Cannabis in DeutschlandEin bunter Mix, die Cannabis News diese Woche und los geht’s gleich mal mit einem Skandal: Die deutsche Regierung wird alle Überschüsse beim Anbau von Hanf für Patienten vernichten und offenbart ein weiteres Mal die eigene Willkür plus Unfähigkeit zu nachhaltiger Politik. Wir schauen aber auch mal nach China, wo CBD zum wirtschaftlichen Thema wird, auch wenn Partei und Bevölkerung selbstverständlich lieber das Horn des Nashorns kauen, anstatt wirklich alternative Therapien mit Cannabis auszuprobieren. Und dann war da noch Elon Musk und der Joint, was gleich mal den halben Aktienmarkt in Unruhe bringt.

Deutschland: Bundesregierung lässt Medizinalhanf vernichten!

Da hat sich die einzige noch halbwegs glaubwürdige pro-Hanf Partei FDP mit einer kleinen Anfrage an die Bundesregierung gewandt und herausgefunden, dass die Leute von Merkel und Jens Spahn trotz massiver Unterversorgung von Hanfpatienten überschüssiges Cannabis offenbar verbrennen! So verweist die Regierung an vorgeblich gültige Vorschriften der UNO, die werden zwar an anderer Stelle ignoriert, aber was solls, und meint der Staat müsse alles bei der Produktion von den Hanfbauern abkaufen – und hier gibt’s bekanntlich Planungen, die wie immer in Deutschland völlig falsch angesetzt sind.

Zwischen massiver Nachfrage und Unterversorgung beim Cannabis

In unfassbar gestelztem Bürokratendeutsch wird versucht, die eigene Idiotie zu erklären und die FDP kann selber nicht verstehen, wieso Marihuana und Hanfblüten in Massen vernichtet werden – wenn zugleich nicht genug Gras da ist als Medizin. Jens Spahn hat sich kürzlich gebrüstet mit neuen, teuren Bestellungen von Cannabis in Holland – man wirft also lieber Steuergelder raus anstatt die eigenen Felder effizienter zu nutzen! Auch zeigt die kleine Anfrage, wie stumpfsinnig geplant wird, mit Mengen und Nachfrage, was schlichtweg ideologisch und nicht real an den Bedürfnissen der Patienten ausgerichtet ist.

Die Verantwortlichen bei der Bundesregierung denken eher an eine willkürliche Steuerung und interessieren sich nicht für die wirkliche Nachfrage oder eben das eigentliche Angebot. Man legt einfach irgendwelche Zahlen fest auf viele Jahre im Voraus und wenn es eine gute Hanfernte gibt, dann wird der Überschuss eben vernichtet – anstatt daraus ein boomendes Exportgeschäft zu formen! Angesichts dieser Verwerfungen stellt sich die Frage: Gibt’s eigentlich noch irgendein Gebiet, auf dem die Regierung Merkel den Durchblick hat? Und wann wird diese Charge endlich abgewählt?

Cannabis in China: Hanf erfolgreich kopieren?

Bekanntlich basiert das weltweite Wirtschaftswachstum zu einem großen Teil auf der Herstellung von Wegwerfartikeln aus China und auch beim Cannabis scheinen die global größten Kopisten jetzt Lunte zu riechen. Normalerweise haben die Leute zwischen Peking und Shanghai einen Stock im Hintern und können mit Entspannung durch Haschisch und Marihuana heute kaum mehr etwas anfangen, aber zumindest ökonomisch möchte man doch etwas an der Genusslust im Westen mitverdienen. Da Chinesen keine eigenen Ideen haben und gerne nachbauen, müssen wir auch mal einen Blick auf die Lage zum Hanf im Reich der Mitte werfen.

CBD und Nutzhanf auf chinesischen Feldern

Kanada, die USA, Italien – immer mehr Länder pflanzen neben dem rauschaktiven Cannabis auch Nutzhanf an und verwenden diesen dann zur Herstellung von CBD. Das CBD-Öl ist therapeutisch hochwirksam und wer dann die Hersteller noch mal genauer unter die Lupe nimmt, der sieht: Gut die Hälfte des Nutzhanfs auf der Welt kommt aus China! Und diese Entwicklung gibt’s schon eine Weile: Vor gut 15 Jahren begann auf Weisung der Partei die Pflanzung von Hemp für die Herstellung von Militärbekleidung und heute bieten die Bauern den Hanf eben den Pharmafirmen rund um CBD an. Selbstverständlich ist das also keine Eigeninitiative, sondern typisch chinesisch – Trends kopieren, Ideen klauen und billiger produzieren. Wenn hier nun Kanada und andere Staaten gute Geschäfte machen, eben weil CBD sich bewährt und für gut befunden wurde, dann muss der Chinese das nachmachen, ganz klar.

