Mauer zu Mexiko - Symbolfoto

Cannabis News aus den USA beschäftigen sich mit dem Shutdown, mit Hanf direkt vom Bauern.

Nach längerer Pause widmen wir uns bei den aktuellen Cannabis News endlich mal wieder den USA, wo Ihr in vielen Legal States den Hanf und seine Erzeugnisse ohne Probleme genießen könnt. So wurde beim Shutdown Gras verschenkt bei den Amis und aus Boston kommen die ersten, vielversprechenden Verkaufszahlen seit der Legalisierung von Haschisch und Marihuana vor gut zwei Jahren. In Washington gibt’s vielleicht schon bald die Option, direkt beim Bio-Bauern Gras zu kaufen und in New York war kürzlich die erste Werbung für CBD auf dem Times Square zu sehen. Und dann schauen wir noch nach Kalifornien, wo eine ganze Reihe von Regeln für den Hanf überarbeitet worden ist.

Top-Meldung: Cannabis wegen Shutdown an Staatsangestellte verschenkt

Erst vor wenigen Tagen wurde der wochenlange Shutdown endlich beendet und Donald Trump hat seine Mauer trotzdem nicht bekommen. Die armen Staatsdiener verdienten bekanntlich kein Geld, erhielten jedoch medizinisches Cannabis bei Bedarf! Weil viele Leute in den USA mehr schlecht als recht über die Runden kommen, startete eine Online-Plattform für Hanf und Co gleich mal eine Spendenaktion für Hanf-Patienten.

Wohltätige Aktion mit knallharten wirtschaftlichen Interessen…

… das ist in den USA die Regel, aber wir wollen das hier nicht ziselieren. Die betreffende Firma jedenfalls spendierte Gras für Betroffene und laut den Regularien in Kalifornien, so dass die vielen Beamten im Zwangsurlaub oder nach dem unbezahlten Arbeitstag wenig etwas kiffen können zur Behandlung der üblichen Leiden. Eine lobenswerte Aktion, die natürlich der Imagepflege genauso dient wie der Hoffnung auf zukünftige Einnahmen. Vertraulichkeit wurde ebenso zugesichert wie eine Lieferung an die Staatsdiener – es gab also für ein paar Tage Gras frei Haus bei den Amis! Der Zynismus von Donald Trump ist zwar kaum mehr zu ertragen, aber die Zivilgesellschaft im Verbund mit der Wirtschaft helfen sich selbst. Funktioniert offensichtlich bestens – auch und gerade bei Haschisch und Marihuana.

Massachusetts: Erste Zahlen seit der Cannabis Legalisierung

Das ist auch für Cannabis-Aktien wichtig: In den ersten beiden Monaten seit der Freigabe von Cannabis im US-Bundesstaat Massachusetts konnten mehr als 24 Millionen Dollar umgesetzt werden – rund um Boston und Co leben gut 6 Millionen Leute, also ist das ein sehr ordentlicher Umsatz. Die Zahlen werden veröffentlicht von der Cannabis Control Commission als eine bundesstaatliche Gesundheitsbehörde, konkret zuständig eben für den Hanf als Prüfinstanz zur Legalisierung.

Am 20.November 2018 hat Massachusetts das Gras erlaubt und in der seitdem besten Woche allein wurden mehr als 3 Millionen Dollar verdient. Das ist zwar nur eine Spitze, aber in Städten wie Boston gibt’s viele Studenten, Künstler und natürlich Touristen, von denen viele eben gern auch Cannabis kaufen und einen Joint rauchen. Leider gibt’s bis dato keine Zahlen, wie die einzelnen Regionen und Headshops beziehungsweise Dispensaries abschneiden, aber das dürfte sicher bald kommen. 20 Prozent Steuern sind in Massachusetts übrigens fällig für Haschisch und Marihuana, hierfür nimmt sich der Bundesstaat 17 % und die jeweilige Gemeinde noch mal 3%

Washington: Dürfen Hanfbauern direkt an Kiffer verkaufen?

