Kiffen Polizeiwache

Cannabis an vorderster Front – wir berichten von einem mutigen Hanf Fan, der das Kiffen sogar auf einer Polizeiwache in Wiesbaden zelebriert, wie mutig! (Bild von Hanjörg Scherzer auf Pixabay ).

Kiffer stehen derzeit an vorderster Front als Apologeten der Freiheit im Polizeistaat Deutschland und ganz folgerichtig sind Cannabis Aktionen stets ein lobenswerter, nötiger Akt des zivilen Ungehorsams. Zugleich ignorieren immer mehr Menschen eine völlig fehlgeleitete, willkürliche Drogenpolitik, bauen Hanf an oder kaufen Gras beim Dealer beziehungsweise holen sich auch ohne todkrank zu sein ein Cannabis Rezept beim Arzt. Polizei und CDU/CSU sind schwer empört, wollen noch mehr Druck und am liebsten Drohnenüberwachung von Parks und Bürgern, die mit ihren Steuern diese ganze Scharade finanzieren müssen. Hier treten mutige Smoker entgegen und aus Wiesbaden erreicht uns ein Bericht vom Kiffen auf der Polizeiwache – das ist nicht nur dreist und mutig, sondern ein Stich ins Herz der falschen Drogenpolitik unter Angela Merkel und Konsorten.

Anzeige aufgeben und Cannabis Anzeige bekommen?

So in etwa: Nachts in der dritten Stunde erschien ein Typ auf einer Polizeiwache in Wiesbaden mit der Bitte, er wolle eine Anzeige erstatten. Worum es genau ging, ist leider nicht berichtet worden, aber unmittelbar nach Eintreffen musste der Mann dringend auf Toilette, bat die Beamten das Klo vor Ort benutzen zu können. Kein Problem, dachten sich die Cops, wir sind ja Freund und Helfer und ließen ihn auf den polizeilichen Abort.

Doch es dauerte auffällig lange und die Polizisten riefen den Mann auf dem Klo mehrfach an, klopften – und fielen dann beinahe in Ohnmacht, als es nach Cannabis zu riechen anfing! Wir kennen den süßlich schweren Hanf Duft, der ist unverfälscht und den gibt’s auch als Parfüm, als Raumspray und vieles mehr. Für die Beamten in Wiesbaden war das allerdings ein unverzeihlicher Schock, schließlich rechnet die Polizei mit allem, aber nicht mit einem aktiven Kiffer auf der Wache!

Kiffer zeigt sich überrascht – wieso ist Cannabis konsumieren falsch?

Diese Reaktion ist noch fast lobenswerter, wenn auch mit Sicherheit natürlich gespielt – aber warum sollten wir diese Kontrollbehörden im Polizeistaat auch mit der Wahrheit verwöhnen? Kiffern und Hanfpatienten wird doch tagtäglich ebenso ins Gesicht gelogen mit Fake News und Horrorstorys über Gras, so dass eine solch famose Lüge gegenüber der Polizei absolut in Ordnung ist. Der Kiffer verstand nämlich gar nicht, wieso die Ordnungshüter außer sich waren! Er konsumiere doch auf dem Klo, der habe auch einen Abzugslüfter und überhaupt ist es unverständlich, wie sich Cops in solche Privatangelegenheiten einmischen.

Strafanzeige und nach Möglichkeit Ächtung: Ersteres bekommen die Polizisten nun auf jeden Fall, können sich gemeinsam mit dem Staatsanwalt aalen in den Vorschriften, doch die Ächtung wird wohl unterbleiben – selbst Leute, die Haschisch und Marihuana weniger kennen, dürften eher lächeln als schimpfen. Immerhin haben die eifrigen Cops noch geprüft, ob vielleicht doch eine medizinische Indikation vorliegt, doch der mutige Kiffer von Wiesbaden war kein Hanfpatient mit einem Rezept in der Tasche. Einen Joint rauchen ist in Deutschland leider also strafbar und es wäre mal spannend zu fragen was passiert, wenn sich ein Trinker zwei, drei Flaschen Doppelkorn auf der Wache reinzieht. Allerdings wäre das nichts Besonderes und mutig wäre es auch nicht im Alkoholland BRD in 2020.