USA: CDB-Cannabis als Präparat bundesweit erlaubt?

CDB-CannabisWährend sich die Wähler in immer mehr US-Bundesstaaten für die Freigabe von Haschisch und Marihuana mindestens als Medizin entscheiden, treiben einige kriminelle Banden weiterhin ihr verwerfliches Spiel mit den als Legal Highs bekannten synthetischen Cannabinoiden. Davor wird in Illinois nun mit Nachdruck von Seiten der Gesundheitsbehörden gewarnt und doch ist das ein Thema, mit dem sich Kiffer beschäftigen müssen. Die FDA hat diese Woche nämlich auch ein Präparat mit CBD zur Behandlung von Epilepsie und den massiven Krämpfen zugelassen, chemisch aufgemacht natürlich und Experten sehen hier eine nicht zu unterschätzende Gefahr für die allgemeine Legalisierung von Cannabis für jedermann. Und dann haben endlich auch die Wähler in Oklahoma für Hanfmedizin gestimmt, das war ja in 2018 dann auch höchste Zeit.

Oklahoma: Medizinalhanf ab sofort legal!

Wer schon mal in Oklahoma war im Mittleren Westen der USA, der weiß: Dieser Bundesstaat mit Hauptstadt Oklahoma City ist zwar landschaftlich recht schön mit Anteilen Indianer-Reservat, aber kulturell ist doch recht wenig los. Das könnte sich jetzt zumindest für Hanfpatienten ändern, haben doch soeben die Wähler die Freigabe von Cannabis als Therapeutikum bestimmt. Freilich sind die Regel vergleichsweise strikt und ein Rezept für Haschisch und Marihuana gibt es nur, wenn Fachärzte die Untersuchung vornehmen – eine Behandlungsanweisung mit konkreten Vorschriften wann der Hanf verordnet werden sollte, fehlt in Oklahoma!

Hanf-Lizenzen für volljährige Patienten

Wer älter ist als 18 Jahre, der kann ab sofort ein Cannabis-Rezept für bis zu zwei Jahre bekommen und darf dann bis zu 85 Gramm (drei Unzen) mit sich herumtragen, dazu kommen bis zu sechs Pflanzen zum Anbauen für den Eigenbedarf. Natürlich gab es hier gerade im verknöcherten Oklahoma Kampagnen gegen den Hanf, weil Konsorten wie der verlängerte Arm der Koch Brüder aus Kansas denken, schon bald werden Haschisch und Marihuana für jedermann zu kaufen sein – wenn es zu einer Freigabe als Medizin kommt. Das ist der üblichen Zinnober und es ist auch gescheitert, weil auch die Bevölkerung in Mehrheit nicht mehr denkt wie abgehobene Puritaner in ihrer berühmten Heuchelei.

Lustigerweise haben selbst Cops, Anwälte und Richter vor Ort zuggestimmt und so ist das konservative Lager in Oklahoma gespalten – ein Brennglas für die gesamte USA, wo die zurückgebliebenen Politiker ihre Anti-Cannabis Propaganda nur noch schwer unter das Volk bringen können. Klar, in Staaten wie Texas funktioniert das noch, aber in der Summe sind die Amerikaner für eine landesweite Legalisierung und wenn nun auch der nach Kansas langweiligste Bundesstaat den Hanf freigibt als Medizin, dann zeigt das exemplarisch die Stimmung im Lande.

FDA: Synthetisches Cannabis statt Marihuana-Blüten für Patienten?

Wir haben hier beim THC.Guide schon öfters über die Ansichten der U.S. Food and Drug Administration zum Cannabis berichtet und nun kommt es in den Staaten zu einer höchst interessanten Entwicklung: Die FDA hat ab sofort ein Präparat auf ihren Listen zur Empfehlung freigegeben, das ist als synthetisch hergestelltes Cannabis mit ordentlich CBD möglicherweise gut gegen die berüchtigten Krampfanfälle bei Epilepsie im Kindesalter. Epidiolex, so der Kunstname, baut die Struktur der Hanfblüten als Pille nach und das versetzt Kiffer und Patienten in Aufruhr.