In China ist die Behandlung mit effizienter Medizin freilich kein Thema: Die letzten Tiger werden gejagt, Bären grausam gehalten um ihnen die Galle abzuzapfen – Tierquälerei gilt im Reich der Mitte als berechtigt für die schauderhaft idiotische Medizin und Cannabis kann da gar keine Rolle spielen. Der große Anbau von Nutzhanf ist also nicht zur Weiterentwicklung der Therapiemöglichkeiten auch für die eigene Bevölkerung gedacht, sondern um Kasse zu machen durch das übliche Kopieren.

Cannabispionier und Todesstrafe

Schon jetzt halten chinesische Unternehmen hunderte Patente auf Hanfprodukte und stellt auch CBD-Öl selbst her. Ob das dann wirklich die Qualität hat, lassen wir mal dahingestellt, aber es zeigt die unübertroffene Selbstlüge bestens: Während Kiffer in diesem Land schon mal zum Tode verurteilt werden, wird zugleich kräftig angebaut und vielleicht kursieren vor Ort ja auch Stories wie bei den Narco-Terroristen, die bekanntlich mittels Drogen den Westen schwächen möchten. Das ist Zinnober, na klar, aber China war zumindest historisch auch schon mal viel weiter und ein waschechter Cannabis-Pionier!

Bei Ausgrabungen wurden jahrtausendealte Reste von Cannabis gefunden und lange Zeit war im Reich der Mitte Kiffen keine Besonderheit. Dann freilich verlor man blamabel mit tausend Dschunken gegen einige englische Kanonenboote die Opiumkriege und dieses Trauma plus die übliche konfuzianische Borniertheit haben heute eines der härtesten Drogengesetze der Welt zu verantworten. Und übrigens stellt China auch die meisten Legal Highs her, die synthetischen Cannabinoide und die vielen Todesfälle durch dieses Gift hängen mit der völlig unreflektierten Gier der Chinesen nach Dollars zusammen. Um qualitativ minderwertiges CBD zu vermeiden, solltet Ihr deshalb immer auf ein Siegel beim Produkt achten, das Auskunft gibt zur Herstellung.

Tesla, Elon Musk und Cannabis im Fokus

Der Chef von Tesla und Milliardär Elon Musk hat einiges übrig für Cannabis. Vor zwei Tagen trat er in einer Radio-Show auf und als ihm ein Joint angeboten wurde, griff Musk zu – ein Signal oder doch eher ein Fanal für die Hanfszene in den USA? Nur Wochen zuvor war die Firma für Elektroautos schon in Aufruhr geraten, als Elon mitten in der Nacht völlig überraschend twitterte, er würde Tesla von der Börse nehmen und den Aktionären 420 Dollar pro Aktie anbieten. 420, das kennen wir doch als Code für den inoffiziellen Hanf-Feiertag weltweit und schon bekamen es Investoren mit der Angst zu tun. Werden die Tesla-Autos etwa bekifft entworfen und zieht Musk beim Erstellen von Bilanzen und Co gerne mal einen Dübel?

Elektroautos, Hanf und Raketen

In Kalifornien ist Cannabis legal, Elon Musk hat also erstmal keine Straftat begangen. Die Tesla-Fahrzeuge sehen innen zwar aus wie billige Toyotas, aber scheinen sich so schlecht nicht zu entwickeln. An der Börse ist die Firma immer noch höher bewertet als BMW und Daimler zusammen und wir wollen das hier auch gar nicht diskutieren. Offensichtlich sind Haschisch und Marihuana auch für Top-Manager völlig normal, zur Entspannung eben – doch das passt eben nicht in die Maximalerwartungen der Finanzindustrie.

Elon Musk macht auch noch in Raketen bei SpaceX und wir können nur spekulieren, ob sich Milliardäre das unfassbare Vergnügen gönnen, eine eigene Missile beim Start mit einem Joint in der Hand zu beobachten. Vielleicht kriegt er hier auch Ärger für das Kiffen, SpaceX arbeitet schließlich eng zusammen mit der US-Regierung und dort sitzen noch einige dem Hanf gegenüber hasserfüllte Politiker wie Jeff Sessions. Mal schauen, was der umtriebige Tesla-Chef als Nächstes präsentiert – vielleicht einen Lieferservice für Cannabis per Drohnen?