Donald Trump pro Cannabis-LegalisierungDieser Tage gibt sich Donald Trump mal wieder besonders großspurig bei den Themen Syrien und Nordkorea, aber auch zur Cannabis Legalisierung gibt es endlich gute Nachrichten. Offenbar hat sich der US-Präsident zu einer deutlichen Unterstützung der Hanf-Industrie im Lande entschlossen, ein Umstand der viele Kiffer und Marihuana-Patienten auf neue Regeln hoffen lässt. Bekanntlich gibt es in den USA die Legal States mit freiem Besitz, Verkauf und Konsum von Hanfprodukten – doch es fehlt an einer bundeseinheitlichen Regelung, was unter anderen an den Staatsgrenzen zu Verhaftungen führen kann. Wird hier nun endlich etwas geändert und solltet Ihr jetzt amerikanische Cannabis-Aktien kaufen?

Legal States stehen im Fokus

Wenn Du Kiffer-Reisen planst in die Staaten, dann sind natürlich als erstes die Gebiete mit vollständiger Cannabis-Legalisierung interessant: Alaska, Kalifornien, Oregon, Colorado, Massachusetts, Nevada, Maine, Washington und Vermont haben allesamt Gras freigegeben, nicht nur als Medizin, sondern frei verkäuflich als Genussmittel! In den Dispensaries findet Ihr alle denkbaren Produkte rund um den Hanf. Freilich sind die Staatsgrenzen heikel und der berüchtigte US-Justizminister Sessions hasst Kiffer, würde also gern das Bundesrecht mit seinen Verboten zum Cannabis brutal durchsetzen!

Im Zuge dieser Bemühungen, bei denen Sessions schon mal das Rad der Geschichte versucht rückwärts zu drehen, wurde erst im Januar ein besonderes Memorandum aufgekündigt, das die Legal States vor dem Zugriff durch Bundesbehörden schützt. Senatoren und Gouverneure laufen Sturm gegen diese Entscheidung und allein Präsident Trump hätte die Macht, den heiß gelaufenen Justizminister zu stoppen. Und ganz offensichtlich, das zeigen die jüngsten Meldungen, hat der Milliardär im Weißen Haus dazu nun endlich auch die Entschlusskraft gefunden!

Das Licht am Ende des Tunnels?

Das berühmte Diktum des Generals Westmoreland zum Vietnamkrieg war 1967 zwar ausgemachter Pfeffer hinsichtlich der eigentlichen Lage, aber in Bezug auf Cannabis in den USA in 2018 passt das sehr wohl. Ok, die Amis haben mit den erwähnten Legal States bereits eine Situation, von der können wir Deutschen mit Politikern in der Verantwortung wie etwa Jens Spahn nur träumen, aber es ist schon ziemlich nervig, wenn ständig irgendwo die Feds lauern und Jagd auf Kiffer machen. Daher ist es ein großer Fortschritt, wenn Donald Trump jetzt wiederholt beteuert, das Recht der Bundesstaaten müsse unbedingt geachtet werden! Dergleichen hat sein Minister Sessions nämlich überhaupt nicht im Sinne und so steht wohl von jetzt an der Präsident persönlich für die Freigabe von Hanf Gewehr bei Fuß.

Einige Senatoren berichten bereits von sehr positiven Gesprächen im Weißen Haus, auch mit Sessions! Dieser wird, ob nun auf Trumps Anweisung hin oder nicht, keine Aktionen gegen das florierende Cannabisbusiness in den Legal States ergreifen. Es ist also durchaus an der Zeit, über die in den letzten Monaten aufgrund des gekündigten Memorandums arg gebeutelten Cannabis-Aktien aus den USA nachzudenken! Kanadische Unternehmen sind schon ordentlich gestiegen, während der Hanf als Geschäftsmodell in Amerika selbst auf wackligen Füßen steht. Das scheint sich nun langsam, aber sicher auch auf Bundesebene zu ändern.