Esel Cannabis Tierfutter

Cannabis als Tierfutter für Esel ist laut einer neuen Studie nicht zu empfehlen, da die Lasttiere sehr empfindlich auf den Hanf reagieren können (Bild von Melanie van de Sande auf Pixabay).

Tiere haben bekanntlich ein anderes Gehirn als wir Menschen und die Gabe von Hanf als Medizin etwa über das Futter sollte stets vorsichtig und an den Empfehlungen durch Veterinäre orientiert passieren. Bei Hund und Katze, Pferd und Nager funktioniert das auch nach dem aktuellen Stand der Forschung gut und vielerorts dürfen sich alternde Bellos über weniger Schmerzen oder kranke Miezen über wenige Ängste freuen. Nicht so optimal scheint hingegen die Verwendung von Cannabis als Tierfutter für Esel! Eine neue Studie widmet sich den Grautieren, die ohnehin als störrisch und entsprechend empfindlich gelten und zumindest von berauschenden Grasblüten mit THC sollte man bei der Fütterung die Finger lassen.

Welche unerwünschten Nebenwirkungen kann Hanf für Esel als Nutztiere haben?

Die neue Studie zeigt Reaktionen auf das im Futter befindliche Gras, die verdächtig nach menschlicher Resonanz auf allzu starke Haschkekse klingen. Lethargie und ein schneller Herzschlag wurden beobachtet und der THC Rausch hat den Berichten zufolge beinahe zwei Tage angehalten.

Freilich gab es weder Folgeschäden noch andere Störungen, da sich die Tiere laut Ärzte Bericht vollständig erholten und die Erfahrung durch Cannabis in ihren Eselsköpfen wohl bald vergaßen.Verwendet wurden hochsensible Analyse-Verfahren mit einem speziellen Screening, das dann im Labor durch kompetente Veterinäre ausgewertet wurde.

Man wollte Vergleichsdaten zu Pferden als dem Lasttier nahen Verwandten gewinnen und untersuchte dazu beispielsweise die Konzentration der Cannabinoide im Blutplasma. Eine echte Vergiftung durch den Hanf wurde aber nicht konstatiert, da die Datenlage keineswegs eindeutig war und so dürften bald mehr Studien dazu unternommen werden durch die Wissenschaftler. Trotzdem sollte niemand etwa für den Menschen gedachte Cannabis Lebensmittel an solche Kreaturen als Futter für Tiere verwenden!

Gegenmaßnahmen wenn Tiere zu viel Cannabis essen

Zu viel Hanf im System betrifft ja nicht nur die beiden Esel in der Studie, sondern kann auch bei einem verfressenen Hund auftreten oder bei Nutzieren, denen wenig umsichtige Bauern berauschendes Marihuana in den Trog schütten. In solchen Fällen hilft eine Magenspülung, so die Experten oder die Gabe von Aktivkohle wie das auch bei Durchfall recht zuverlässig Entlastung verspricht.

Glücklicherweise argumentiert die Studie nicht reißerisch und versucht das Cannabis mal wieder als Gift und so weiter abzukanzeln, doch die Gabe von Gras wird grundsätzlich nur empfohlen, wenn ein Rausch garantiert ausgeschlossen werden kann. Ob explizit Esel damit dann klarkommen ist noch nicht bekannt, wird aber hier bei uns bei weiteren Studien sofort nachgereicht.

CBD-Öl als Medizin für Tiere ganz ohne psychoaktive Wirkung!

Eine Option ist daher das in der Veterinärmedizin sehr wohl verbreitete und gut erforschte Cannabidiol. Das damit aufbereitete CBD-Öl berauscht nicht und kann sogar helfen, tierische Erkrankungen wie Epilepsie und Arthritis zu lindern! Studien haben das vielfach untersucht und die Anwendung von solchen Hanfprodukten als wenig riskant, sondern vielmehr als häufig ungemein vorteilhaft gekennzeichnet.

Ein Selbstversuch bietet dem Tier zum Einstieg wirklich nur einen Tropfen Hanf an als Tinktur und Besitzer sind aufgefordert, die Vierbeiner im Anschluss sorgfältig auf möglicherweise negative Reaktionen zu observieren. 

Täglich profitieren unzählige Kreaturen durch CBD im Tierfutter und die Experten empfehlen wegen der empfindlichen Hirne vor allem Isolate oder Breitspektrum Präparate, bei denen das kritische THC unter Garantie vollständig herausgelöst wurde. Hilfreich kann das auch für Haustiere kleinerer Größe sein – denken wir nur an durchdrehende Hunde in der Silvesternacht oder an die von Osteoporose geplagten Kater im hohen Alter.