stellungnahmen von Kiffern und vor allem Patienten bei unseren Recherchen immer wieder begegnet.

Das Risiko freilich ist ungemein größer: Kaufen, bezahlen, mitführen – alles illegal beim Cannabis und wenn Ihr beim Hanf kaufen erwischt werden, dann droht vielfach in Deutschland immer noch eine Strafe. Von sich anschließenden Drogentests ganz zu schweigen. Manchmal ziehen die Dealer ihre Kunden auch ab und strecken Haschisch nicht selten mit Henna!

Fazit: Gras kaufen auf der Straße, das wird es immer geben – zu simpel herzustellen und mit einer guten Gewinnspanne versehen ist Cannabis, daran wird sich nichts ändern. Legaler Hanf meint nicht in allen Fällen auch besseres THC und nicht alle Leute wollen eine riesige Auswahl. Es soll ja auch Imbissbuden, die haben nur Bratwurst, Bier und Pommes am Start! Abschließend lässt sich also Marihuana aus dem Fachgeschäft nicht per se gegenüber dem Hasch vom Dealer als besser werten – die Umstände entscheiden, aber immerhin ist die Versorgung mit Cannabis auch in Deutschland auf dem Schwarzmarkt zuverlässig und weit besser als in den vom Gesundheitsminister Spahn kaum beaufsichtigten Apotheken.