Bisher müssen auch im liberalen Legal State Washington Kiffer und Hanfpatienten den Weg in die Dispensarie antreten, um Haschisch und Marihuana zu kaufen. Nun gibt’s konkrete Überlegungen und schon Aktionen, nach denen Cannabis Bauern direkt verkaufen dürfen, zumindest in kleinen Mengen. Gut möglich, dass rund um Seattle endlich Gras als Bioprodukt auf dem ökologisch bewirtschafteten Bauernhof verfügbar ist – ein Modell auch für andere Staaten, die Hanf im Zeichen der Bürgerrechte und Freiheit legalisieren? Eier, Milch, Brot – das alles können wir beim Bauern kaufen in den USA, warum also nicht auch Cannabis?

Kleine Landwirtschaftsbetriebe sollen bevorteilt werden

In Washington produzieren große Unternehmen, oft handelbar als Cannabis Aktien und die kleinen Hersteller, oft mit Premiumprodukten, aber eben wenig bekannt, schauen in die Röhre. Durch die neuen Maßnahmen und den Verkauf an den Kunden ist hier eine Verbesserung möglich. Wir denken da an das kleine, feine Weingut, das bei der Lesung und Weinprobe einen besonderen Kundenkreis hat – Warum sollte das nicht auch beim Hanf funktionieren? Der Legal State im äußersten Nordwesten der USA trennt bisher streng zwischen Herstellung und Verkauf von Cannabis, das soll nun umgehend geändert werden. Die Regierung erhofft sich eine bessere Preisgestaltung und faire Bedingungen für die heimische Wirtschaft, die dank Hanf seit der Freigabe hervorragende Geschäfte machen kann.

New York: Times Square zeigt Cannabis-Werbung

Wer in der Lage ist Marketing ausgerechnet auf dem Times Square in New York zu betreiben, der braucht Geld und vor allem das Zutrauen in die eigenen Produkte: Kürzlich erschienen auf den berühmten Lichtertafeln die Buchstaben „CBD“ – und das ausgerechnet auch noch an Silvester, so dass die alle 16 Sekunden auftauchende Werbebotschaft für mindestens eine Million Menschen vor Ort zu sehen war.

Leider ist die Quelle aus Deutschland aufgrund des Nord-Korea-Zensurgesetzes (DSGVO) nicht aufrufbar. Hier einmal vielen Dank an alle Personen, welche sich mit ihrer Wahlentscheidung gegen die Meinungsfreiheit entschieden haben und Webseiten-Betreibern das Leben zur Hölle machen!

Ein langer Weg mit der Reklame für Hanf

Das ist so ähnlich wie beim Bier und bei den Zigaretten: Cannabis ist eine Droge und muss auch als Medizin von Kindern und Jugendlichen ferngehalten werden! Demzufolge ist auch die Werbung nicht so frei wie etwa beim Verkauf von Autos oder Spielzeug und es hat eine Weile gedauert, bis man sich in New York auf dem Times Square für die Reklame von Cannabis bereiterklärt hat. Schon 2014 wurde das versucht, damals allerdings ohne Erfolg. Mittlerweile hat selbst die bräsige WHO das Cannabinoid CBD als sehr wirksam und hilfreich beschrieben bei der Behandlung vieler Leiden – das kam der werbenden Firma aus Colorado sehr entgegen.

Elixinol, so der Name des Unternehmens, das es auch handelbar gibt bei den Cannabis-Aktien am Markt, stammt vom Fuße der Rocky Mountains und hat sich der Herstellung und Verarbeitung von CBD verschrieben. Das überzeugt auch Anleger an der Börse und die Kunden vom Kiffer bis zum Hanfpatienten sowieso.

Kalifornien: Übersicht zu aktuellen Cannabis Vorschriften

Es hat eine Weile gedauert, bis die Legalisierung von Cannabis in Kalifornien in allen Bereichen zufriedenstellend geregelt wurde – doch nun liegen dem THC.Guide alle wichtigen Details vor, die Ihr übrigens auch bei Kiffer Reisen an die Westküste der USA beachten solltet. Wer sich an die Vorgaben hält, kann zwischen San Francisco und Los Angeles sorglos kiffen und dabei in den Dispensaries ganz hervorragende Sorten Haschisch und Marihuana legal kaufen.

