Cannabis Forschung Nazis

Ein Blick auf die Cannabis Forschung und die Frage, ob für das Verbot der Hanfpflanze vielleicht sogar die Nazi eine Mitschuld tragen (Bild von Gerd Altmann auf Pixabay).

Hitler und Konsorten waren eine übelste Bande und möglicherweise reichte ihr Einfluss sogar bis in die USA und half mit, die Verbotspolitik gegenüber der Hanfpflanze durchzudrücken! Das jedenfalls zeigt die Marihuana Forschung und wir haben uns das mal genauer angesehen. Wie jeder weiß richten die Strafen in der Drogenpolitik rund um THC großen Schaden an und trotzdem versuchen zum Beispiel in Deutschland Medien und Behörden weiterhin zu schwindeln und zu drohen. Brutale Unterdrückung von Minderheiten auf der Basis von Lügen war auch im nationalsozialistischen Deutschland an der Tagesordnung. Angesichts der potentiellen Verwicklungen des Faschismus in die seit den 1930er Jahren aufkommende Bestrafung für das Kiffen sind die Hanfkonsumenten sozusagen noch heute das Opfer von eigentlich überwunden geglaubter, staatlicher Willkür. Was steckt hinter den Storys und Studien in der Forschung zum Verbot von Cannabis und welchen Anteil könnten ausgerechnet die Nazis daran gehabt haben?

Ein mysteriöser Chef der amerikanischen Cannabis Drogenbehörde als Nazi-Agent?

Unbestritten ist heute, dass die Verbote von Cannabis in den USA ganz klar rassistisch motiviert waren. Schwarze und Latinos wurden als gewissermaßen biologisch veranlagte Kiffer bezeichnet! Ein Treiber dieser Ansicht war Harry Anslinger und genau diese Person gilt heute als Agent der Nazis. Es gibt eine Reihe von Quellen zu diesem Thema und als der Mann 1937 zum Chef der US-Behörden rund um Drogen ernannt wurde tauchten plötzlich einschlägige Symbole und Praktiken in Amerika auf, die eigentlich bis dahin vor allem im nationalsozialistischen Deutschland eine Rolle spielten.

Zusammen mit nachweislichen Rassisten wie William Randolph Hearst und Andrew Mellon bemühte sich jener Mr. Anslinger um eine kritische, ja geradezu brutale Neubewertung von Cannabis. Dieses wurde bis zu seiner Ernennung in den USA wie überall auf der Welt konsumiert und vor allem auch als Nutzhanf verwendet, was den Farmern nicht nur im Mittleren Westen zu gutem Einkommen verhalf.

Die Forschung konnte zeigen, wie Mellons Konzern „Alcoa“ als Aluminiumhersteller direkt mit den Nazis und sogar der IG Farben verbunden gewesen ist, was übrigens zu einem Mangel von diesem Metall in den USA während der Kriegszeiten geführt haben soll. Deutschland hingegen hatte von vielen Mineralien zu wenig – Aluminium aber war bis zum Ende im Mai 1945 ausreichend vorhanden!

War der Anti-Cannabis Hetzer ein Spion der Nazis, Sympathisant oder einfach nur machtgierig?

Das ist die große Frage, aber in seinen mehr als 30 Jahren als Chef der Drogenbehörden tat Harry Anslinger wirklich alles, um Kiffen und Hanf zu brandmarken. Man kann das persönlichen Feldzug werten wie das ja auch bei irgendwelchen selbstgerechten Pfaffen der Fall sein mag – eine Schwächung Amerikas ging mindestens indirekt mit der Hexenjagd auf das Cannabis einher. Zahllose kluge Leute wurden eingesperrt für den Konsum einer Pflanze, die Wirtschaft durfte die vielseitige, hochwertige Feldfrucht Hanf nicht mehr anbauen oder verwenden und es wurden Milliarden Dollar Steuergelder für den seit den 1970er Jahren geführten „Krieg gegen die Drogen“ sinnlos verpulvert.

Anslinger gab während seiner Amtszeit viele Hinweise, zumindest mit den Nazis sympathisiert zu haben und wir nennen auf den Quellen zum Beispiel:

  • mysteriöse Aufenthaltsorte und ungeklärte Reisen nach Europa,
  • das offene Zeigen von Nazi Symbolen in betreffenden US-Behörden,
  • Anslingers Angeberei, die Techniken zur Verhaltenskontrolle in der Cannabis Drogenpolitik von den Nazis gelernt zu haben,
  • seine Zustimmung gegenüber einer Vertuschungsaktion, bei der weiße Polizisten für Mord und Folter ohne Strafe fast davongekommen wären und
  • ein späteres Eingeständnis des Mannes, eng mit dem Faschismus in Europa paktiert zu haben – auch wenn keine klaren Angaben zu den einzelnen Tätigkeiten gemacht wurden.

In der Summe also eine äußerst zwielichtige Figur, die Hass und Hetze gegen Cannabis Konsumenten zur offiziellen Gesetzgebung erhob. Die Resultate in Form von zahllosen zerstörten Biographien und vielem mehr lassen sich bis in unsere Tage hinein überall auf der Welt besichtigen.

Wer sich deshalb heute wie etwa die CDU/CSU noch auf diese Verbote von THC beruft und von Suchtgefahren redet, von Verheerung der Gesellschaft und von kiffenden Kindern nach einer Legalisierung, der zeigt zumindest historisch gesehen eine enge Verbindung zu Figuren, die wissenschaftlich bewiesen enormes Unheil über die Menschheit gebracht haben.