Cannabis Meditation Psychedelika

Die richtig tiefe Entspannung lässt sich durch eine Kombination von Cannabis, Psychedelika und natürlich Meditation ausprobieren (Bild von Renata Hille auf Pixabay).

Meditieren und dabei sozusagen zugleich entspannen wie fokussieren ist für viele Menschen ein wichtiger Bestandteil zur Linderung von Stress im Alltag. Hanf und Cannabinoide sind rund um Yoga und Co schon länger ein Klassiker, aber wie stehts eigentlich um eine noch weitergehende Kombi mit Zauberpilzen oder LSD? Die richtige Atmung ist bei der Meditation Grundlage für den Erfolg und wir schauen mal auf Cannabis und Psychedelika als Ergänzungen. Lohnt sich das oder ist die psychoaktive Wirkung der Substanzen eher kontraproduktiv? In modernen Ländern mit einer fairen, wissenschaftlichen Gras Politik bieten bereits eine Reihe von Studios und Wellness Agenturen die Yogastunde zusammen mit Magic Mushrooms und Marihuana – worauf sollten wir achten und wie gelingt der nachhaltige Seelenfrieden?

Die Balance zwischen Innen, Außen und die Wirkungsweise von Cannabis

Anhänger der Meditation nach welchem Gusto auch immer sind ein bisschen zweigeilt und neben einer breiten Zustimmung für Cannabinoide wie THC gibt’s auch ein paar Gegner vom Kiffen auf der Yogamatte. Deren Ablehnung basiert auf der Annahme, dass Cannabis die Konzentration stört und zwar auf das Wesentliche, was beim Meditieren vor allem den Gleichklang zwischen Herzschlag und Atmung betreffen mag.

Spirituelle Kraft und Ausdauer, ja die erhoffte Erlösung durch verschiedene Praktiken im Buddhismus könnten nach Ansicht einiger Lehrer durch die Einnahme Hanf gestört sein. 

Wem das zu religiös und belehrend klingt probiert es einfach mal aus! So begrüßen nämlich viel mehr Befürworter das Gras auf der Matte, halten dessen Wirkungsweise als Wechselwirkung mit körpereigenen Prozessen für sinnvoll und hilfreich auf der Suche nach Entspannung beim Meditieren.

Interessanterweise verweisen auch Forscher und Mediziner auf Beschwerden, die sowohl durch eine Meditation wie auch durch Cannabis gelindert werden können – warum also nicht mal das Ganze gemeinsam angehen?

Asthma, hoher Blutdruck, Schmerzen und Depressionen sind typische Anwendungsgebiete für solche Therapeutika. Schlafstörungen und Ängste kommen dazu und Hanf wird in immer mehr Staaten sogar direkt vom Arzt verordnet, wenn solcherlei Indikationen vorliegen. Ein explizites Zusammenspiel mit psychedelischen Substanzen wie Magic Mushrooms und MDMA freilich ist noch und die neugierigen Kiffer sind gewissermaßen Pioniere auf dem Gebiet der Tiefenentspannung.

Kann man psychedelische Substanzen einnehmen und zugleich ohne Risiko kiffen?

Viele Menschen haben noch die üblichen Fake News vor Augen und denken, ein LSD Rausch mache Menschen zu Terroristen und der Joint mit Gras führe unweigerlich in die Prostitution. Natürlich ist das bierseliger Unsinn, erdacht von hinterlistigen Politikern, die nun mal aus Natur gerne schwindeln. Niemand muss sich vor Zauberpilzen fürchten oder vor THC!

Ein klarer Geist und ein geschärftes Bewusstsein, das sind Ziele, die Psychiater schon seit Jahrzehnten für eine Therapie mit Psychedelika formulieren und Hanf ist dabei eine Art Regulator.

Für einige Anhänger etwa der Sekten der Shaivites und Naths ist das Kiffen sehr wohl fester Bestandteil einer Meditation, da nach diesen Ansicht die Cannabinoide das Denken verlangsamen und dem Geist helfen, die erhofften Sphären der absoluten Stille zu erreichen. 

Es geht beim Meditieren nicht um mehr Fokus und Ausdauer, sondern um eine Art Ordnung durcheinander geratener Empfindungen und Emotionen. LSD und Magic Mushrooms sind hierfür zusammen mit Cannabis eine spannende Option. Allerdings empfehlen die Yogis nicht Kiffen per se, sondern raten zu einem langsam wirkenden Getränk oder einer Speise mit Hanf.

Auch die Pilze müssen gekaut werden und ein Selbstversuch setzt entsprechend umsichtig an, checkt die Effekte und legt gerade auch bei der Dosierung das passende Volumen fest.

Vor allem sehr alte Praktiken dürften aber vor allem funktionieren ohne jeden Rausch und es lohnt sich eher, Ausschau zu halten nach „Ganja Yoga“ oder „Mushroom Relaxing“, wofür es eine Menge Tipps gibt und Anwendungsbeispiele. Entspannung und Meditieren sind auf vielerlei Weise möglich und die Kombi mit Rauschmitteln kann, muss aber nicht in jedem Fall hilfreich sein, so dass wir immer auch kontraproduktive Effekte erwarten sollten und keinen stets garantierten Erfolg beim ganz tiefgreifenden Relaxen auf Gras und Pilzen.