Versorgungslage mit MedizinalhanfMerkel muss weg: Der Schlachtruf auf vielen Demos eignet sich bestens auch für Kiffer und sehr wohl auch für Cannabis-Patienten, schließlich ist die aktuelle Drogenpolitik der Bundeskanzlerin und ihrer Getreuen eine einzige Katastrophe. Erst wenige Monate ist es her, da spielte sich der Gesundheitsminister Gröhe wie ein Erlöser auf und gab nach jahrelangem Herumeiern endlich Hanf als Medizin für Patienten frei, doch zugleich wurde eine der verwerflichsten Kampagnen in der deutschen Nachkriegsgeschichte gestartet. Und das hat mit Verschwörungstheorien oder gar Fake-News nichts zu tun!

Völlige Fehlplanung bei den Patientenzahlen

Aus Sachsen beispielsweise ist bekannt, dass der scheidende Ministerpräsident Tillich und seine CDU über viele Jahre keinen Plan hatten, wie viele Kinder geboren werden und wie viele Lehrer nötig sind, so dass heute an den Schulen massenhaft Stunden ausfallen und das dürfte langfristig zu einer Senkung des Bildungsniveaus beitragen. Exakt das gleiche Verfahren praktiziert die CDU auf Bundesebene mit Cannabis als Medizin, denn auch hier wurde nicht mal im Ansatz realistisch geplant und das Ergebnis ist eine extrem verknappte Versorgungslage mit Haschisch und Marihuana! Die Realitäten sind völlig anders als im Gesundheitsministerium vorhergesagt:

  • Laut der Planung von Gröhe und Co würden sich nur die paar hundert Patienten um ein Hanf-Rezept bemühen, die bis dato eine Ausnahmegenehmigung hatten – de facto sind es jedoch tausende Menschen und aufgrund der immer besseren Forschungslage zur Cannabismedizin ist das eigentlich nicht überraschend!
  • Man hielt es für unnötig, entsprechende Vorräte an Gras anzulegen und als dann die Lager in den Apotheken sich leerten, klappte es nicht mit Nachschub etwa aus Kanada.
  • Ein Anbau auf heimischem Boden, überwacht, kontrolliert und auf den Bedarf der Patienten wurde zwar beschlossen, aber eben zum einen nicht sonderlich zeitnah und zum anderen auch mit unzähligen Vorschriften versehen, was deutsches Cannabis noch eine Weile zu einer Rarität machen dürfte.
  • Die Krankenkassen weigern sich in vielen Fällen, die Rezepte zu bezahlen. Ein Schelm ist hier, wer dabei an eine eventuelle Weisung aus der Politik denkt, es den Patienten doch bitte möglichst schwer zu machen, schließlich lässt sich doch wunderbar, das zeigen die abstrusen Kommentare der Bundesdrogenbeauftragten, Cannabis weiterhin öffentlich diskriminieren.

Versorgungslage mit Medizinalhanf: Hanf-Lieferdienste arbeiten auf Hochtouren

Unternehmen, die Cannabis nach Deutschland importieren dürfen, aber auch die eigentlichen Hersteller vor allem in Kanada und in den Niederlanden, sind nicht zufrieden mit der aktuellen Situation, verweisen aber allesamt an eine Fehlplanung von Seiten der Regierung. Da sind wir wieder bei der sträflichen Unterschätzung der Lage und es scheint, als ob Merkel, Gröhe und Co wenig Voraussicht haben, sondern in erster Linie willkürlich und ohne Struktur entscheiden. Vom Atomausstieg bis zur Flüchtlingskrise wird ins Blaue hinein etwas entschieden und beim Medizinalhanf müssen unzählige Patienten unter diesem für das Land und seine Menschen schändlichen Regierungsstil leiden.

In Berlin wurde jetzt sogar Marihuana in der Apotheke ausgeben, das war mit Samen vollgestopft, also ziemlich ungenießbar! Auf Nachfrage erklärte Pedanios, das ist ein Unternehmen für den Import von Cannabis nach Holland, man habe entweder diese miese Qualität oder eben überhaupt nichts anbieten können! Es ist also kaum anders als auf der Straße beim Dealer und natürlich wäre es absolut erforderlich, die Regierung für diese Ignoranz zu verklagen, auch wenn die Justiz in Deutschland wahrscheinlich wieder nicht für den kiffenden respektive Medizinalhanf konsumierenden Bürger, sondern oft pro Gesetzgeber entscheiden dürfte. Im ländlichen Raum etwa gibt’s in den Apotheken überhaupt kein Cannabis mehr, alles leer und ausverkauft und es ist kaum verwunderlich, wenn nun die Dealer in den Städten fast noch bessere Geschäfte machen als vor der sogenannten Legalisierung von Hanf als Medizin in Deutschland!