Hilfe bei Cannabis Gesetzgebung

Gerade werden drei neue Gesetzesvorlagen diskutiert, die sollen in den USA den Cannabis Mittelstand unterstützen – dort entstehen schließlich Jobs und werden Hanf Steuern erwirtschaftet. (Bild von darf_nicht_mehr_hochladen auf Pixabay)

Derzeit haben Cannabis-Aktien an der Börse keinen so guten Stand und wer schlau ist, der schaut sich gleich mal die aktuellen Entwicklungen an für eine Zukunft dann bessere Performance. So werden gerade in den USA neue Gesetze vorgelegt, die werden gerade kleineren Unternehmen eine große Hilfe sein. Für das Small Business war in Gods Own Country bis vor kurzem noch die Ehefrau des Bosses von World Wrestling Entertainment verantwortlich – können die Eingaben der Politiker also auch das Match zugunsten des Mittelstands beim Hanf drehen?

Die leidige Einstufung von Cannabis als harte Droge

Absurd ist das zweifellos, aber vielleicht auch mal wieder typisch für politische Grabenkämpfe: Während in den Legal States von Vermont bis Kalifornien Haschisch und Marihuana für Erwachsene frei zu kaufen sind und es Hanf als Medizin fast überall auf Ebene der Bundesstaaten gibt, bleibt das Gras im Bundesrecht immer noch als gefährliche Substanz eingestuft. Forschung und eben eine mögliche Freigabe sind daher selbst für den erratischen Trump nicht machbar, auch wenn wir nicht so genau wissen, wie sich der Hasardeur im Weißen Haus zum Hanf wirklich stellt.

Daher zielen die neuen Eingaben der Cannabis Politiker auf die Änderung dieser Einstufung und während in der Vergangenheit solcherlei stets zuverlässig abgeschmettert wurde, stellen sich nun auch immer mehr Republikaner aus taktischen Gründen auf die Seite der Kiffer und Hanfpatienten.

Übersicht zu den Gesetzesvorlagen für den Cannabis Mittelstand

Aktuell sind drei Eingaben im House Committee anhängig, die sollen folgendes bewirken für die Hanf Wirtschaft in den USA:

  • R. 3540 verlangt, dass kleinere Cannabis Unternehmen Zugriff haben auf Mikrokredite bei der SBA, das ist die Small Business Administration – vergleichbar mit den Mittelstandsbanken in Deutschland. Bekanntlich sorgt Hanf in den Kommunen für Jobs, Steuern, Sicherheit und diesen Mix gilt es zu fördern, so die Initiatorin Nydia. M. Velazquez, die sich außerdem eine bessere Stellung für schwarze Unternehmer erhofft.
  • R. 3544 ist der Ansicht, es brauche einen Homegrown Act, nach dem dann mit ebenfalls kleineren staatlichen Mitteln der Anbau von Haschisch und Marihuana für das Small Business unterstützt wird – das Cannabis Gewerbe sollte möglichst nicht nur durch die ganz großen Unternehmen bestimmt sein.
  • R. 3543 zum Abschluss möchte eine gesetzliche Absicherung für Partnerfirmen, die mit den Kleinunternehmern der Hanf Branche Geschäfte machen.

In der Summe also sehr vernünftige Vorschläge, die auch in Deutschland Sinn machen würden angesichts der Szenarien, die hierzulande dem Mittelstand drohen. Dank der Merkel Regierung verpasst die BRD gerade den Anschluss an Technologien und an Trends der Zukunft, so dass ein Engagement im boomenden Cannabissektor sehr sinnvoll wäre und warum an dieser Stelle nicht gleich vom großen Bruder USA lernen?

Hanf Gewerbe erfährt immer mehr Unterstützung

Kaum ein Politiker in Amerika kann es sich noch leisten in 2019, das Cannabis als Wirtschaftsfaktor und Bürgerrecht zu leugnen, außer vielleicht in Alabama und ein paar anderen besonders konservativen Südstaaten. Bekanntlich brauchen auch die Unternehmen beim Hanf Kredite, wollen nicht alles in Cash abwickeln, möchten intelligente Rechnungssysteme aufbauen und zugleich massiv investieren – all das geschieht auf mittlerer und kleinerer Ebene genauso wie bei den Blue Chips an der Börse. Derzeit sind gut 500 Banken und rund 140 Kreditinstitute bereits in Kooperation mit Cannabis Firmen und es gibt umfangreiche Bestrebungen, das schnell und deutlich auszuweiten. In den nächsten Jahren werden weitere hunderttausende Jobs entstehen und wie in Deutschland wird auch in den USA der Mittelstand hier besonders aktiv mitwirken.