Neuseeland Cannabis Medizin

Nach der missglückten Hanf Legalisierung und der No-Covid Zeitverschwendung bekommt Neuseeland nun wenigstens Cannabis Medizin (Bild von StockSnap auf Pixabay).

Am Ende der Welt gab es vor Jahren schon mal eine Abstimmung zu Hanf legal, aber die Leute zwischen Wellington und Auckland entschieden sich gegen eine moderne Drogenpolitik. Die Premierministerin von Neuseeland agiert manchmal so bisschen hinterlistig wie bei uns früher Angela Merkel, aber immerhin Cannabis Medizin können kranke Kiwis nun beim Arzt bekommen nach endlosem Gezerre um das wie üblich in den Medien als riskant geschilderte Marihuana. Final landen nun gerade exzellente Grasblüten aus dem Nachbarland Australien und Doktoren wie Doktorinnen zwischen Vulkanen und Hobbits sind genauso begeistert wie die sehnsüchtig auf solche natürlichen Heilmittel wartenden Patienten.

 Cannabis Grasblüten als natürliches Arzneimittel

Nur noch wirklich krasse Diktaturen wie China oder Dubai verweigern kranken Menschen das Gras als Medizin vollständig. In Deutschland versucht eine betrügerische Mauschelei aus Politik, Krankenkassen und gierigen Pharmakonzernen die Verordnung von möglichst wenig Cannabis Rezepten zu steuern und so bekommen bei uns immer wieder Patienten die Ablehnung einer dringend nötigen Therapie mitgeteilt mit Verweis auf angebliche Hinderungsgründe. Selbst die Gerichte machen mit bei diesem schändlichen Tun wider die Volksgesundheit und auch in Neuseeland haben es ganz ähnliche tickende Kräfte lange mit dem Verzögern zulasten der Kranken versucht.

Doch wie bei uns haben bei den Kiwis umtriebige Juristen und Aktivisten, Kiffer und Hanfpatienten so lange gekämpft bis Freiheit und Gesundheit wieder als Normen im System sichtbar wurden. Die Befürworter der Grasmedizin sind aus dem Häuschen und feiern den Anschluss der abgelegenen Inseln an den Fortschritt. Nach dem die oben erwähnte Jacinda Ardern als Premierministerin ihren Landsleuten zunächst den Nonsens von No-Covid einreden wollte machte sie nun wenigstens den Weg frei für Medizinalhanf und selbstverständlich ist das ein guter Tag für das Land der Hobbits.

Gegen welche Krankheiten wird in Neuseeland Cannabis auf Rezept verschrieben?

Bei uns in Deutschland wollen selbst Richter die Ausgabe von Marihuana als übrigens uraltes und bestens erforschtes Arzneimittel nur an fast schon tote Menschen. Man möchte Gras als Feinbild erhalten und kann so einfach nicht zugegen, dass viele Beschwerden viel leichter und besser verträglich kuriert werden können durch Cannabis! Auch ist die Politik wie am Beispiel des Karl Lauterbach deutlich zu besichtigen bestens vernetzt mit der Pharmaindustrie und dort hat man erst recht keine Lust auf Hanf legal als natürliche Alternative gegenüber der chemischen Keule.

In Neuseeland hingegen sind die Ärzte etwas freier und als Indikationen für Gras vom Doktor gelten:

  • chronische Schmerzen,
  • Multiple Sklerose,
  • Arthritis,
  • Schlafprobleme und
  • Angststörungen.

Ein bisschen absurd ist freilich die Regel, die Grasblüten nur für das Kochen von Tee zu verwenden – da denken wir gleich an die hiesigen Headshops, deren Bong und Pfeifen im Sortiment nach Ansicht der Politiker nur als Blumenvasen oder zum puren Rauchen von Tabak im Einsatz sind, haha. Gerade bei akuten Schmerzen wird wohl kaum jemand erstmal in Ruhe einen Hanftee aufbrühen und eine gute Stunde auf die Wirkung warten – Experten bei den Kiwis verweisen vor allem auf Vaporizer zum Verdampfen der hochwirksamen Cannabinoide wie THC oder das schon länger erlaubte CBD.

Patienten wollen sich weder exzessiv zukiffen noch für dumm verkaufen lassen. Ein faires Gesundheitssystem überlässt es Erwachsenen selbstredend wie diese ihre Wehwechen kurieren, aber offenbar ist diese Denke derzeit weder in Neuseeland noch in der Bundesrepublik vorstellbar. Gängelei und entsprechend grotesk hohe Fantasiepreise sind die Folge. Wie bei uns kostet in Auckland ein Gramm Medizinalhanf mehr als 20 Euro und so werden sich leider weiterhin viele kranke Menschen auf dem Schwarzmarkt beim Dealer eindecken, was die vorgebliche Verbesserung in der gesundheitlichen Versorgung durch Cannabis auf Rezept fast schon wieder ein großes Stück weit konterkariert.