UNO Werbung Cannabis

Die UNO ist beim Cannabis zwar etwas offener geworden und will wegen Druck vor allem aus China keine Werbung für Hanfprodukte erlauben (Bild von muneebfarman auf Pixabay).

Als zuletzt mal wieder ein Report über den Konsum von Drogen bei den Vereinten Nationen zirkulierte fiel Experten zwar ein gemäßigter Ton auf, ansonsten jedoch ist dank bestimmter Länder alles beim Alten. Hanf wird verteufelt und soll zumindest nicht bekannt sein nach Ansicht der versammelten Bürokratenelite bei der UNO bei deren aktueller Forderung nach einem Verbot von Cannabis Werbung. So bisschen erinnert das an die Gesetze und Drohungen, die mancherorts gegen die LGBT Community vom Stapel gelassen werden. Frei nach dem Motto „Es kann nicht sein was nicht sein darf“ versuchen fiese Diktaturen den Gang der Geschichte aufzuhalten und wenn hier bei uns mal wieder die Bierpolitiker von der CDU/CSU Marihuana verunglimpfen, dann hat das in der Vollversammlung in New York mindestens die Unterstützung einiger übler Brüder im Geiste.

Reklame für Hanfprodukte als Scheinproblem

Natürlich wäre es viel mehr an der Zeit endlich die Werbung für Bier, Schnaps, Wein und Zigaretten härter zu regulieren, werden doch selbst bei uns in Deutschland oft genug Kinder und Jugendliche zum offenen Alkoholismus animiert. Doch die UNO schaut lieber weiter auf Cannabis, das man vor einigen Monaten zögerlich zwar nicht mehr dem Heroin gleichstellte, seitdem jedoch in der üblichen Konsenskultur versackt, die von den üblichen Verdächtigen ausgenutzt wird.

Angeblich wäre das Verbot für Gras zu werben nötig, weil die Cannabinoide im Umlauf nun potenter sind als früher und viele junge Leute, die Bürokraten immer für unmündige Idioten halten, könnten die Risiken beim Kiffen nicht richtig einschätzen. In den Sozialen Medien sei das ein echtes Problem, da Produkte mit besonders viel THC beworben sind. Uns hat da gleich mal interessiert, warum man sich nicht auf die wirklich gefährlichen Legal Highs, das Chemie Gras und synthetische Cannabinoide konzentriert, aber das altbekannte Gras eignet sich immer gut als vorgeblicher Sündenfall.

Cannabis Unternehmen sind nicht besonders überrascht

Während die UNO bestens bezahlt im eigenen Saft schwimmt wundern sich die Geschäftsleute wenig bis gar nicht über die Forderung nach dem Reklame-Bann. Zwar habe mit der Abstimmung im Dezember 2020, wo der Hanf von der Liste der besonders gefährlichen Drogen endlich gestrichen wurde, ein kleiner Fortschritt stattgefunden – aber explizit sind in den Berichten Staaten wie Russland und vor allem China genannt, die hinter den Kulissen alles tun, damit die alten Lügen über Haschisch und Marihuana irgendwie aufrecht erhalten werden.

Gerade mal ein Land machte bei der Abstimmung den Unterschied und dieses extrem knappe Voting hat bis dato zu keinen weiteren Verbesserungen geführt. In New York versucht man in der Regel den Konsens und weniger die Kampfabstimmung, was die genannten Länder jedoch wie üblich versuchen auszunutzen. China zum Beispiel schert sich einen Dreck um internationale Organisationen, versucht diese aber gezielt zu unterwandern und täuscht beispielsweise weiterhin die WHO rund um die Corona Virus Pandemie.

Kanada hingegen ist das Gegenbeispiel, das Leuchtfeuer der Freiheit und des Fortschritts und engagiert sich praktisch als internationaler Anwalt für Kiffer und Hanfpatienten. Andere Staaten wollen gerne mehr tun, werden aber durch die aggressiven Diktaturen ständig angefahren und hier bräuchte es eigentlich starke Figuren wie etwa einen Generalsekretär, der Druck macht und wenigstens beim Thema Cannabinoide offensiver auftritt als das aktuelle Windei namens António Guterres.