Jugendliche in den USA: Cannabis statt Zigaretten!

Cannabis statt ZigarettenJunge Amerikaner greifen seit einiger Zeit lieber zum Joint als zur Zigarette: Einer neuen Studie zufolge steigen die Zahlen massiv an und haben sich seit 2004 mehr als verdoppelt! Namhafte Institutionen haben eine Menge Daten erhoben, fast 300.000 Jugendliche wurden über die vergangenen zehn Jahre hin befragt. Konkret geht es also um den Erstkonsum von Drogen und wenn Ihr in den USA schon mal die Kampagnen im TV gegen Tabak gesehen hab, dann ist das zusammen mit der Legalisierung von Cannabis zweifellos ein Grund für die Popularität von Haschisch und Marihuana. Aber wie ist das konkret zu bewerten?

Umfangreiche Studie zum Hanfkonsum bei Minderjährigen

Wurde Cannabis vor allem anderen probiert? Dieser Frage gehen die Wissenschaftler nach und schon eingangs ist zu lesen, dass ein im Jugendalter eher entspannter Umgang mit Hanf dann möglicherweise zu problematischem Verhalten im späteren Leben führen kann. Cannabis ist damit also keine Einstiegsdroge mehr hin zu anderen Substanzen, sondern für sich genommen ein ganz eigenes Feld zum Experimentieren. Zugleich wurde auch klar gemacht, dass solche Mechanismen für Alkohol genauso gelten – früher Konsum ist ein Risiko! Das ist zwar schon länger klar, wurde nun aber noch mal besonders umfangreich untersucht. Mit 15,2 Jahren im Durchschnitt wird zum ersten Mal gekifft – vor zehn Jahren waren das noch 14,7 Jahre. Hat die Legalisierung von Hanf also einen positiven Einfluss auf den Erstkonsum?

Welchen Einfluss hat die Cannabis-Legalisierung?

Am meisten wird Alkohol zuerst probiert, dann folgten lange Zeit Zigaretten. Cannabis beginnt dem Tabak jedoch den Rang abzulaufen, mit teilweise zweistelligen Raten nach unten! In den Legal States ist Hanf bekanntlich für jedermann zu haben und leider haben die Forscher darauf weniger Bezug genommen. Aber klar: Die Verfügbarkeit steigt und damit auch das Interesse an Haschisch und Marihuana, was dann logischerweise andere Substanzen beim Erstkonsum verdrängen kann. Hier braucht es noch mehr Untersuchungen, zumal bekannt ist, dass Cannabis durchaus negativen Einfluss haben kann auf die geistige Entwicklung der Jugendlichen.

Kiffen als Erwachsener, das ist kaum gefährlich, doch für Heranwachsende bestehen ernstzunehmende Risiken. Hier gilt es genau hinzuschauen, zugleich aber auch keine Nebelkerzen zu werfen und an einer fairen Drogenpolitik zu arbeiten. Dadurch sind Jugendliche besser aufzuklären und zu schützen, auch weil durch den Research neue Erkenntnisse über die Wirkungsweise von Cannabis auf das jugendliche Gehirn möglich sind.

 

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Von |2018-06-29T15:02:46+00:00Juni 29th, 2018|Kategorien: Cannabis Magazin, Cannabis Nachrichten|Tags: , , |

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