medizinisches Cannabis kaufenBei einer Nachfrage der Partei Die Linke kamen jüngst interessante Zahlen und Fakten zum Cannabis Konsum in Deutschland zum Vorschein. Den Angaben der Bundesregierung zufolge haben momentan exakt 1004 Personen die Genehmigung, um quasi im Rahmen einer selbstständigen Therapie Marihuana, Hanf, Gras also Cannabis zu erwerben. Im vergangenen Jahr gab es knapp 450 neu ausgestellte Genehmigungen, zwei Leute dürfen Gras sogar anbauen.

Hohe bürokratische Hürden um medizinisches Cannabis kaufen zu können

Obwohl es den Menschen oft aufgrund von Krankheiten nicht so gut geht und sie gern schnell alternative Wege ausprobieren möchten, ist das Bundesgesundheitsministerium wenig flexibel, man versucht mit Sicherheit zudem die Genehmigungen durch allerlei Gründe zu verschleppen. In Deutschland würden sich gewiss viel mehr Leute für Hanf als Medizin interessieren, doch die komplizierten, selbst für den behandelnden Arzt nicht immer durchsichtigen Hürden machen einen Antrag zu einer Geduldsprobe. Bis dato ist darin nichts verändert worden, trotz des Wissens der Politik, dass es sich um kranke und leidende Menschen handelt, die solche Anträge stellen.

Krankenkassen kündigen intensive Prüfungen an

Während in Holland oder auch bei den Tschechen der Erwerb von Cannabis kein Problem darstellt, muss der krebskranke Patient in Deutschland in der Regel immer noch zum Dealer und daran haben ausgerechnet die Krankenkassen eine Aktie. Diese sitzen zwar regelmäßig auf fetten Überschüssen, werden aber in Zukunft aufgrund einer Gesetzesänderung zu Cannabis als Medizin als Prüfer solcher Leistungen herangezogen.

Freilich ist da längst noch keine verlässliche Besserung in Sicht, denn erst wenn die durch den Arzt verschriebene Behandlung auch ohne Umstände übernommen wird lässt sich eine Besserung der Zustände gewährleisten. Aber werden AOK, KKH und Konsorten dieses Mal pro Patient entscheiden oder vor allem die Kosten in den Vordergrund stellen und dementsprechend viele Anträge ablehnen? Das bleibt abzuwarten und Kiffer sollten in 2017 die politische Diskussion rund um medizinischen Hanf genau beobachten.