Anti-Cannabis Politiker

Aus Deutschland zeigen wir die fünf krassesten Anti-Cannabis Politiker mit den absurdesten Argumenten gegen eine Hanf Freigabe (Bild von Thomas Tangelder auf Pixabay).

Fakten zählen ja für viele Politiker in Deutschland wenig und was in der Corona Pandemie zu besichtigen ist an Ignoranz und Drohgebärden, das ist für Kiffer und Hanfpatienten seit Jahren an der Tagesordnung. Von grotesken Fake News und uralten Mythen aus den Tiefen der Trinksucht bis hin zur blanken, brutalen Zurückweisung der Bürgerrechte ist alles dabei und die krassesten Anti-Cannabis Politiker hierzulande sind sich natürlich auch für Lügen aller Art nicht zu schade. Wir haben mal die Liste des Versagens zusammengestellt und da finden sich Hinterbänkler genauso wie allerhöchste Regierungsämter, brüderlich vereint im Hass auf Hanfkonsumenten und in der Ablehnung von Freiheit und Selbstbestimmung. Obwohl seit vielen Jahren direkt verantwortlich für immer mehr kiffende Jugendliche, für Diskriminierung und soziales Elend suhlt sich die bundesdeutsche Drogenpolitik in Selbstzufriedenheit. Angesichts der enormen Verwerfungen und der großen Schäden, die Parteien wie CDU/CSU anrichten, muss man schon fragen, ob auch jenseits von Haschisch und Marihuana im Bundestag generell so viel gelogen wird und ob Betrug am Wähler und Steuerzahler vielleicht für die Politiker völlig normal ist?

Honorable Mentions: SPD, Grüne und die Junge Union

Nicht ganz in die Top 5 der krassesten Anti-Cannabis Politiker, weil zumindest rhetorisch pro Hanf, schaffen es die Parteien der SPD und der Grünen. Deren Mitglieder tun sich zwar gern hervor mit großem Mund und fordern die Legalisierung beim Marihuana, haben aber seit vielen Jahren in allen erdenklichen Regierungsbeteiligungen Nullkommanichts getan für die Verbesserung in der Drogenpolitik. Besonders die Grünen sind für Heuchelei beim Gras bekannt und könnten mit ihrer immensen Macht im Bundesrat sofort einiges tun – die SPD hingegen gefällt sich mittels Personen wie Karl Lauterbach im Gerede über eine nutzlose Entkriminalisierung vom Kiffen, was die Fragen nach Besitz, Anbau und Beschaffung wie für diese Parteischranzen üblich ignoriert.

Alkohol und Tabak sind besser: Zu solchen Ansichten versteigt sich Wiebe Winter von der Jungen Union, das ist der Taubenzüchterverein der CDU/CSU und die Dame meint ganz jugendlich, man brauche in Deutschland kein weiteres Genussmittel. Woher weiß sie das oder sind ihre Erfahrungen vom Vollrausch mit Schnaps und Bier auf dem Parteitag das Maß aller Dinge? 

  • Platz 1 – Angela Merkel, CDU: „Ich halte davon nichts“

Ja, Ihr habt bestimmt gedacht auf Platz 1 der absurdesten und hinterlistigsten Anti-Cannabis Politiker findet sich die lachhaft inkompetente Bundesdrogenbeauftragte! Aber nein, deren Geschwätz wird nämlich seit vielen Jahren von der Chefin für gut befunden – die Bundeskanzlerin Angela Merkel glaubt als einzige Politikerin auf der Welt nicht nur immer noch stur an die Formel „Handel durch Wandel“ im Umgang mit China, sondern ist auch beim Thema Hanf völlig jenseits aller aktuellen Forschung. Öfters bezeichnen die Systemmedien Merkel als Wissenschaftlerin, aber zumindest beim Marihuana hat sie null Ahnung oder Interesse und stellt wie in allen anderen Bereichen einfach mal ihre persönliche Meinung höher als die Bedürfnisse von Kiffern und Hanfpatienten im Rechtsstaat.

  • Platz 2 – Daniela Ludwig, CSU: „Cannabis ist kein Brokkoli“

Seit mehr als einem Jahr im Amt fiel Ludwig weder durch eine Sichtung von Studien zum Cannabis auf noch durch intensive Diskussionen mit der Bevölkerung. Vielmehr gefällt sie sich regelmäßig in teuren, auf Kosten der Steuerzahler aufgeblasenen Kampagnen, bei denen Alkohol gepriesen und Hanf schlechtgemacht werden soll. Ok, die Dame kommt aus dem Bierland Bayern, da ist ein wenig Unverständnis gegenüber moderner Forschung vielleicht Voraussetzung für eine Karriere, aber ein echter Skandal und ein Fall für die Gerichte ist die Bestimmung der bundesdeutschen Drogenpolitik durch wiederholt und dauerhaft völlig unwissende Parteichargen aus Bayern.

