Mit dem Rauchen aufhören: Hilft Cannabis?

Mit dem Rauchen aufhörenWer die Zigarette endlich beiseitelegen und endlich mit dem Rauchen aufhören möchte, der hat mit Sicherheit schon viele Versuche hinter sich: Keine Therapie von Hypnose bis eiserne Disziplin ist so richtig erfolgversprechend und angesichts der vielen Möglichkeiten, die laut Forschung Cannabis zu bieten hat, ist ein Bezug als eventuelle Hilfe zum Nikotin-Stopp auf jeden Fall zu prüfen. Die Glimmstängel sind neben Heroin und Alkohol für besonders viele Suchterkrankungen verantwortlich und hier schaffen es nur vergleichsweise wenige Leute, die Kippen endlich dauerhaft wegzulassen. Kann Hanf hier effizient aushelfen und welche Rolle spielt CBD beim Entzug von Nikotin?

CBD-Öl für den Nikotin-Stopp sinnvoll?

Dieses Öl mit CBD ist mittlerweile sehr beliebt und findet Anwendung bei allen möglichen Leiden und Problemen. Das Cannabidiol wirkt nicht berauschend, sondern entfaltet seine wohltuenden Effekte im Organismus, so dass manche Leute CBD-Öl im Tee genießen, im Kaffee oder eben als Öl-Kapsel, wie das auch bei vielen anderen Nahrungsergänzungsmitteln der Fall ist. Beim Blick auf die biochemische Wirkungsweise zeigt sich nämlich sofort, wie CBD bestimmte Areale aktiviert, die ebenso von Antidepressiva aktiviert werden und diese Wohlfühlmomente sind in der Regel auch Bestandteil einer Therapie um mit dem Rauchen aufzuhören.

Faktisch heißt das: Mit CBD-Öl sind die gleichen Effekte möglich wie mit den üblichen Tabletten und Nikotinpflastern! Zugleich hat der Stoff Einfluss auf das Erinnerungsvermögen und scheint in der Lage, die beim Nikotin typischen Suchtmomente zu verhindern. Die Sehnsucht nach einer Zigarette, das kennen alle Raucher, und genau dieses „Craving“ ist mit Cannabis offenbar effektiv auszuschalten.

Zwischen Rauchgewohnheiten und Hanf als Medizin

Rauchen ist im Wesentlichen eine Verbindung von Habitus und Droge: Wir stehen auf und rauchen erstmal eine Kippe, wir ziehen eine Kippe durch zum Kaffee und nach dem Essen – das sind festgefahrene Strukturen, die im Zusammenspiel mit Nikotin zu einem geradezu übermächtigen Suchtverhalten führen. Und genau das ist das Problem beim Aufhören, denn all der Kaffee und die Mahlzeiten, da fehlt doch irgendwas und weil hier nur sehr wenige Leute die nötige Disziplin haben, werden die meisten Raucher sehr schnell und zuverlässig rückfällig. Es geht sogar noch weiter – allein der Anblick einer dampfenden Tasse Kaffee bringt auch die Zigarette ins Gedächtnis und so ist die Sucht beim Nikotin vor allem eine Frage der imprägnierten Erinnerungen.

Und genau hier setzt eine Therapie mit CBD-Öl an: Ersten Studien zufolge ist das Cannabidiol in der Lage, festgefügte Erinnerungen aufzubrechen und die schädlichen Gewohnheiten abzustellen! So wurde in einer Untersuchung schon vor Jahren nachgewiesen, dass heroinsüchtige Ratten und Mäuse im Labor immer jene Plätze aufsuchen, in deren Umgebung sie eine neue Zufuhr mit Morphium erwarten können. Das ist so ähnlich wie bei den Junkies in Frankfurt, die gehen immer gleich zum Hauptbahnhof, weil dort nun mal auch der Stoff zirkuliert. Wurde den Ratten jedoch CBD zugeführt, dann kam es zu einer Unterbrechung und die Tiere stellten bestimmte Orte eben nicht mehr mit Heroin in Verbindung! Natürlich blieben sie abhängig, dafür ist die getestete Droge einfach zu stark, aber offensichtlich kann CBD-Öl bestimmte Gewohnheiten und die Routine zumindest durchkreuzen.

Vaporizer als Alternative zur Zigarette: Weiteren Studien zufolge kommt es zu einem noch rascheren Stopp beim Rauchen, wenn den Probanden ein Vaporizer zur Verfügung gestellt wird mit dem sich dann CBD sehr simpel konsumieren lässt. Möglicherweise ist diese Konsumform verträglicher auch beim eigenen Verhalten und es wäre interessant zu fragen, ob der Habitus von Vaporizer für Cannabis oder auch die elektronische Zigarette irgendwie beeinflusst ist durch den Zeitgeist – so wie einst die Zigarette bei James Dean und Co eben als besonders cool galt. Ist Verdampfen also abgesehen von all den medizinischen Vorteilen und Aspekten nur ein Ausweis von Coolness 2.0, also eine Art Genuss-Cyborg von Morgen?

Welches CBD-Öl ist für den Rauchstopp geeignet?

In den beschriebenen und weiteren Untersuchungen konnte sich CBD beim Thema mit dem Rauchen aufhören bewähren. Die Teilnehmer der Studien zeigten deutliche Hinweise auf eine Reduktion der üblichen Angewohnheiten und wer CBD-Öl bekam, der sprach besser an auf einen Entzug als die Probanden mit dem Placebo im Plastebecher. Die Frage nach dem passenden Öl selbst ist dann recht simpel zu beantworten – Qualität ist schließlich das A und O beim Kauf von Cannabisprodukten. Wer dem Nikotin den Kampf ansagen will, der greift am besten nach wirklich hochwertigen Angeboten, nach CBD-Öl ohne THC, selbst wenn das seinen Preis hat.

Dafür bekommen die Leute aber auch optimale Hanfprodukte: Von der Überwachung beim Anbau auf dem Feld über das professionelle Labor bis hin zu Verpackung und Versand sind CBD-Öle zum Kaufen im Internet in der Regel bestens aufgestellt und dabei ist es sogar zweitrangig, ob Ihr CBD nun nur als Öl oder auch als Creme und Kapseln sucht. Zwar gibt es dazu noch keine Empfehlungen etwa aus dem Bundesgesundheitsministerium, aber wer das Nikotin schon viel zu oft vergeblich versucht hat zu bekämpfen, der kann es wie viele Leute das schon tun auch mal mit CBD-Öl versuchen.

 

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Von |2018-08-15T15:40:06+00:00August 15th, 2018|Kategorien: Cannabis Medizin, Cannabis Nachrichten|Tags: , |

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