Wird Hanf in der Drogerie verkauft?

Gut möglich: Mit der Freigabe durch die FDA könnte Epidiolex mindestens unkompliziert in der Apotheke, vielleicht aber auch in der einfachen Drogerie verkauft werden und die bis dato eher komplizierte Gesetzeslage in den USA dürfte sich schnell ändern zu diesem Thema. Gut möglich zudem, dass einzelne Unternehmen hier eine Kampagne fahren in der Hoffnung, zumindest den Hanfpatienten den Gang in die beliebten Dispensaries zu vergällen – man soll doch bitte Pillen einwerfen als sich einen entspannten Abend mit dem Joint machen auf dem Sofa!

Da ist es bezeichnend, wenn viele Leute das ablehnen und meinen, sie hätten bereits gute Produkte vom Cannabis für Epilepsie in Eigeninitiative gefunden. Natürlich bemühen sich die Hersteller von Epidiolex gleich um Klarstellung und erzählen, sie wöllten auf keinen Fall andere Hanfpräparate vom Markt verdrängen. Wer´s glaubt, wird selig. Allein die Listung verschafft dem Produkt bei der FDA einen unvergleichlichen Werbeeffekt und das ist für Kiffer durchaus ein Problem. Wenn es durch Lobbyarbeit gelingt nur noch synthetisches Cannabis auf den Markt zu drücken, dann verbietet die Politik vielleicht den Konsum von Haschisch und Marihuana und wir sind wieder bei der chemischen Keule. Natürlich ist CBD-Öl wirksam gegen Krämpfe und bei Epilepsie eine Option, aber warum wird hier durch die FDA mal wieder ein Unternehmen und ein Produkt bevorteilt?

Illinois: Gesundheitsbehörden warnen vor Legal Highs

Natürlich ist uns bekannt, dass die als Legal Highs produzierten synthetischen Cannabinoide giftig sind, gefährlich und jedem Kiffer ist davon abzuraten. Während jedoch in Deutschland nur geschwätzt wird, Cannabis verboten ist, doch diese Substanzen über Jahre frei verkäuflich gewesen sind, bemühen sich die Politiker in den USA um eine bessere Aufklärung. So auch die Gesundheitsbehörden in Illinois, wo es jüngst konkrete Warnhinweise zu den Legal Highs gab, von ganz oben sozusagen und deshalb auch mit entsprechender Reichweite.

Rattengift in Spice und Badesalz

So siehts aus, wenn der Schmutz mal getestet wird und weil synthetischer Hanf in der Regel aus China kommt, dürft Ihr davon auch nichts erwarten: Kopieren können Asiaten sehr gut, aber von Verbraucherschutz wissen sie nichts, da werden lieber die Flüsse mit Plastik zugemüllt und das wirklich allerletzte Nashorn grausam zugrunde gerichtet, damit Chinesen sich an den Wunderkräften des Horns laben dürfen! So ist es auch mit den Legal Highs, die ihr euch vielleicht schon mal durch die Bong gezogen habt!

Alle denkbaren Gifte werden hineingemischt, die irgendwie grünen Blätter von Kräutern werden besprüht mit höchst gefährlichen Stoffen, was den Effekt von THC kopieren soll. In Illinois gibt es schon eine Gesetzesvorlage, die alle Legal Highs verbieten wird und wir wünschen uns solche Klarheit auch mal in Deutschland. Hier werden Cannabis und K2 in einen Topf geworfen und obwohl beides nichts zu tun hat miteinander, erhoffen sich Marlene Mortler und Jens Spahn davon eine möglichst gründliche Verblödung von Bürgern und Patienten. Warum sind diese Substanzen legal gewesen und Kiffer wie Hanf-Patienten werden massiv verfolgt? Ein Schelm, wer Böses dabei denkt! Wer hingegen in Illinois in Zukunft mit Spice, Badesalz und anderem Dreck aus Chinas Drogenküchen erwischt wird, der wandert fünf Jahre hinter Gitter und auch wenn wir vom THC.Guide kritisch sind gegenüber den Vollzugsbehörden – in solchen Fällen ist das sicher die richtige Strafe!

 

 

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