Medizinalhanf bei KindernDeutsche Gesundheitspolitiker von Gröhe bis Mortler sind eine Farce, wenn es um echtes Fachwissen bei Haschisch und Marihuana geht und wir sind gut beraten, nicht auf deren unsachliche Tiraden zu hören, die nur der Erziehung des Bürgers dienen sollen. Vielmehr schauen wir auf wirklich stichfeste Erkenntnisse aus der Wissenschaft und hier wird derzeit auch über den Einsatz von Medizinalhanf bei Kindern nachgedacht. Da dürfte der Bundesdrogenbeauftragten die Kinnlade runterfallen, aber ist da wirklich was dran an einer Behandlung von Kinderkrankheiten mit Cannabis?

Krebskranke Patienten im Kindesalter

Umfragen aus den USA zeigen, dass fast alle Ärzte bereit sind Cannabis auch an Kinder zu verschreiben, wenn dadurch eine Linderung etwa im Falle einer Krebserkrankung erreicht werden kann. Medizinisches Marihuana eignet sich beim Erwachsenen zur Reduktion von Brechattacken gerade im Rahmen einer Chemotherapie, es wirkt appetitanregend und ziemlich sicher auch gegen Schmerzen, selbst wenn bei Krebs natürlich auch weitere Medikamente nötig. sind. Das dem Menschen körpereigene Endocannabinoid-System ist logischerweise auch beim Kinde vorhanden und hier könnte die neue, alternative Medizin aus der Graspflanze eine Option bieten.

Gerade in der Palliativmedizin dürfte Cannabis für viele Menschen eine enorme Erleichterung bedeuten, auch wenn junge Patienten natürlich kein Haschisch rauchen sollten! Im Rahmen einer Therapie mit Medizinalhanf freilich bieten sich viele Konsumformen an und vom Hanföl über Pillen und Tinkturen bis hin zu den leicht zu verzehrenden Substraten mit THC und / oder CBD als Wirkstoffen.

Ärzteschaft fordert umfassende Cannabis-Studien

Die Untersuchung und Befragung jedenfalls macht klar: Mediziner sind auch im Bereich der Pädiatrie bereit, neue Wege zu gehen, brauchen jedoch für die konkreten Behandlungsziele noch bessere Studien und Erkenntnisse über die Wirkungsweise von Hanfprodukten. So ist beispielsweise die gezielte Anwendung bestimmter Cannabissorten eine vielversprechende, personalisierte Medizin und doch gibt es hier längst noch nicht ausreichend Übersicht und die Doktoren können nur mühsam in Eigenregie die neusten Publikationen recherchieren.

Kinder als Versuchskaninchen?

Natürlich steht dergleichen nicht dahinter, auch wenn die eingangs erwähnten deutschen Politiker mit Sicherheit Gräuelpropaganda treiben würden, frei nach dem Motto „Cannabis ist eine illegale Droge und deshalb gefährlich.“ Der stumpfsinnige Zirkel wird zwar überall auf der Welt gerade durchbrochen, aber klar, viele Menschen haben nachvollziehbar ein Problem mit der Anwendung von Hanf bei Kindern! Hier gilt es aufzuklären und mit entsprechender Forschung ist Cannabis, das zeigt auch die aktuelle US-Studie, als alternative Medizin genauso eine Möglichkeit bei einer Therapie wie etwa vergleichbare Antibiotika und Co.

Daher fordern die Mediziner unter anderem:

  • klare Informationen über die Wirkungsweise der Hanfpflanze und deren Bestandteile
  • Behandlungsempfehlungen zur Dosis und gegebenenfalls auch zur verwendeten Grassorte
  • konkrete empirische Forschungsarbeit zum Einsatz von Cannabis in der Pädiatrie

Es ist gut möglich, dass bei der Behandlung von Kindern ebenso große Fortschritte erzielt werden mit Hanfmedizin wie bei den Erwachsenen und in diesem Fall ist Aufklärung besonders wichtig. Cannabis ist eine wirksame Hilfe bei vielen Krankheiten und dank körpereigener Andocksysteme bietet sich der Einsatz an, auch wenn verständlicherweise im Moment noch die jahrzehntelangen Falschinformationen nachwirken mögen. Leiden lindern, Patienten helfen – das ist die Maßgabe für die Medizin seit Hippokrates und warum sollten Ärzte auf neue, hilfreiche Mittel verzichten, nur weil diese von einer engstirnigen und korrumpierten Politik schlicht ignoriert wird?