Cannabis Ausblick 2021

Unser Cannabis Ausblick für 2021 zeigt neue Chancen für die Legalisierung, spannende Hanfprodukte und viele Studien in der Medizin (Bild von M Harris auf Pixabay).

Nun ist das alte Jahr Geschichte und wir schauen voraus, was uns rund um die Hanfpflanze und ihre Erzeugnisse in 2021 erwartet. Einfach nur kiffen war gestern, heute gibt’s alle erdenklichen Cannabis Produkte für jeden Geschmack und Haschisch und Marihuana mausern sich zum Mainstream Genussmittel. Auch in der Medizin geht es voran mit den berühmten Siebenmeilenstiefeln und selbst in der Bundesrepublik Deutschland wird zunehmend verstanden, welches Potential in der Graspflanze steckt. Bei unserem Cannabis Ausblick für 2021 müssen wir aber gleich zu Beginn vermerken, dass Europa zwar im Visier ist der Investoren und Unternehmen, sich Millionen Kiffer wie Hanfpatienten endlich faire Regeln erhoffen – doch in der Regierung sitzen eben vorerst noch weiterhin die gleichen Pappnasen wie Merkel, Spahn oder von der Leyen. Die vollkommen überforderte Bundesdrogenbeauftragte Daniela Ludwig von der CSU ist geistig schlicht nicht in der Lage, außerhalb der heimischen Maß Bier zu denken und es braucht zumindest in Deutschland bei den anstehenden Wahlen unbedingt einen Wechsel. Ob das realistisch ist und welche Entwicklungen sonst noch spannend sind für 2021 haben wir für Euch zum Start in ein hoffentlich besseres Jahr mal zusammengetragen.

Politische Reformen: Legalisierung oder Hinhaltetaktik?

Machen wir uns nichts vor, liebe Politiker: Millionen Menschen in Europa, den USA und in vielen weiteren Staaten konsumieren lieber Cannabis als Bier, Schnaps und Zigaretten. Das Gras wird verordnet auf Rezept und die Leute bauen an, egal ob indoor auf dem Dachboden oder draußen im Garten. Daran werden noch so teure Kampagnen wie von der erwähnten CSU-Politikern Ludwig nichts ändern, die Zeit solcher grotesken Ablenkungsmanöver läuft ab. Man kann da nun weiter draufschlagen, Fake News verbreiten wie eh und je – oder sich nach dem katastrophalen Jahr 2020 mit dem Coronavirus aus China endlich wieder mehr der Freiheit und den Bürgerrechten widmen. Eine Freigabe von Haschisch und Marihuana für erwachsene Menschen ist in den Vereinigten Staaten unter dem neuen Präsident Joe Biden sehr wahrscheinlich, dafür gibt es eine Menge Hinweise und überwältigende Mehrheiten im Land.

Bundestagswahlen: In Deutschland ist der Schlachtruf „Merkel muss weg“ in 2021 die wichtigste Devise für Kiffer und Hanfpatienten. Falls die Grünen künftig ab Herbst mitregieren, sollte Gras erlaubt werden, allerdings ist das leider keine Garantie. Zu oft haben sich Habeck, Baerbock und Göring-Eckhart bestechen lassen, ignorieren ihre Wähler beim Cannabis und wir wollen diese Partei auffordern, endlich die seit Jahrzehnten gegebenen Versprechen einzuhalten. Die Legalisierung bringt nur Vorteile, während die aktuelle Verbotspolitik Unheil nach sich zieht, zerstörte Existenzen, massive Gefahren für Kinder und Jugendliche und für dieses vollständige Staatsversagen in der Drogenpolitik sind Merkel und die von ihr ernannten Regierungsvertreter direkt verantwortlich. Hier sollte niemand, der Freiheit, Selbstbestimmung und den effektiven Gesundheitsschutz der Bevölkerung will, noch irgendwelche Verbesserungen erwarten – CDU/CSU und SPD sind abgewirtschaftet und fügen dem Land schon länger nur noch Schaden zu wie aktuell in der immer noch wütenden Pandemie gut zu besichtigen. 

