Cannabis rauchen beim Camping

Kiffen und Camping – das ist natürlich eine tolle Kombination. In Kanada ist dies schon möglich, wie unser Blick auf kanadische Nationalparks zeigt.

Eigentlich ist die Legalisierung von Cannabis und Camping in Kanada eine geniale Kombi: In Ruhe mit dem Wohnwagen an einsamen Seen und im Wald festmachen, einen Joint rauchen oder zwei und sich dann in der Ruhe der Natur entspannen oder inspirieren lassen – das klingt wie ein Traum und ist für viele Kanadier eigentlich auch ganz normal. Nun freilich gibt’s ein paar neue Gesetze und Regeln und dabei ist Cannabis beim Camping nicht so ganz erlaubt, von vielen Ausnahmen allerdings abgesehen.

Wer macht Urlaub mit Hanf im Yukon Territorium?

Ganz oben von Kanada im Yukon ist es richtig kalt und einsam und beim Thema Cannabis geht diese Provinz eigene Wege. So ist Cannabis zwar prinzipiell legal, doch die Umsetzung und Ausgestaltung ist den Provinzen überlassen, die hier und da auch mal ein paar Steine in den Weg der Kiffer rollen. Im Winter war das kein großes Thema mit Haschisch und Marihuana, doch nun taut das Eis, es zieht der Frühling durchs Land und bald der Sommer und entsprechend zahlreicher sind auch die Touristen vor Ort.

Nun wurde bekannt, dass die Behörden im Yukon Cannabis wie harten Alkohol behandeln und zunächst einmal ist es in Ordnung, wenn Euer Lagerfeuer respektive der Qualm von diesem etwas stärker leuchtet dank kreisender Joints in trauter Runde. Es gibt aber bei hartem Alkohol schnell auch Verstöße und es ist sinnvoll, sich dazu vor einem Campingtrip nach Yukon auf aktuelle Vorschriften zu checken. In den USA etwa weiter im Süden ist Kiffen in Nationalparks generell verboten, weil dort Bundesbehörden das Sagen haben und eben nicht die liberalen Legal States mit Hanf für alle.

Kanadische Nationalparks als Destination für Kiffer?

Insgesamt hat das Land mit dem Ahornblatt 39 Nationalparks zwischen Neuschottland und British Columbia, die bedecken mehr als 3% der gesamten Landesfläche. Jährlich reisen hier etwa 15 Millionen Leute an auf der Suche nach Abenteuer, Wildnis und Entspannung. Als die Legalisierung von Cannabis durch war im vergangenen Oktober, da wurde auch für die Nationalparks das Kiffen erlaubt und zwar vorrangig auf registrierten Campingplätzen oder auf Kletterpfaden. Hier geht’s neben der Müllvermeidung immer auch um den Brandschutz, so dass Ihr im Zweifelsfall mit empfindlichen Strafen bei Übertretung dieser Regeln rechnen müsst. Picknickwiesen und Plätze mit Familien sind tabu für Hanf!

Darf ich in Yukon auf dem Campingplatz kiffen?

Ja. Weil Cannabis wie Schnaps behandelt wird, ist es Euch freigestellt zu saufen oder eben zu kiffen wie das Böse, allerdings nur vor Euren Zelten oder Wohnwagen. Verboten ist es auf den öffentlichen Arealen der 42 Campingplätze im Yukon, dort sind bekanntlich auch Familien mit Kindern am Start. Falls die sich beschweren und das tun sie gerne, weil sie neidisch sind auf lustige Kiffer-Runden, dann kommt der Ranger und das auch bei zu lauter Partymusik oder dem Verdacht auf Hanfkonsum durch Minderjährige. Die verschiedenen Regeln sind online nachzulesen. Es gibt übrigens in Alberta einen See namens Louise, dort erlaubt die betreffende Provinz Haschisch und Marihuana auch im öffentlichen Areal des Campingplatzes und wenn Ihr bei Kiffer Reisen nach Kanada mal so richtig entspannen wollt, dann sind die Nationalparks immer eine Empfehlung.