Cannabis Fahrschein Berlin

Ein mit Hanföl beträufeltes Busticket für den ÖNPV in Berlin gilt ab sofort und dieser Cannabis Fahrschein lässt sich sogar essen (Bild von Alex Fox auf Pixabay).

Die öffentliche Nahverkehr in der Hauptstadt hat seine Besonderheiten, aber dieser Tage gibt’s auch mal eine lustige Nachricht rund um Haschisch und Marihuana. Seit wenigen Tagen können die Leute in Berlin einen Cannabis Fahrschein kaufen, eine Art Hanfticket in ganz spezieller Aufmachung für die große Fahrt mit Bus und Bahn. Macher der Aktion ist ein bundesdeutsches Unternehmen für Cannabinoide und weil CBD ohnehin en vogue ist und die vollständige Legalisierung von Gras für das nächste Jahr versprochen wurde durch die neue Regierung können sich die Fahrgäste über solch putzige Angebote freuen. Zusätzlich lässt sich die Buskarte sogar essen – ganz ohne Rausch, aber dafür zweifellos sehr originell und ziemlich sicher auch gleich noch ein begehrtes Objekt für Sammler.

Ein Hanfticket aus essbarem Papier

In Berlin mit der U-Bahn und Straßenbahn fahren kann ziemlich anstrengend sein zumal in Zeiten von Maskenpflicht und Corona Regeln. Allerdings gibt’s immer viel zu sehen vom Cannabis Dealer bis zu schwerst besoffenen Fahrgästen und ganz folgerichtig fällt diese Werbeaktion vom ortsansässigen CBD Unternehmen auf durchaus fruchtbaren Boden. Man verweist gleich noch auf die Vorweihnachtszeit als sowieso sehr stressige Tage und zumindest symbolisch kann Hanf hier für ein wenig Entlastung sorgen.

Gefertigt ist dieses Hanfticket aus essbarem Papier. Dieses wird mit Hanföl beträufelt – Experten kennen dieses Verfahren von LSD, das bekanntlich meistens von Dealern in Form von besprenkelten Löschblättern verkauft wird. Bei der Cannabis Fahrkarte freilich kommen nur knapp 0,3ml Tropfen Hanföl drauf. Psychoaktive Effekte sind garantiert ausgeschlossen. Für 24 Stunden gültig im Bus, der Tram, der U-Bahn und auch auf den Fähren der Hauptstadt lässt sich das Ticket aus Hanf sogar essen! Natürlich nur nach Ablauf der Gültigkeit, aber wer den Fahrschein aufhebt verfügt vielleicht bald über ein begehrtes Sammelobjekt?

Cannabis als vorzügliches Mittel gegen Stress

Nun dürfen wir die Beschreibungen der verantwortlichen Firma gerne auch als Werbegag buchen, aber grundsätzlich ist Hanf selbstverständlich ein bewährtes Mittel gegen Stress und Überlastung. Seit Jahrtausenden wird Gras geraucht zum Entspannen und die Zusammenarbeit mit der BVG ist die für die CBD Branche eine Win-Win Situation. Im Werbevideo ist ein Busfahrer zu sehen, der sucht in der Hauptstadt Marihuana und findet schließlich Gras, das durch den hohen Anteil Cannabidiol eben keinen Rausch auslöst wie bei Hanfsorten mit viel THC. Solcherlei Hanf wird schon eine Weile ganz offiziell verkauft, steht aber manchmal noch unter Beschuss durch eine willkürlich agierende Polizei und Justiz bei der deren Razzien gegen völlig legale Geschäfte vor allem in Bayern.

Viele Menschen verwenden diese CBD Cannabinoide zum Runterkommen, gönnen sich von Öl über Tee bis hin zu Badbomben die volle Kraft aus der Hanfpflanze gerade in dieser sehr stressigen Zeit. 

Die Kampagne dürfte also ein voller Erfolg werden und bringt im Ganzen auch viel für die anstehende Freigabe von Weed in Deutschland, was bekanntlich und leider weiterhin vor allem von Bierparteien wie der CDU/CSU hintertrieben wird. Die Auftraggeber für den Clip und das Hanfticket jedenfalls gehen mit großen Schritten voran und bekommen reichlich Geld aus der Wirtschaft für eine Beteiligung. Die BRD gilt als sehr aussichtsreich für die Branche, schließlich kiffen hierzulande ohnehin mehrere Millionen Menschen regelmäßig und die anstehende Legalisierung braucht im Vorfeld eben auch ein paar witzige Aktionen für die Öffentlichkeitsarbeit damit die jahrzehntelangen Stigmata aus den Köpfen verschwinden.