Diakonie Cannabis Legalisierung

Die Suchtberatung der Diakonie fordert die Legalisierung von Cannabis und schlägt eine Freigabe von Haschisch und Marihuana ab 21 Jahren vor (Bild von Gerd Altmann auf Pixabay).

Die Kirche und ihre Träger leisten eine Menge soziale Arbeit und sind dank der in Deutschland völlig gescheiterten Drogenpolitik auch in der Suchtberatung sehr beschäftigt. Weil es alle Spatzen von den Dächern pfeifen und die Wissenschaft eigentlich schon viel weiter ist, rafft man beim beigeordneten Klerus dann schließlich doch die Notwendigkeit einer Hanf Freigabe und fordert das jetzt ganz offen. Was für eine Blamage vor allem für die sogenannte „Christlich Demokratische Union“, kurz CDU, die Kiffen versucht als Sünde zu verkaufen und eigentlich die Kanzel immer hinter sich wusste bei den seit vielen Jahren durch das Land getriebenen Fake News. Nun jedoch setzt sich die Diakonie für die Legalisierung von Cannabis ein und zwar für Erwachsene ab 21 Jahre – ob wenigstens der angeblich so vorausblickende Friedrich Merz als Parteichef der Union erkennt, dass selbst die treusten Unterstützer Schwindeleien über Haschisch und Marihuana nicht mehr mittragen wollen?

Gesundheitsschutz sollte bei Gras Freigabe im Fokus stehen

Logisch was die Kirchen hier fordern, denn einen schlechteren Schutz der Volksgesundheit will halt nur die CDU/CSU mit ihrer grotesken Verbotspolitik beim Cannabis. Forscher haben zahllose Studien erstellt um zu zeigen, wie sich der Jugendschutz bessert und wie gerade auch die erwachsenen Verbraucher vor giftigem Chemie Gras beschützt werden nach einer Freigabe. Figuren wie Angela Merkel war das wie üblich völlig egal und die Diakonie darf ausbaden, was man im Lummerland Politisches Berlin seit langer Zeit für die Realitäten im Lande hält.

Betont wird auch die Entlastung von Polizei und Justiz. Erstere hat freilich Berichten zufolge gar kein Interesse in Zukunft härter arbeiten zu müssen und entsprechende Verbände faseln von Gefahren durch die Mafia und vieles mehr. Kiffer jagen und einsperren ist eben nicht so anstrengend wie die Clans zu observieren oder radikale Linke wie Rechte zu verhaften und wir sehen weiterhin eine Menge Heuchelei, wenn beim Thema Cannabis doch eigentlich Fairness und vor allem Realismus gefordert sind.

Alkohol nimmt in der Suchtberatung einen viel größeren Raum ein als Cannabis

Wissenschaftlich gesehen ist das vollkommen kausal. Alkohol wie etwa Bier und Wein ist ein Suchtgift, Hanf hingegen eine Art stimulierendes Therapeutikum aus der Natur. Die Story vom Rauschgift und der Droge Cannabis glaubt man selbst „unter den Talaren“ und dem dortigen „Muff von 1000 Jahren“ nicht mehr, sondern muss sich jeden Tag mit schwerkranken Trinkern beschäftigen. Deren Not und Elend werden absurderweise durch genau solche Parteien wie die CDU mit ihrem Bierkult gefördert und die Verwahrlosung ist oft so weit in alle Schichten der Gesellschaft vorgedrungen, dass nun selbst die Kirchenleute nicht mehr schweigen können.

Bei der Diakonie nimmt man an, dass der Konsum von Gras nach einer Legalisierung in Deutschland leicht zulegt, dafür aber – gesundheitlich um Längen vorteilhafter – nicht mehr so viel gesoffen wird. Um gesundheitliche Risiken zu minimieren schlägt der Sozialverband den Verkauf von Cannabis ab 21 Jahre vor weil dann das Wachstum vom jugendlichen Gehirn abgeschlossen sei. Zusätzlich brauche die geplante Freigabe einen Schwerpunkt Prävention mit entsprechenden Mitteln. Über beide Vorschläge kann man reden und diskutieren, was allemal besser ist als die Lügen und Bedrohungen durch Politiker ohne Sinn, Verstand oder irgendeine Art von Kompetenz in der Hanf Gesetzgebung.