Die wichtigsten Aspekte für Cannabis lauten in Kalifornien wie folgt:

  1. Lieferdienste landesweit sind erlaubt

Alle Leute über 21 Jahre können sich Hanf liefern lassen. Schon gibt’s vor Ort gut 100 solcher Offerten im Netz und Kalifornien geht hier übrigens voran, solchen Service gibt’s in den anderen Legal States der USA nämlich nicht. Das soll dann auch Bewegung und Konkurrenz in den Markt bringen, was gut ist für Kiffer und Patienten mit mehr Angebot und besseren Preisen. Wählen zwischen Fachgeschäft und Lieferdienst – beim Cannabis ist das nun möglich und auch die Polizei in Kalifornien begrüßt diese Maßnahme, damit man sich statt um die Gras Kuriere nun endlich um die richtigen Kriminellen kümmern kann.

  1. Kindersichere Verpackungen bleiben

Da gab es eine Menge Diskussion – der aufwendig verpackte Hanf lässt sich oft nur sehr kompliziert entnehmen und es wird eine Menge Müll produziert dank dieser Packages. Aber hier gibt’s keine Diskussion beim Kinder -und Jugendschutz! Auch Speisen und Getränken wie der Schokoriegel mit Haschisch müssen bald kindersicher zugeklebt werden. Wir empfehlen einfach ein bisschen umsichtig zu agieren – Warum nicht einfach die Packung mehrmals verwenden und natürlich auch immer schon die Anweisung zum Öffnen lesen, dann wird das Päckchen nicht gleich zerfetzt und anschließend weggeworfen.

  1. Strenge Qualitätsvorschriften

Während wir in 2018 schon mal über verschimmeltes Gras berichten mussten in Kalifornien, haben sich die Behörden auch dazu Gedanken gemacht. Herausgekommen ist eine äußerst strenge Vorlage! Vom Hanfbauern über den Cannabis Koch bis hin zum Produzenten von Haschischöl müssen alle für Sauberkeit, Qualität, Transparenz sorgen und die Kunden respektive Kiffer und Patienten bekommen wirklich hochwertigen Hanf über die Theke oder eben bei Lieferdienst. Auch werden nun die Produkte mit Cannabis auf Blei und Toxine getestet- hier geht’s vor allem um den billigen Dreck aus China wie beispielsweise Kartuschen und Mundstücke für den Vaporizer. Das Reich der Mitte produziert vorrangig Wegwerfartikel und diese werden auch bei Cannabisprodukten gebraucht – künftig soll hier aussortiert werden, was sich nicht an Qualitätsstandards hält.

  1. Hanfsteuern bleiben hoch

Hier wird nichts geändert, warum auch: Die Nachfrage nach Haschisch und Marihuana in Kalifornien ist hoch und natürlich nehmen sich Bundesstaat und Countys, was ihnen nach eigener Ansicht an Steuern zusteht! Bis zu 40% werden je nach Gemeinde fällig. sehr happig. Derzeit haben die Demokraten in Sacramento die Macht und es ist vorstellbar, dass es zu einer Hanf-Steuerreform kommt, die in 2018 bereits diskutiert wurde. Es gibt aber auch Gegenden wie im Süden des Landes, da werden explizit Unternehmen mit Steuerfreiheit angeworben – das Geschäftsmodell Cannabis wirft eben auch so genügend Vorteile ab.

Bargeld lacht: Es gibt in Kalifornien auch mit den neuen Regeln keine Möglichkeit, um mit der Kreditkarte im Headshop für Hanf zu bezahlen. Um hier tätig zu werden, bräuchten die kalifornischen Behörden Einfluss auf die Banken und auf das Finanzministerium in Washington, wo bekanntlich Cannabis weiterhin als illegal und daher nicht gestattet für Bankgeschäfte gilt. Aber es gibt Initiativen für spezielle Cannabis-Banken, was langfristig gerade für Hanf-Papiere an der Börse interessant werden könnte.

  1. Besserer Datenschutz

Kiffern und Hanfpatienten hat es nicht gefallen, wenn die Dispensaries als Fachgeschäfte nach persönlichen Daten beim Kauf von Cannabis fragen – das hat die Regierung in Sacramento verstanden und Änderungen verfügt. Schon bald dürfte der Einkauf beim Gras nicht mehr zu unterscheiden sein vom Erwerb einer Dose Coca Cola – zurzeit sollen die Headshops noch die Namen notieren der Kunden! Künftig kann man das tun, etwa für eine Kundendatenbank, muss es aber nicht mehr aus Gründen des Datenschutzes. Den Ausweis zeigen und nachweisen, dass Ihr über 21 Jahre alt seid, das wird aber nicht abgeschafft.