Chips-Umsätze

Die Umsätze mit Süßigkeiten steigen in den Legal States der USA – dazu gibt’s Berichte über die Chinesen in Kalifornien sowie aus Alaska und zu einer neuen Hanf-Umfrage.

Wer kifft, hat Hunger – diese Binsenweisheit führt in den Legal States der USA zu steigenden Umsätzen vor allem bei Chips und Süßigkeiten! Zudem spricht sich einer neuen Umfrage zufolge eine große Mehrheit für die Legalisierung von Cannabis in ganz Amerika aus. Wir berichten zudem von der Chinesenmafia beim Hanf in Kalifornien und schauen uns an, wie Alaska das Kiffen in der Öffentlichkeit erlauben will.

Bund: Umfrage – Mehrheit für Cannabis legal!

Gleich zum Einstieg eine Info, die interessant auch Anleger in Cannabis-Aktien: Einer aktuellen Umfrage zufolge sind mehr als 60% der Bevölkerung in den USA für die komplette Legalisierung von Hanf auf Bundesebene – für Erwachsene und verkauft in den üblichen Fachgeschäften, genannte Dispensaries. Auch sollte nach Ansicht von 63% der Befragten unbedingt Abstand genommen werden von den zahllosen Haftungen wegen Kleinstmengen Haschisch und Marihuana, was dann bitte auch aus dem Strafregister getilgt werden sollte. Ob sich Donald Trump mit Hinblick auf die Präsidentschaftswahl in 2020 von diesen Zustimmungswerten wird beeinflussen lassen?

Legal States: Hanf steigert Umsätze auch bei Chips, Eis und Keksen

Ein Schelm wer hier gleich an den berühmten Fressflash denkt – wenn Cannabis legalisiert wird, dann steigen zwangsläufig die Umsätze für Süßigkeiten, Chips und Eiscreme! Das wurde jetzt durch neuste Daten aus Washington, Colorado, Oregon belegt – diese drei Bundesstaaten in den USA haben den Hanf seit Jahren erlaubt und bieten daher die besten empirischen Informationen zur Legalisierung.

Heißhungrige Kiffer und freudige Nahrungsmittelkonzerne

Cannabis als Medizin ist bei Appetitlosigkeit für gute Ärzte heute Standard und zugleich bringt auch der genussfreudige Konsum selbst den ganz großen Hunger! Jeder Kiffer kennt die berühmten „Munchies“, das ist der erwähnte Fressflash per excellence und ganz folgerichtig greifen die Leute in den Legal States am liebsten zu den Snacks und Leckereien. Wer will sich bekifft schon ein Brot schmieren? Ohnehin ist Fast Food in den USA Grundnahrungsmittel und wirklich überall zu haben – die Legalisierung von Cannabis freut also auch die Konzerne selbst, die sich kräftig für enorme Umsätze bedanken.

Zwei Unis in Amerika haben das konkret untersucht und festgestellt, dass bei Chips, Eis und Co bis zu 5% mehr verkauft werden als in Bundesstaaten, in denen Hanf illegal ist. Fünf Prozent mag nicht viel klingen, aber allein schon die statistische Messung weist beachtliche Zuwächse aus – Wie sonst sollte dieser zusätzliche Konsum bei den Snacks sonst erfasst werden? Der Einzelhandel ist in den USA für die Wirtschaft extrem wichtig und an der Börse steigt die Kurse schon mal, nur weil die Amis mehr shoppen gehen – als größter Konsument der Welt ist das nachvollziehbar und dieser Trend hin zur Völlerei wird durch Haschisch und Marihuana legal unterstützt.

Kalifornien: Chinesenmafia aktiv im Hanfanbau

Die Tirade von den kopierenden Chinesen, die alles klauen, werden wir hier nicht wiederkauen – aber es ist schon offensichtlich, wie sich diese Leute an der Freiheit und dem Erfindungsdrang westlicher Gesellschaften bereichern wollen. Während nämlich im Reich der Mitte für einen Joint schon mal 10 Jahre Arbeitslager und Folter drohen, haben Chinesen offenbar mit jeder Menge Geld in Kalifornien einen massiven Schwarzhandel aufbauen wollen – glücklicherweise haben die Cops bei solchen Aktivitäten rechtzeitig eingegriffen!

Legal States als Zielscheibe für Schwarzgeld aus China

Rund 90 Kilo Gras und mehr als 3000 Hanfpflanzen beschlagnahmte die Polizei in L.A. und auf der Pressekonferenz wurde erklärt, man beobachte mit Sorge den Einstieg solcher Leute in die boomenden Cannabismärkte der Legal States. Chinesen haben keine Ahnung vom Anbau, sondern wollen nur Kasse machen – daher kommen ja auch die ultragefährlichen Legal Highs direkt aus den Giftküchen zwischen Shanghai und Peking!

In Kalifornien haben Leute aus Guangdong Häuser gekauft, um heimlich indoor Gras anbauen zu lassen – dieses sollte dann auch noch außerhalb des Bundesstaats verkauft werden, etwa in Nevada! Das ist nicht nur frech und dreist, sondern schlichtweg hochkriminell und wir können nur hoffen, dass diese Chinesenbande lange hinter Gittern landet. Strom wurde für den Anbau übrigens auch massenhaft geklaut – sind das die Vorzeichen der viel gepriesenen Neuen Seidenstraße, der nicht nur die letzten Tiger zum Opfer fallen werden?

Alaska: Kiffen in der Dispensarie ab sofort erlaubt?

Wird der eisige Legal State im hohen Nordwesten der USA zum ersten Hotspot, wo Kiffer öffentlich ihr Cannabis rauchen dürfen? Neuen Berichten zufolge haben die örtlichen Gesetzgeber offenbar kein Problem mit dem Smoke in der Dispensarie und nun soll das auch an viel mehr Plätzen erlaubt sein. Wird der Gouverneur das ihm vorgelegte Papier zum Kiffen in der Öffentlichkeit unterzeichnen?

Welche Anforderungen für Hanf Lounges werden gestellt?

Wer sich für die Neuerungen in Alaska als Unternehmer und beispielsweise Inhaber eines Headshops für das öffentliche Rauchen einsetzen will, der muss wohl einen Antrag ausfüllen und dabei ist sicherzustellen, dass

  • Sicherheit gewährleistet ist,
  • es ausreichend Belüftungen gibt
  • keine anderen Leute durch das Kiffen belästigt werden.

Gut möglich also, dass schon im Sommer öffentlich der Joint kein Problem mehr ist in Alaska. Der kalte Staat hat Vorbildcharakter, das räumen Politiker und Hanf-Experten an dieser Stelle wiederholt ein – Wenn hier die ersten Konsumräume zur Verfügung stehen und das auch noch im bekanntermaßen ziemlich schönen Sommer von Alaska – von den Mücken einmal abgesehen – werden wir Euch rechtzeitig informieren.

Derzeit dürfen nur Speisen und Getränke konsumiert werden öffentlich. Mit Kreativität arbeiten die Leute in Alaska an der Einrichtung von Rauchzonen, die tatsächlich von Nicht-Kiffern übersehen werden, auch der Geruch soll nicht zu bemerken sein. Es geht beim Cannabis eben auch um Respekt – Wann wird der Kiffer mit gleichen Rechten behandelt wie der sich vollkotzende Säufer, der in den USA immerhin den Schnaps aus der Flasche im Packpapier in sich hineinschütten kann?