Cannabis Studie Müdigkeit

Eine neue Studie untersucht die Wirkung von Cannabis gegen Müdigkeit und tatsächlich können viele Hanfsorten als Muntermacher dienen (Bild von Jill Wellington auf Pixabay).

Cannabinoide gegen Schläfrigkeit und müde Momente verwenden könnte sich lohnen, das zeigt eine neue Studie von der Universität von New Mexico. Zunächst klingt das vielleicht erstaunlich, denn gerade in Deutschland erzählen Medien und Politik seit vielen Jahren die berühmte Geschichte vom Kiffen, das faul mache und dumm sowieso und wir wollen solche Storys etwa von der CDU/CSU mal mit der modernen Wissenschaft zur Hanfpflanze abgleichen. Dort zeigt sich nämlich ein ganz anderes Bild als uns hierzulande aufgeschwätzt und regelmäßig erscheinen Untersuchungen zu Haschisch und Marihuana als hocheffzientem Heilmittel während in der Bundesrepublik immer noch von „Drogen“ die Rede ist. Was steckt dahinter beim Cannabis gegen Müdigkeit und warum wird diese Studie bei uns zugunsten von absurden Fake News wohl wieder nicht zur Kenntniss genommen?

Die Dokumentation von Cannabis Konsum im Alltag

Nun kann auch die beste Cannabis Studie kaum eine große Anzahl von Kiffern versammeln und die ständig fragen, ob man sich nun nach dem Joint und Vaporizer müde fühlt oder doch eher erfrischt und ausgeruht. Möglich war die Untersuchung daher durch eine konsequente Auswertung von Daten aus einer App, die mehr als 1200 Hanfkonsumenten freiwillig nutzten und dabei Auskunft gaben, wie es um die geistige wie körperliche Frische bestellt ist bei in der Summe knapp 4000 Sitzungen und einer Session mit THC.

Auch die Hanfsorten selbst wurden erfasst und die Orte, wo die Leute kifften. Bekanntlich kann der Joint in gemütlicher Runde mit den Kumpels viel Gutes tun für die kreativen Einfälle und wird wohl kaum wie die Bong alleine zu Hause schnell zum Einschlafen führen, was freilich in bisher durchgeführten, ähnlichen Studien kaum beachtet ist. Die Ergebnisse der Dokumentation via Kiffer App sind jedoch eindeutig und die Mär vom faulen, müden Gras Raucher hat final ausgedient.

Mehr als 90% der Cannabiskonsumenten sind nach dem Kiffen weniger müde!

Wohlgemerkt haben die Leute Fragen beantwortet und es gab keinen Grund, sich hier sonderlich euphorisch und unkritisch über das Cannabis zu äußern. Fake News gibt’s auch von Befürwortern der Hanfpflanze und wissenschaftliche Genauigkeit kann nur die Forschung selbst liefern. Mehr als 90% der Teilnehmer der Studie berichteten, sich nach dem Genuss von THC frisch zu fühlen und wacher.

Keinen Einfluss scheint dabei die Unterscheidung beim Gras in Indica und Sativa haben – wohl aber die Konsummethode! Joint Raucher waren im Schnitt weniger müde als jene, die auf Bong und Vaporizer setzen. Und im Gegensatz zu den hier eingangs erwähnten Polit-Storys über die trägen Kiffer auf dem Sofa fühlten sich besonders viele User energiegeladen, produktiv und aktiv!

Jenseits immer vorhandener genetischer und metabolistischer Besonderheiten von Menschen scheint das Cannabis nach Ansicht der Wissenschaftler von der Universität von New Mexico als viel eher ein Muntermacher zu sein als das üblicherweiser behauptete Mittel zum Einschlafen. Die Verwendung der Cannabinoide für eine erholsame Nachtruhe ist aber trotzdem sehr verbreitet und das hat mit einer grundsätzlichen Stimulierung wichtiger Systeme im Körper zu tun.

Hanf kann hilfreich sein für mehr Kreativität und produktive Ideen

Das haben auch schon andere Studien exzellent gezeigt und bei der neuen Untersuchung wundern sich selbst die Doktoren, warum eigentlich ständig das in Medien und Politik erzählte Bild vom Cannabis derart drastisch von den Realitäten abweicht! Könnte das etwa auch bei der Ukraine und dem Coronavirus der Fall sein oder ist ein Kiffer generell ein Schelm, der böses denkt wie uns das ja gerade in Deutschland gerne vermittelt werden soll?

Cannabis ist nach Überzeugung der Wissenschaftler eine gute Option für mehr Fokus und Leistung, für eine bessere Motivation und Kreativität. Die extrem hohe Quote bei den Probanden, die sich munter und wach fühlen durch das Gras, ist bezeichnend und spannend finden wir den Hinweis, dass die alte Einteilung von Sativa und Indica beim Hanf wohl eine viel geringere Rolle spielt als bisher auch in der Kiffer Szene angenommen.

Diverse Cannabinoide, Terpene und besondere Wirkungsmechanismen stehen nun im Interesse der Cannabis Forschung zur Energie und Leistung und schon beginnen die Leute in modernen Ländern, sich eine gezielte Kollektion vom natürlichen Heilmittel Hanf zusammenzustellen. Einige Sorten und Strains eignen sich zum Entspannen, andere helfen beim Lernen und Arbeiten und diese Normalisierung von Marihuana im Alltag sollte nun endlich auch in Deutschland gelten für eine in der Summe bessere und vor allem gerechte Gesundheitsversorgung.