Cannabis Startups

Was genau macht Cannabis Startups aus und wie können sich Investoren bei Hanf als Geschäftsfeld innovativ und ersprießlich beteiligen? (Bild von StartupStockPhotos auf Pixabay).

Derzeit schießen Unternehmen regelrecht aus dem Boden, die haben Cannabis als Geschäftsmodell entweder schon klar entwickelt und bieten zum Beispiel CBD-Produkte oder befinden sich noch in der Planung, sind auf der Suche nach Kapital oder Mitarbeitern. Solche Cannabis Startups wollen wir uns heute mal ansehen, schließlich bieten sich in der Branche enorme Chancen – nichts weniger als eine allseits akzeptierte, natürliche Medizin und ein legal betrachtet völlig neues Genussmittel kommen auf den Markt! In den vergangenen Zehnerjahren wurden Billionen von Euro gerade beim Fundraising investiert und dieser Trend geht nun auch zum Hanf über, so dass wir die wichtigsten Grundlagen für eine Beteiligung mal ansehen wollen.

Was sind „Zebra“-Unternehmen?

Aggressives Wachstum ist häufig ein Bestandteil von Cannabis Startups respektive deren Geschäftsideen, doch Statistiken zufolge scheitern damit gut 80% der Firmen. Es fehlt nämlich schlicht oft an ausreichend Kapital, weil selbst in den USA und Kanada legale Anbieter für Haschisch und Marihuana meistens an keinen Kredit kommen, selbst in Zeiten von ultraniedrigen Zinsen. Einfach drauflos wirtschaften und CBD-Öl auf Halde kaufen, das funktioniert nur bedingt und ganz allgemein halten sich aussichtsreiche Unternehmen an das Zusammenspiel von Kommunikation, Geschäftsbeziehungen und Werte – und werden damit auch bei ihrer Fokussierung auf die Cannabisbranche als „Zebra“-Unternehmen bezeichnet.

Profit und soziale Entwicklung, sprich die Implementierung neuer kultureller Chancen in der Wirtschaft, das kennzeichnet solchen Geschäftsbetrieb. Es geht also nicht um bloße Ausbeutung, sondern um Konnektivität gerade mit Kunden und überhaupt der gesamten Branche, die leider immer noch von vielen anderen Unternehmern äußerst argwöhnisch betrachtet wird. Wer hier investiert, muss das aushalten, bekommt dafür aber eine Beteiligung bei Leuten, die sich sehr wohl als soziokulturelle Pioniere und Geschäftemacher in einem begreifen, das ist also ganz anders als beispielsweise Aktien von einer Brauerei oder einem Tabakbauern zu kaufen.

Spezialisierung und Allrounder bei Hanf Business

Aufgrund der unzähligen neuen Produkte aus Hanf und dessen zunehmender Verbreitung, der Anpassung an regionale Bedürfnisse und der immer noch wie etwa in Deutschland hinderlich stupiden Rechtslage ist Diversifizierung und Spezialisierung für viele Startups entscheidend. Große Trends beim Cannabis sind hier etwa

  • Wellness und Fitness,
  • Schlafen und Relaxen,
  • soziale Interaktion wie zum Beispiel App Games mit Hanf oder
  • technische Innovationen wie Tracking und die Lieferung von Cannabis per Drone.

Nur moderate Risiken und ein konstantes, aber nicht übertrieben aggressives Wachstum sind von Vorteil, um Qualität und Service wie im Hanfbusiness erforderlich garantieren zu können. Auch vergleichen viele Anleger die Startups bei Haschisch und Marihuana. Natürlich möchte jeder Geld stecken in eine Firma, die in einigen Jahren weltweit eine Gras-Kette wie Starbucks betreibt, mit stylishen Shops für die ganz große Auswahl – eine Legalisierung entsprechend vorausgesetzt!

Kapital geben und Kapital beachten: Die Kapitalquote eines Hanf Startups entscheidet über dessen langfristigen Erfolg. Wenn nichts vorhanden ist außer eurer Einlage und die Firma viel vorhat, dann könnte die Finanzierung wanken. Wir achten daher bei einer Beteiligung auf keine Überblähung des Business – das Modell Amazon funktioniert nur bei einem extrem hohen Polster, auf dem man sich eine Weile ausruhen kann, doch bei Cannabis entscheidet die Idee und der innovative Trend, der sich reiten lässt. Stetiges Wachstum ist besser als ständige Übernahmen und das gilt für die Anfänger im Business rund um Hanf noch genauso wie für bereits an der Börse investierte Cannabis Aktien.