Cannabis beim AutofahrenIm Zuge der momentan stattfindenden Farce namens Regierungsbildung wird von allen beteiligten Parteien noch mehr Polizei gefordert, wohlwissend dass darunter vor allem wieder unschuldige Kiffer und eben nicht die Kriminellen leiden werden! Der Hintergrund ist simpel und schnell zu durchschauen: Leute wie Merkel, Steinmeier und Co probieren etwas aus wie bei der Flüchtlingskrise, es geht schief und schnell werden neue Polizisten zur Beruhigung gefordert, auch wenn es auf lange Sicht sinnvoller wäre, endlich mal die verantwortlichen Politiker einzusperren. Die Polizei freut es allerdings, neue Stellen sind immer gut, und um die Verbrechensstatistik aufzuhübschen, wird mit den vielen neuen Beamten Jagd auf Cannabiskonsumenten gemacht.

Vielleicht hast Du dich schon mal gewundert, warum wirklich jeder Joint, mit dem Du erwischt wird, oft mit einem Verfahren aufgenommen und manchmal auch sanktioniert wird mit Strafen! Das ist schlichtweg ein Selbstzweck der Polizei, die möchte vorzeigen, wie stark und zuverlässig verfolgt und verhaftet wird und es überrascht wenig, wenn im aktuellen Polizeispiegel, das ist so eine Art Magazin für Gesetzeshüter, bekiffte Autofahrer weiterhin zur Treibjagd freigegeben werden! Dienen Haschisch und Marihuana hier als Sündenböcke für die Öffentlichkeit, während die Sicherheitslage im Land faktisch schlechter wird? Stichworte sind hier arabische Clans in Berlin, Überfallserien an der Grenze zu Polen oder Massenbelästigungen wie in der berüchtigten Kölner Silvesternacht, aber ganz offenbar ist dem vorgeblichen Freund und Helfer die Verfolgung von Hanfkonsumenten wichtiger.

Polizeigewerkschaft lässt die Muskeln spiegeln

Häufig wird ziemlich aufschneiderisch von Grünen und SPD vor dem Einsatz der Bundeswehr im Inneren gewarnt, aber faktisch ist die Macht der Polizei kein geringes Problem: Obwohl im Frühjahr 2017 endlich auch die träge Regierung Merkel die Bahn frei machte für Medizinalhanf und zudem auch erklärte, man werde Patienten auf Gras eben nicht mehr verfolgen, wenn es um die Fragen Autofahren und Führerscheinentzug geht – die Polizei ignoriert das einfach und kündigt ganz aktuell in der hauseigenen Schmonzette eine völlig gegenteilige Praxis an! Wer Cannabis konsumiert, völlig egal ob auf Rezept oder eben illegal, der wird an die Führerscheinstelle gemeldet und hier zeigt sich der feuchte Traum der Gesetzeshüter und Politiker, die kiffenden Bürger in möglichst großem Umfang zu erfassen, zu belehren und zu kontrollieren.

Und es geht sogar noch weiter: Ein gewisser Fachgruppenleiter von einer Polizisten-Uni meint, dass Kiffer prinzipiell als fahruntüchtig gelten, weil gerade bei der Behandlung mit Cannabis-Medizin die Einnahme von psychoaktiven Substanzen darstellt und hier müsse der Gesetzeshüter auf jeden Fall erstmal den Führerschein wegnehmen! Dann jedoch wird frech verschwiegen, dass die Beamten im sehr wohl eine Prüfung vornehmen müssen, ob sich der betreffende Kiffer im Auto „therapietreu“ verhalten hat – nur wenn das nicht der Fall ist, steht der Entzug der Fahrerlaubnis im Raum.

Die letzten Gefechte der Anti-Cannabis Lobby

Die Gehaltlosigkeit, das Verschweigen von Fakten und die offensichtliche Stimmungsmache der Polizei dient einzig und allein einem Selbstzweck, der sich unverzichtbar machen möchte. Die Logik ist pervers, zweifellos, schließlich sind die Beamten bei der genannten Therapiebefragung oft kaum wirklich dafür ausgebildet und da wird dann einfach willkürlich interpretiert und der Führerschein weggenommen! Besonders aufschlussreich ist eben, dass die Politik sehr wohl Unterschiede vornimmt, doch die Executive auf der Straße fühlt sich schlichtweg daran nicht gebunden. Wird die Polizei mit ihrer Anti-Cannabispolitik zu einem Staat im Staate? Und werden Figuren wie Merkel, Seehofer oder Göring-Eckhardt die Polizisten in ihre Schranken weisen? Wohl eher nicht, zumal Hanfpatienten leichte Opfer sind, perfekt geeignet für die Ablenkung von einer verfehlten Politik.

Es gibt bis dato auch keinerlei Anweisung etwa vom Innenminister, sich endlich korrekt zu verhalten und so wird wohl noch eine Weile an den Polizeihochschulen unterrichtet, wie man den Bürgern beim Thema Cannabis das Leben möglichst schwermachen kann. Es geht auch anders, das zeigt sich beispielsweise in Holland oder auch in Kanada, wo die Polizei echte Ausfallerscheinungen nachweisen muss – in der Jamaika-Republik Deutschland hingegen ist das kurze, völlig willkürliche Urteil der Beamten auf der Straße für Führerentzug beinahe ausreichend!