Energiegewinnung Nutzhanf Klimawandel

Den Klimawandel angehen und bekämpfen ist möglich durch den geförderten Anbau von Nutzhanf und Cannabis zur Energiegewinnung (Bild von Frank Becker auf Pixabay).

Quasi täglich erzählen uns Politiker und vorgebliche Experten von der Erderwärmung vor allem in Deutschland und viele Leute wundern sich, warum es angesichts einer solchen Herausforderung noch immer nicht zu einer umfassenden Legalisierung von Cannabis gekommen ist. Eigentlich wäre viel mehr nötig wie etwa ein massiver Ausbau der Kapazitäten beim Industriehanf durch staatliche Förderung, aber die Grünen und ähnlich verwöhnte Wohlstandsparteien glauben vor allem an Verbote als Innovationstreiber. Natürlich bringt das nichts und wir sehen eine kluge Klimapolitik vor allem im Ausland. Nutzhanf steht dort zunehmend im Fokus für die Energiegewinnung und ganz folgerichtig kann das sehr positive Auswirkungen haben auf den Klimawandel – hier mal ein aktueller Überblick zum Stand der Forschung und den Chancen, die in der Bundesrepublik wie üblich ohne Not einfach verschlafen werden durch Inkompetenz und dem Kreiseln um sich selbst im politischen Berlin.

Nachwachsende Hanf Ressourcen statt Abhängigkeiten bei Öl und Gas!

Wäre auf jeden Fall sehr sinnvoll anstatt wie Wirtschaftsminister Habeck im Sklavenstaat Qatar um Flüssiggas zu betteln, aber offenbar geht es solchen Leuten mit ihrem Gehalt sehr gut und sie halten es auch nicht für absurd, sich nach Putin direkt abhängig zu machen von radikalen Islamisten. Der Krieg in der Ukraine zeigt uns zusätzlich, wie vorteilhaft die Zucht von vielseitigen Nutzpflanzen auf eigenem Boden wäre, aber bis dato kann unsere Ampel Regierung beim Thema Cannabis noch nicht über das selber hingehaltene Stöckchen springen.

Bei der Energiegewinnung gibt es verschiedene Zweige und Zwecke und wir schauen zunächst auf den Einsatz von Kraftstoffen. Öl und Gas als typische Brennstoffquellen sind überall im Einsatz und werden dazu auch für die Herstellung von Plastik und Lösungsmitteln verwendet. Studien konnten schon häufig zeigen, wie Hanf und Cannabinoide als Bio-Energie funktionieren, nur leider gibt’s bei uns wie erwähnt keine Förderung und große Unternehmen steigen aus der Forschung aus. Das Geschäft mit dem Nutzhanf werden so also mal wieder andere Staaten machen und Deutschland zahlt drauf was absurd ist angesichts der lauthals verkündeten „Klimaziele“.

Die großen Vorteile von Nutzhanf als Kulturpflanze

Es sollte Leuten wie Landwirtschaftsminister Özdemir oder eben Habeck, beide übrigens von den Grünen, zwar eigentlich bekannt sein, aber wir wollen beim Cannabis anbauen gegen den Klimawandel noch mal ein paar Fakten zur Erinnerung nennen:

  • Hanf züchten kommt mit vergleichsweise wenig Wasser und Chemikalien aus,
  • die Hanfpflanze wächst schnell und unkompliziert mit Erträgen bei der Biomasse von bis zu einer Tonne auf gerade mal ein paar tausend Quadratmetern,
  • Gras eignet sich nicht nur zum Kiffen und für hochwertige Arzneimittel, sondern als Grundlage für Kleidung, Baumaterial und sogar für Kunstoffe sowie eben zur Energiegewinnung,
  • Hanfsamen sind eine wertvolle Option für die derzeit gleichfalls unter hohen Preisen und Verknappung leidende Lebensmittelindustrie – Studien zufolge kann ein Hektar mit Nutzhanf bis zu 300 Kilo Rohstoff liefern, der sich zu 60 Liter Speiseöl und rund 250 Kilo Hanfmehl verarbeiten lässt.

Eine Freigabe von Marihuana ist also nicht nur vorteilhaft für den Jugendschutz und die Freiheit erwachsener Bürgern, sondern würde viele nachhaltige Arbeitsplätze schaffen, Steuern einbringen und viel Gutes tun für die Umwelt, die der Politik ja angeblich so am Herzen liegt. Gefördert sollen bekanntlich auch Elektroautos und die Hanfpflanze bietet dazu ebenfalls sehr spannende Ansätze.

Elektroautos durch Cannabis aufladen?

Natürlich geht das nicht direkt, da Pflanzen keine Steckdose haben wie sich das vielleicht Annalena Baerbock auf den ersten Blick denken mag. Die Energie zum Aufladen verfügbar machen und zwar sauber wie nachhaltig ohne zu viel CO2, das ist bei entsprechender Förderung und Forschung aber ziemlich sicher machbar und wird in modernen Ländern bereits massiv durch Regierungen vorangetrieben. Im Prinzip ist der Nutzhanf für die Gewinnung von Energie fast genauso unkompliziert wie Wind und Sonne – nur sterben halt keine Vögel in Massen zwischen Rotorblättern und die Dächer der Städte und Dörfer müssen nicht mit Silizium Scheiben zugekleistert werden.

Die Lage ist ernst: Deutschland muss Schluss machen mit Geschwätz und Ideologie beim Thema Cannabis. Die Kulturpflanze ist uralt, vielseitig und bei Einnahme werden die enthaltenen Cannabinoide so gut vertragen, dass auch der Einsatz als Medizin selbstverständlich ist. Statt landwirtschaftlich wertvolle Flächen immer nur mit Hopfen zu bepflanzen zum Segen der bayrischen Bierindustrie sollte eine kluge staatliche Regulierung sowohl den nicht berauschenden Industriehanf wie auch klassisches Marihuana endlich vollständig legalisieren und mit sinnvollen Subventionen fördern – neue Energie vom Acker ist möglich, preiswert und mit viel weniger Aufwand zu haben als durch windige Deals mit Scheichs oder Oligarchen.