  • Platz 3 – Alexander Krauß, CDU: „Cannabis und Urin“

Das ist schon ein sehr spezieller Fall, der vielleicht als Kind mal versehentlich den Qualm von einem Joint eingeatmet hat, aber möglicherweise wurde Krauß auch mit der Bierflasche in der Hand geboren? Als selbsternannter Gesundheitspolitiker, Gelächter, fuhr der Mann sogar mal in die USA und kroch in die letzten Ecken von San Francisco für eine hoffentlich grauenvolle Story. Die erzählte er dann auch seinen Parteikollegen und meinte, er hätte überall nach Cannabis und Urin gerochen! Ein elender Drogensumpf seiner Meinung also, in dem die Leute praktisch verblöden und sich gegenseitig auffressen und überhaupt würde der Schwarzmarkt für Gras immer existieren, weil Kiffer dumm sind und kriminell oder am besten beides.

  • Platz 4 – Stephan Pilsinger, CSU: “Cannabiskonsum macht dumm.“

Nomen est omen für den Mann mit dem Pils im Namen ist der CSU-Politiker recht aktiv und arbeitet sich regelmäßig sehr hartnäckig ab an den besten, eigentlich für jeden glasklaren Argumenten für eine Cannabis Legalisierung. Grundsätzlich macht der Genuss von Hanf laut Herrn Pilsinger dumm und dümmer und wir würden gerne wissen, ob er das auch den zahlreichen Hanfpatienten so sagt, die glücklich sind über die Grasmedizin als natürliche Option aus einer Pflanze? Tabakwerbung ist seiner Meinung übrigens völlig in Ordnung, aber Steuern aus Cannabis zu generieren geht gar nicht und es wird wirklich finster beim Blick in diese Abgründe genannt Christlich-Soziale Union.

  • Platz 5 – Axel Gehrke, AfD: Cannabis Studien werden durch Lobbyverbände erstellt!

Eigentlich verwunderlich, dass die AfD auf der einen Seite sich gerne als freiheitlich bezeichnet und sogar bekennende Libertäre in ihren Reihen hat, doch zugleich ohne Sinn und Verstand jede Studienlage beim Cannabis mit großem Geschrei ignoriert. Herr Gehrke meint jedenfalls, dass jederlei Forschung und Untersuchung der Hanfpflanze in Wirklichkeit von den Lobbygruppen erstellt ist und er hält tatsächlich Schlipsträger mit Reagenzglas in der Hand für die Macher von Cannabis Studien! Klingt fast so ein bisschen nach QAnon und der großen Verschwörung im Verborgenen – geschenkt, weil über aller Maßen absurd wie leider immer mehr Ansichten in der AfD. Diese Partei bemüht übrigens auch weiterhin trotz aller gegenteiligen Untersuchungen auch von staatlicher Seite den Mythos vom Cannabis als Einstiegsdroge, während in den USA und Kanada der Hanf erfolgreich zum Ausstieg aus harten Drogen im Rahmen von Therapieprogrammen verwendet wird.

Der Klüngel regiert in der Hanf Gesetzgebung: Schon recht bezeichnend, wie sich Erzkonservative und Ewiggestrige zusammenfinden in der Ablehnung von Cannabis, aber die geliebten Parameter – Herrgottswinkel, Biedermeier, Oktoberfest – sind eben bei CDU/CSU und Afd gleichermaßen die pure Seligkeit und da ist wenig Raum für moderne Wissenschaft und Hanfmedizin. Möglich ist auch, dass vielleicht der Klerus gerade christlichen Politikern das Lesen von Studien schlicht verbietet, weil ja auch im Vatikan die Erde immer noch offiziell eine Scheibe ist? Wir wissen es nicht, aber die extreme Inkompetenz beim Cannabis ist schockierend und eine Schande für Deutschland, wird aber eben auch von der obersten Chefin im Bundeskanzleramt seit langer Zeit gedeckt. Warum also sollten die exakt gleichen Politiker aktuell in puncto Maske und Coronavirus die Wahrheit erzählen, wenn blanke Lügen in der Drogengesetzgebung seit Jahren selbstverständlich sind?