Noch viel mehr Cannabinoide in breiter Auswahl

Der Konsum von Cannabis umfasst nicht mehr nur den Joint oder Haschischkekse – in 2021 verwenden viele Verbraucher den Vaporizer zum Gras verdampfen, setzen auf Patches, Cremes und passgenaue Produkte für optimale Verfügbarkeit bei den Wirkstoffen. Hanf ist eben Medizin und Genussmittel, wird für verschiedene Therapien genauso wie für Kreativität verwendet. In der Pflanze finden sich weit mehr als hundert Cannabinoide und wir kennen bereits ganz gut das berauschende THC oder das körperlich aktivierende CBD. Im neuen Jahr dürften wir noch viel mehr von diesen Inhaltsstoffen kennenlernen wie etwa CBG, das sehr effizient sein soll gegen Entzündungen, das Delta-8 THC oder Präparate mit CBN, die zum schnellen Ein- und Durchschlafen geeignet ist.

Hanf anbauen als neuer Zweig der Landwirtschaft

Wir reden hier für 2021 nicht einfach nur von noch besseren Hanfsamen für die Grow Box zu Hause! Selbstverständlich werden Seeds verfeinert, erwartet die Hobby Cannabisbauern optimales Saatgut nun auch in therapeutisch nützlichen Kategorien. Wer die Önologie als Lehre vom Wein kennt, sollte dergleichen auch für Cannabis zunehmend erwarten. In freien Ländern mit fairer Gras Gesetzgebung sind die Feinschmecker Events und Genussreisen rund um Marihuana schon Normalität und das sollte sich im neuen Jahr noch viel stärker fortsetzen gerade nach einem Ende der Pandemie.

Zusätzlich werden Staaten massiv in Hanf auf dem Feld investieren. Es geht hier nicht nur um die Gewinnung der begehrten Cannabinoide und damit Produkte als Medizin oder Genussmittel. Cannabis ist zudem bestens geeignet als Rohstoff für Kleidung, im Bauwesen oder in der Energiewirtschaft – da ist eine Menge Fantasie drin und weil die Forschung voranschreitet, können wir vollautomatisierte Farmen erwarten und viel spannende Technologie bei der Aufzucht der Graspflanze.

Cannabis Aktien mit neuer Hausse?

An den Börsen gab es in den letzten Monaten eine nicht unerhebliche Rallye, die ging einher mit der Abwahl des Donald Trump in den USA. Der hatte nichts getan pro Cannabis außer schwätzen und die neue Vizepräsidentin Harris ist selber bekennende Kifferin – alles klar also? Sollte sich Joe Biden schnell zum Hanf als Ökonomie äußern, zu den Absichten für eine bundesweite Freigabe, dann dürften die Hanf Aktienkurse massiv zulegen. Viele Investoren haben das lange noch nicht eingepreist, zumal bei solchen Veränderungen in den Vereinigten Staaten dann wohl auch die EU nachziehen wird, Länder in Lateinamerika, Afrika und Ozeanien. Der Markt wächst ohnehin unvermindert und garantiert erlaubt werden Haschisch und Marihuana zum Beispiel in

  • Mexiko,
  • Südafrika,
  • Israel,
  • Thailand,
  • Luxemburg

Auf praktisch allen Kontinenten geht es voran außer in Ostasien, dort kultiviert man lieber neue Überwachungstaktiken wie im selbsternannten Reich der Mitte, das durch seine Aktionen rund um Covid-19 die Welt ins Chaos gestürzt hat. Von dort kommt übrigens der einzige ernstzunehmende Gegenwind für Cannabis legal, weil dieses Land sich massiv Einfluss sichert etwa bei der WHO und dort versucht, Hanf weiterhin als gefährliches Rauschgift im Sinne der CDU/CSU zu definieren. Abwehrkämpfe der Pharmaindustrie und Bierlobby sollten Anleger in Cannabis Aktien auch nicht unterschätzen, allerdings steigen Alkoholkonzerne in den USA schon länger reihenweise ein in den innovativen Markt für legale Hanfprodukte.

Wir wünschen allen Kiffern und Hanfpatienten, Cannabis Aktivisten und Befürwortern und natürlich auch allen unseren Leserinnen und Leser ein schönes, erfolgreiches und kreatives Jahr 2021.