Laser Nutzhanf Marihuana

Mit einem Laser lässt sich Nutzhanf von Marihuana unterscheiden, so jedenfalls die Pläne eines Forschungsteams aus Texas zum Outdoor Cannabis (Bild von OpenClipart-Vectors auf Pixabay).

Bekanntlich sieht Nutzhanf auf dem Feld aus wie unser Cannabis mit Kick und doch sind die Unterschiede beträchtlich. Die Industrie Version hat so gut wie kein THC, das ist das für den Rausch verantwortliche Cannabinoid, und das lohnt sich vor allem für Textilien, hochwertige Baustoffe oder eben CBD-Öl, das körperaktiv wohltuend ein hilfreiches Mittelchen sein kann. In den USA ist Rauschcannabis nur auf Ebene einiger Bundesstaaten erlaubt und so haben die Sheriffs und umherspähenden Behörden oft Mühe, die Outdoor sprießenden Felder zu unterscheiden. Nun kommt aber eine Methode ins Spiel, die kann offensichtlich mit einem Laser Nutzhanf von Marihuana unterscheiden und wir warten nur noch auf die Cops mit der Laserkanone auf dem Feld.

100% Trefferquote bei Cannabis

Das verspricht ein Team von Forscher aus Texas, wo Haschisch und Marihuana als Genussmittel weiterhin verboten sind. Aus dem Nutzhanf freilich lässt sich eine geniale Ökonomie aufbauen und die Texaner tragen die Waffe offen am Revers, wollen also genau wissen, ob sich auf Kiffer schießen lohnt oder ob die sprießenden Spots auf dem Feld Teil sind der kommenden Dollarmillionen. Mit Hilfe eines sogenannten „Raman Spectrometer“ möchten die Wissenschaftler die Unterschiede sofort auslesen.

Es wurden bei der entsprechenden Studie sowohl klassisches Marihuana zum Kiffen und eben Nutzhanf ohne THC eingefroren, die Textur und Optik blieben unverändert. Für das bloße Auge des Sherriffs also nicht zu unterscheiden. Mit dem Laser nun lässt sich die Oberfläche abtasten und feinste Strukturen erkennen, die beispielsweise beim Gras mit den begehrten Trichomen schnell die Unterschiede herausstellen. Industriehanf hat nämlich mehr Zellulose und weil die Geräte schön praktisch in der Hand liegen wie etwa ein Geigerzähler, bietet sich der Einsatz für Polizisten an.

Auch unterschiedliche Hanfsorten lassen sich erkennen

Zweifellos beeindruckend, da mit dem Laser die Sorte und sogar die Potenz erkennbar werden – ohne dass das Cannabis beschädigt wird. Eine sozusagen minimal-invasive Methode und ein großer Schritt hin zur fairen, umsichtigen Drogenpolitik. Heute und in gerade in Texas und Deutschland wird oft das ganze Feld vernichtet, wenn man sich nicht klar ist und diese Willkür, durch Behörden gerne angewendet, ließe sich mit dem Laser endlich abstellen. Den THC Wert auslesen und praktisch schon im Wachstumsprozess von Hanf vorhersagen, das ist großartige Technologie, die mal wieder nicht in der Bundesrepublik ersonnen wurde, sondern in Übersee.

Labortests wie beim Coronavirus: Lässt sich im Prinzip vergleichen, da Quick Tests das Nonplusultra sind in der Wissenschaft – bis dato wird der Hanf wie beschrieben vernichtet oder auf Kosten der Bauern endlos im Labor untersucht, mit den entsprechenden Kosten selbstverständlich. Sowohl der Virus wie auch das THC sind mit solchen neuen Methoden leichter zu erfassen. Texas ist ja für Kiffer und Hanfpatienten äußerst gefährliches Terrain, die Cops streifen umher, den Finger am Abzug und ein Feld voller Cannabispflanzen zwischen Kakteen im Süden der USA gilt vielfach als Sünde. Natürlich nicht, wenn sich damit legal eine Menge Bucks respektive Dollars abkassieren lässt wie beim industriell verwendeten Nutzhanf und wir sind gespannt, wenn und ob diese innovative Technik eines Tages auch bei uns in Deutschland zur Unterscheidung der Cannabisgewächse zum Einsatz kommt.