Cannabis Rezept Medikamente

Medikamente lassen sich prima durch Cannabis auf Rezept ersetzen und eine aktuelle Untersuchung zeigt die deutliche Reduktion (Bild von _Alicja_ auf Pixabay).

Hanf als Therapeutikum ist eigentlich ein alter Hut, denn von der Steinzeit bis heute verwenden die Menschen das Gras gegen Schmerzen und viele andere Beschwerden. Mittlerweile ist das mit moderner Wissenschaft exzellent untersucht und zumindest die fortschrittlichen Staaten dieser Welt führen eine Legalisierung von Haschisch und Marihuana durch. Cannabis auf Rezept ersetzt so laut einer frischen Untersuchung jede Menge chemischer Medikamente, angefangen bei den süchtmachenden Opiaten über Antidepressiva bis hin zu Pillen gegen Krampfanfälle. In Deutschland versucht man diese Forschung zwar ständig madig zu machen und angesichts der extrem engen Verquickung von Politik und Pharmaindustrie ist das auch nicht überraschend – im Zweifelsfall könnt Ihr euch aber mit Nachdruck trotzdem um eine Verschreibung der Cannabinoide bemühen und dem Doktor gerne die neue Studie von der Cornwell Universität im US-Bundesstaat Indiana vorlegen.

Hanf Legalisierung geht einher mit Rückgang bei Verschreibungen der chemischen Keule

Ein Schelm wer jetzt denkt: Karl Lauterbach und Jens Spahn als zuletzt tätige Gesundheitsminister in Deutschland sind nachweislich als Lobbyisten für Big Pharma unterwegs – da soll es keinen Zusammenhang geben mit der Weigerung dieser Politiker, das Cannabis hierzulande endlich zu legalisieren? Wenn die Pillendreher und Medizin-Konzerne wegen einer vielseitigen Hanfpflanze, die natürlich entlastet und wenig Nebenwirkungen hat, weniger Umsatz erzielen gibt’s im Endeffekt auch weniger Parteispenden. Stecken wir also in einem Kreislauf aus Korruption fest oder warum wird die internationale Cannabis Forschung bei uns beflissentlich ignoriert?

Depressionen, Schmerzen, Psychosen (!), Schlafstörungen, Ängste – die Liste der Beschwerden ist lang, die durch Cannabis auf Rezept gut gelindert werden und entsprechend weniger braucht es verschreibungspflichtige Medikamente mit den berüchtigten Nebenwirkungen. 

Analysiert wurde ein Zeitraum von knapp zehn Jahren und man glich die Freigabe der Hanf Medizin mit den Verordnungen der chemischen Keule detailliert ab. Die Kosten für medizinische Behandlungen gehen dadurch ebenfalls zurück – während in Deutschland die Krankenkassen jammern, das teuer importierte Gras würde ihre Bilanzen verhageln! Wie wäre es mal mit einer klugen Drogenpolitik, die es den Patienten freistellt was sie einnehmen wenn wie beim Marihuana die Forschung sehr wohl eine Besserung in Aussicht stellt.

Weniger Arztbesuche dank Cannabis!

Das jedenfalls ist Fakt und eindeutige Statisik, die eben nicht nur wie bisher häufig untersucht die Opiate betrifft als häufig verschriebenes Schmerzmittel. Tilidin und Co machen recht schnell abhängig und schon länger schauen verantwortungsvolle Ärzte wie Patienten hier nach pflanzlichen Alternativen. Hanf ist bewährt und hochwirksam und das zeigt sich auch in einer deutlichen Reduktion der Besuche beim Doktor. Wer Gras kaufen kann ohne Gängelei oder eben verordnet bekommt, der raucht vielleicht erstmal einen Joint gegen die Rückenschmerzen anstatt ständig in die Praxis zu rennen.

Jenseits der Substitution der chemischen Präparate ist auch eine geringere Dosierung zu beobachten. Es braucht bei verfügbarer Hanfmedizin eben nicht mehr so viele Pillen und ohnehin zeigt die Erforschung der Cannabinoide, wieviel Potential im Marihuana steckt. Möglicherweise lassen sich sogar Infektionen mit dem Coronavirus durch Cannabis verhindern, aber das wird bei uns zugunsten der Impfhersteller wie beschrieben auffällig stur zurückgewiesen. 

Und es ist zum Schluss auch kein Zufall, wenn Hanf zum Entzug eben der Opiate verwendet wird! Eine Wirksamkeit muss also gegeben sein und hier untersucht die Wissenschaft derzeit mit Hochdruck die Ratio der Inhaltsstoffe wie THC und CBD, damit in Zukunft auf Basis dieser Erkenntnisse vielleicht eine personalisierte Therapie mit pflanzlichen Mitteln möglich ist. Auch in der Bundesrepublik ist die hemmungslose Verschreibung von Medikamenten ein Problem, über das natürlich kaum berichtet wird – wieso haben deutsche Patienten hier keine Chance, sich mit der Hilfe von Cannabis aus dem Teufelskreis der chemischen Keule zu befreien?